Dieser Blog dokumentiert direkte Aktionen in Deutschland in deutscher und englischer Sprache.
This blog documents direct actions from Germany in german language and english language.
Berlin, 1 of March 2009 A branch of the package service company sited in the Ritterstr, Berlin, has been painted green during the last days.
There, the doors were opened and green color was everywhere. Beside this, flyers lied on nthe floor, which clarified the reason of the action. Therein, one thematized and criticized the cooperation of DHL with the german army and others, as for example the US-one in Iraq. Also, one found advertisement for a website and a campaign, which has the goal to attack publicly attack the DHL image and raise attention about militarization, civil-military cooperation and war.
Burg 26 Februar 2009 Gestern Nacht (26.02.09) brannten in Burg (b.Magdeburg) 3 spezielle Funkwagen der Bundeswehr aus. Gesamtschaden etwa 100 000 Euro. Ein politisch motivierter Hintergrund wird nicht ausgeschlossen. Gestern Nacht (26.02.09) brannten in Burg (b.Magdeburg) 3 spezielle Funkwagen der Bundeswehr aus. Gesamtschaden etwa 100 000 Euro. Ein politisch motivierter Hintergrund wird nicht ausgeschlossen.
Hier ein Pressebericht:
Flammen vernichten drei Funkwagen der Bundeswehr
Einen Sachschaden von geschätzten 100 000 Euro richtete in der Nacht zum Donnerstag ein Feuer auf dem Gelände einer Autowerkstatt in Burg an. Drei abgestellte Bundeswehr-Kleintransporter brannten teilweise komplett aus.
Burg. Eine Streifenwagenbesatzung hatte kurz vor 1 Uhr gestern früh den Brand auf dem Hof der Werkstatt in der Zerbster Chaussee bemerkt und die Rettungsleitstelle informiert. Als wenige Minuten später die Burger Feuerwehr eintraf, brannten zwei der drei nebeneinander abgestellten Bundeswehr-Transporter bereits in voller Ausdehnung. Mit mehreren Strahlrohren gingen die Feuerwehrleute vor, um den Brand zu löschen. Außerdem drohten die Flammen auf das angrenzende Werkstattgebäude überzugreifen.
Nach einer halben Stunde hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Ebenso verhinderten sie, dass sich das Feuer auf das Werkstattgebäude ausdehnte. Werkstattbesitzer Klaus Kirchhoff eilte noch in der Nacht zu seinem Betrieb und sah sich das Ausmaß des Feuers an. Gestern kamen Fachleute des Landeskriminalamtes in die Kreisstadt, um sich ebenfalls ein Bild zu machen. Heinz Fiedler, Sachverständiger des Landeskriminalamtes, nahm die drei Fahrzeuge genau unter die Lupe und suchte nach Hinweisen, die das Feuer erklären. Brandstiftung schließt er nicht aus.
" Wir ermitteln in alle Richtungen ", bestätigte Burgs Reviersprecher Ralph Völker. " Sowohl ein technischer Defekt als auch ein politisch motivierter Hintergrund können zurzeit nicht ausgeschlossen werden ", teilte er mit. Die Bundeswehrfahrzeuge, die zur Reparatur in dem Kfz-Betrieb waren, sind spezielle Funkwagen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer verdächtige Personen an der Werkstatt in der Nacht zum Donnerstag gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Burger Polizei unter der ( 0 39 21 ) 92 02 92 zu melden.
Burg, 26 of February 2009 Yesterday night (26.02.09) three special radio cars of the german army burned down. The amount of the damages reaches about 100.000 euros, one does not exclude a political motivation for the act.
Here an article of the press:
Flames destroy three radio cars of the german army
A fire happened on thursday night on a car workshop sited in Burg provoked a damage of about 100.000 euros. Three vehicles of the german army parked there burned almost to the ground.
A police patrol noticed the fire shortly before 1am on the yard of the car workshop sited in the Zerbster Chaussee and called the fire brigade. As the latter came few minutes later, two of the three cars were already completly burned. Firebrigade tried gto get the fire under control, since it was threatening to reach alos the workshop building. It took them over half an hour. Officers of the LKA (criminal office) came to check the situation, they do not exclude arson.
„We investigates in all direcgions“, confirms Burg's police spokeperson Ralph Völker. „From a technical defect to a politically motivated act, one can not exclude anything right now“. The three vehicles, sited on the workshop for reparations, are three special radio cars. Police ask inhabitants for cooperation.
Die Datenantifa hat soeben den offiziell Online-Shop der Neonazimarke "Erik and sons" gehackt. Auf verschiedenen Filehostern sind nun für alle Interessierten die Daten der rechten Kunden dieses menschenverachtenden Ladens einzusehen. Auf der früheren Website von "Erik and sons" wurde eine Botschaft hinterlassen:
One other style - same old shit
Wir haben diese Seite abgeschaltet, da sich mit dem Label "Erik and sons" aktuell neben dem bekannteren "Thor Steinar" eine weitere Marke etabliert, die mit mehrdeutigen Aussagen neonazistische Ideologie verbreitet. Wie haben die Schnauze voll von Naziidioten, die mit billigen Anleihen bei der nordisch-germanischen Mythologie eine "arische Rasse" konstruieren wollen! Schluss mit Profiteuren hinter NS-Symboliken!
The datenantifa hacked officially the online-shop of the neonazi trademark „Erik and sons“. One can check now on different website the data of the right wing customers of this inhuman shop. One left a message on the former website of „Erik and sons“:
One other style – same old shit
We close down this website because the trademark „Erik and sons“ is establishing next to the other well-known trademarek „Thor Steinar“, which is contributing spreading neonazi ideology. We are fed up with nazi idiots, who want to build an „aryan race“ by using northern – german mithology! An end to the profiteers behind NS-symbols!
Close down these shops everywhere and by any means“
Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag die Reifen von zwei Gruppenwagen der Polizei in der Hans-Schiftan-Straße in Neukölln durchstochen. Das teilte die Polizei mit. Ein politischer Hintergrund für die Tat wird bisher ausgeschlossen. (wir freuen uns trotzdem!)
Unknown persons have slashed the tires of two police vans in the night to Tuesday in the Hans-Schiftan-Str. in Neukölln. Until now, one excludes a political motivation (we are still happy though!)
Nach einer mehrstündigen Verfolgungsjagd ist in Karlsruhe vermutlich ein Anschlag auf ein Bundeswehrdepot verhindert worden. Nach Angaben der Polizei vom Montag hatte eine Zivilstreife in der Nacht zum Samstag zwei verdächtige und vermummte Fahrradfahrer in der Innenstadt verfolgt. Zwar gelang dem Duo die Flucht in der Dunkelheit und durch mehrere Stadtteile, doch stellten die Polizisten Beweise sicher, die die Ermittler auf ihre Spur führen sollen. Die Kriminalpolizei wirft den Männern das Vorbereiten eines Sprengstoffverbrechens vor. „Sie nutzten im Schutz der Dunkelheit auch für Autos nicht oder nur schwer befahrbare Wald- und Verbindungswege“, erklärte ein Polizeisprecher zur erfolgreichen Flucht der Männer. Mehr als drei Stunden lang verfolgte ein Polizeihubschrauber das Duo mit einer Wärmebildkamera, bevor auch er die Spur der beiden verlor. Sie warfen allerdings während der Verfolgungsjagd mehreren Gegenstände fort, darunter vier mit Kraftstoff gefüllte und mit Klebeband verbundene 1,5 Liter-Plastikflaschen.
After a hours-long hunt, one managed to prevent an attack against a depot of the german army in Karlsruhe. The police declared that a car with plainclothes policemen would have followed two suspicious and masked up bike riders through the innercity. The two managed to escape in the darkness and through several city districts, but the police gathered proofs which should lead to them. The criminal police accuse the two of preparing an explosive attack. „They used the protection of the darkness and chose streets where cars could not go and pieced of forest“, declared a police spokeperson referring the successful escape of the two. The police hunted them for over three hours with a helicopter armed with a camera recognizing the heat, before they lost them. However, they threw away several stuff, as for example several plastic bottle of 1,5 liter taped together and filled with gasoline.
Wuppertal 19 Februar 2009 Eine erklärung die bei uns im Postfach gelandet ist:
"In der Nacht vom 18. auf den 19. Februar haben wir die Paketstation der Wuppertaler Hauptpost rot eingefärbt, sowie die Parole "Kriegslogistiker DHL stoppen!"angebracht. Damit wollen wir abermals, wie schon im Januar mit den olivgrünen Briefkästen, auf das militaristische Engagement der DHL aufmerksam machen.
Nach Aktionen in Berlin und München gab DHL ein Schreiben an ihre Mitarbeiter/innen raus, in dem sie darauf hin weisen, dass wegen der Zusammenarbeit der DHL mit der Bundeswehr vermehrt Aktionen dagegen stattfinden könnten. Die Parole dieser Nacht an der Wuppertaler Hauptpost wurde bereits am Morgen wieder übermalt. DHL scheint also in der Öffentlichkeit nicht zu ihrem kriegerischen Engagement stehen zu wollen.
Die DHL, die im 100%igen Eigentum der Deutschen Post World Net steht, transportiert bereits seit 2002 Post für die Bundeswehr. Gerade bewirbt sich die DHL für den größten Auftrag der deutschen Transportgeschichte, da die Bundeswehr große Teile ihrer Basislogistik an ein ziviles Unternehmen abtreten will. Konkret geht es um die Lagerung von Bundeswehrmaterial und den Transport von Kriegsgerät, Soldaten, Munition und Treibstoffen.
DHL raus aus dem "Kriegsgeschäft"! 60 Jahr Feier der NATO in Strasbourg/Baden-Baden verhindern!
Wuppertal, 19 of February 2009 A claim which reached our mailbox:
„In the night from the 18 to the 19 of February, we colored the package station of Wuppertal's main post office with red color, as also we spraypainted the words „Stop the war-logisticians of DHL!“ By this we want to raise attention about the militaristic engagement of DHL, as we also did already in January through the olive-green postboxes.
Following some action in Berlin and München, the DHL published a writing for its workers, where they explained that because of the DHL's cooperation with the german army, further actions could take place. The graffitis on Wuppertal's post office have been painted away already in the morning. DHL seems to not wanting to defend its war engagement in the public.
The DHL, 100% property of the Deutsche Post World Net, transports already since 2002 stuff for the german army. Right now, they tried to apply for the biggest transport job of german history, since the german army wants to delegate most of its basis logistic to a civil company. Concretely, it is about the storage of army material and transport of war equipment, soldiers, ammunition and fuel.
DHL out of the „war business“! Prevent the 60 years festivities of NATO in Strabourg/Baden-Baden!
Göttingen 18 Februar 2009 Am Fr. den 20.02.09 ist eine Miltär Musik Schau in der Lokhalle in Göttingen geplant. Aus diesem Anlass wurden in der Nacht vom 17. auf den 18.2. zwei Kriegsdenkmäler themenbezogen verschönert!
Im folgenden der Aufruf der Antimilitaristischen Perspektiven Göttingen:
"Die Göttinger Lokhalle ist in regelmäßigen Abständen Schauort für militärische Aufmärsche der besonderen Art: Der„großen Militärmusik-Schau“. Etwa 400 Musik-Soldaten werden am 20. Februar erwartet, dazu einige tausend LiebhaberInnen überlebter Marschmusik. Verschiedene antimilitaristische Initiativen rufen deshalb für diesen Tag zu einer großen Befriedungsaktion um das Gelände der Lokhalle auf und können uns dabei sogar auf ein Urteil des Göttinger Landgerichts berufen: Mitte Januar endete dort der Prozess gegen einen Göttinger Antimilitaristen mit einem Freispruch. Er war nach einer Protestaktion gegen die Militärmusik-Schau in der Lokhalle vor einem Jahr auf Betreiben der GWG-Geschäftsführerin, Frau Klammer, wegen Hausfriedensbruch verurteilt worden. Der Hausfrieden, so das Gericht, könne allerdings nicht gebrochen worden sein, da das Gelände der Lokhalle offensichtlich nicht befriedetsei. Seit dem Urteil verwundert es gar nicht mehr, dass immer wieder Militär an diesem Ort präsent ist - zur Musikschau oder zum Herbstmanöveranlässlich der SIVA - die Lokhalle liegt in einer entfriedeten Zone. Damit soll jetzt Schluss sein! Beteiligt Euch an der Befriedungsaktion innerhalb und vor der Lokhalle am 20. Februar! Achtet auf Vorbereitungstermine für die gegenkulturelle Blockadeoffensive"
Göttingen, 18 of February 2009 On friday the 20.02.09 one planned a military music show in the Lokhalle of Göttingen. Therefore, on the night from the 17 to the 18.2 two war memorial have been rendered nicer!
Here the call of the antimilitarist perspective of Göttingen:
„The Göttingen Lokhalle is a regular place for show of military marches of a special kind: the „biggest military music show“. Around 400 army musicians are awaited for the 20 of February, on top of this thousands lovers of the still alive march-music. Different antimilitarist initiatives call for this day to a big gratification action around the building opf the Lokhalle and we can even rely on a decision of the Göttinger landcourt: mid of january the process against an antimilitarist of Göttingen ended with an acquittal. He was senteced a year ago to breaching the housepeace, following the protests against the show at the Lokhalle. The housepeace, so the court, could not have been broken though, since the building of the Lokhalle.
Dresden 14 Februar 2009 Zusammenfassung des Polizeiberichts: "Mit dem Ziel, den Aufzug der JLO (Nazis) zu stören, versuchten mehrere Personen wiederholt aus dem Aufzug des Bündnisses „No Pasaran“ auszubrechen. Sowohl an der Wilsdruffer Straße als auch an der Schloßstraße konnten Beamte diese gewalttätigen Versuche jedoch unterbinden. Dabei waren die Polizisten Stein- und Flaschenwürfen ausgesetzt. Als in der Folge dieselben ca. 500 überwiegend schwarz gekleideten Personen den Rathenauplatz blockierten, räumten Einsatzkräfte die Kreuzung."
Beim Abgang der Demonstrationsteilnehmer kam es im Stadtgebiet zu weiteren Sachbeschädigungen. Im Bereich des Albertplatzes beispielsweise kippten Unbekannte zwei unbesetzte Polizeifahrzeuge um. An mindestens 18 weiteren Polizeifahrzeugen entstand Sachschaden. Zudem wurden 30 Beamte leicht verletzt."
„Several people tried to break out of the demonstration organized by different groups under the name „No Pasaran“, in order to cause disorder against the march of the JLO (the neonazis).However, police managed to stop these violent tries on the Wildsdrufferstr. as on the Schloßstr. Police got attacked with stones and bottles.
Afterwards, as a mob of the same group, counting about 500 people mostly dressed in black, tried to make a blockade at the Rathenaus platz, police evicted them from the road.
After the demonstration, there have been several acts of property damage. As example, around the Albertplatz unknown persons overturned two empty police cars. At leasst 18 police cars got damaged and 30 policemen slighlty injured.“
Magdeburg 12 Februar 2009 In einer der letzten Nächte gab es offenbar einen Farbangriff auf den Magdeburger Thor-Steinar-Laden 'Narvik'.
Seit dem Umzug im Januar ist es ruhig geworden um's 'Narvik'. Der neue Laden in der Halberstädter Straße 82 ist deutlich größer und mit massiven braunen Holzplatten geschmückt. Gegen die alte Filiale gab es noch regelmäßig öffentlichen Protest und nächtliche Besuche. Beides blieb bisher beim neuen Laden im Stadtteil Sudenburg aus. Bleibt zu hoffen dass es in Zukunft wieder mehr Aktionen gegen den Naziladen gibt.
Magdeburg, 12 of February 2009 During the last night there has been clearly an color attack taking place in Magdeburg against the neonazi Thor Steinar shop „Narvik“.
Since its moving last January, things got quieter around the „Narvik“. The new shop is oin the Halberstadtstr. 82, is bigger and protected with massive brown woodplates. One hosted often public protests and night visits against the old shop. Both things did not happened until now against the new shop sited in the district of Sudenburg. One can just hope that more actions will take place in the future against the neonazi shop.
Unbekannte haben am frühen Montagmorgen Steine und mit Farbe gefüllte Flaschen gegen eine Hausfassade in der Dresdner Straße in Mitte geschleudert. Da es sich um ein Wohnhaus von gehobenem Standard handele, könne ein politisches Motiv für die Tat nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen.
Berlin, 9 of February 2009 Unknown persons threw stones and bottles full of color against the facade of a house sited in the Dresdnerstr., Mitte. Since this house is considered being of the upperclass, one can not exclude a political motivation behind it, so the police. State security investigates.
Source: Berliner Zeitung
note for english-speaking readers: this luxurious house built on the border between Kreuzberg and Mitte has been already victim of attacks during the past.
Ein Lieferfahrzeug ist am frühen Montagmorgen in der Liberdastraße in Neukölln von Unbekannten angezündet und durch das Feuer vollständig zerstört worden. Ein weiteres Fahrzeug sowie die Jalousie eines Geschäftes wurden durch die Flammen ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, wie die Polizei mitteilte. Da ein politisches Motiv für die Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden könne, habe der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.
A van has been torched by unknown persons in the early hours of Monday morning in the Liberdastr., Neukölln, and completly destroyed by the flames. A further car as also the shutters of a shop got slightly damaged by the flames, so the police. Since one can not exclude a political motivation for the arson, state security investigates.
Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag erneut versucht, mehrere Autos in Berlin-Kreuzberg anzuzünden. Der Brandsatz unter einem Pkw in der Sebastianstraße konnte nach Polizeiangaben allerdings von Passanten gelöscht werden. Unter drei weiteren Fahrzeugen wurden ebenfalls Brandsätze entdeckt, die nicht entzündet wurden.
Unknown persons tried again to burn several cars in Kreuzberg. The fire device, placed under a car in the Sebastianstraße, could be stopped by passer-byers, declared the police. One found three device more under three other cars which did not burn.
„Attack the police congress! Your security is not ours!
On the 10 and the 11 of February, the police congress takes place in Berlin. Representants of authorities for the security, such like police and forces of intervention, or private security companies like SAP, Siemens and others, gathers there in order to plan the european „architectural security“.
For us and other parts of the population this means a bigger and bigger limitation of our liberties, further surveillance of entire life spheres, all applied through a higher and higher technological level.
If this would not be enough, a few days before leading war strategizers are meeting in Münich and later on, on the beginning of april, the NATO memberstates in Strasbourg und Baden-Baden, in order to decide the spreading of their power interests in an international contest. The follow-up of this will be a growing inner and foreign militarization, as also a further development of the surveillance State.
We refuse to let us control us further, here as everywhere else, therefore we bring our resistance on the streets and to the responsible ones. Therefore on the 6 of February we attacked the administration building of the Berlin's police, located in the Magazinstraße in Friedrichshain, by using butyric acid.
By this action, we want also to remember the many ones who died by the hands of the police during the last years. Just to name a few of them: Oury Jalloh in Dessau, year 2005, Alexandros, december 2008 in Athens, Dennis in Schönflies, new year's eve 2008 and Oscar Grant in Oakland. And surely all the ones who meet the death everyday in the Mediterranean, on their way to Europe.
Gegen 1.30 Uhr hörten Anwohner Scheiben klirren, dann rannten drei Gestalten Richtung Lustnauer Tor/Wilhelmstraße. Kurz zuvor waren Pflastersteine und mit schwarzer Farbe gefüllte Marmeladengläser gegen die fünf Fenster des CDU-Büros geflogen. Dabei gingen die äußeren der doppelverglasten Fenster zu Bruch, die Farbe spritzte über die Fassade.
Den Schaden, laut Polizeiangaben etwa 5000 Euro, hat die Vermieterin. Da die inneren Scheiben intakt blieben, bekam die Büroeinrichtung der CDU nichts ab. „Ich hab’ am Morgen gar nichts bemerkt, weil die Jalousien unten waren“, sagte Kreisgeschäftsführerin Elvira Schönherr. Das Motiv ist der Polizei noch unklar. Es gab kein Bekennerschreiben. Der Staatsschutz ermittelt.
Die CDU geht von einem politischen Hintergrund aus. Bislang habe es drei vergleichbare Angriffe auf CDU-Geschäftsstellen gegeben. Im Januar flog Farbe gegen die Fassade des Innenministeriums. Ein nach einem spanischen Anarchisten benanntes „Kommando Durutti“ wollte damit gegen die geplante Verschärfung des Versammlungsrechts protestieren.
Around 1.30am inhabitants heard windows being smashed, afterwards they have seen three persons running away. Shortly before, marmelades glasses full of black color and stones flew against the five windows of the CDU offices. The paint covered the facade and the stones demolished the first of a two.set of security glasswindows.
The damages amoun to 5000 euros, the police does not know about the reasons of the attack, since there has not been any claim.
The CDU believes a political reason though, since there has been already three other attacks to thei offices. In january, color flew against the inner ministerium. One commando, named after the spanish anarchist „Durruti“, wanted to protest against the aggravation of the law ruling public gatherings.
"Wir haben am Montag, den 2. Februar 2009, das Büro von Oliver Rohr in Mariendorf, Berlin besucht und seine Luxuskarosse angezündet. Rohr verwaltet die Rigaer 94 und die Liebig 14.
Wir erschienen gegen 12°° Uhr.
Die Bullen haben über die Aktion nicht berichtet. Vielleicht haben sie Angst, dass sie noch stärker kritisiert werden könnten, als dies in den letzten Wochen bereits der Fall war, und ihnen vorgeworfen wurde, keine Kontrolle zu haben und das Anzünden von Autos nicht verhindern zu können.
Die FeuerteufelInnen werden nun auch tagsüber aktiv. Wir sind nicht geblieben um zu schauen wieviel Schaden entstanden ist - als wir jedoch gingen, züngelten Flammen bereits am Motorraum. Zieht eure eigenen Schlüsse!
Die Aktion ging schnell und war, trotz der vielen PassantInnen um diese Zeit, einfach.
Unsere Nachricht: Lasst eure Hände von unseren Freiräumen! Rohr und der Eigentümer Suitbert Beulker versuchen seit Jahren die Liebig 14 und Rigaer 94 zu räumen. Beide Häuser in denen Menschen kollektiv zusammen wohnen existieren seit mehr als 15 Jahren.
Diese Räume sind mehr als einfacher Wohnraum, und Gentrifikation ist mehr als Modernisierung und steigende Mieten - Menschen werden aus ihren Kiezen vertrieben und immer mehr Kontrollen unterworfen.
Viele Wege und Mittel bieten sich an, um diesen Prozess zu sabotieren.
A claim which reached us: „On monday the 2 of February we payed a visit to the offices of Rohr, district Mariendorf, and we torched his car. Rohr is the housekeeper of the Rigaer94 and the Liebig14. We showed up around 12am. The police did not report the action. Perhaps they fear to be criticised even more heavily as it was during the last weeks, where one accused them to have no control at all on the situation and that they are not able to put an end to the arson of cars. The firedevils will be active also daytime, from now on. We did not remain in order to check how much damaged we provoked – however, as we left, flames were already developing inside the motor area. Therefore, take your own conclusions! The action went fast and it has been easy to do, despite the many passer-byers around this daytime. Our message: let your hands off our freespaces! Rohr and the landlord Suitbert Beulker try since years to evict the Liebig14 and the Rigaer94. Both houses are ones, where people leave collectively, they exist since over 15 years. Such places are far more than just living places, and gentrification is far more than just modernization and growing rents – people are being displaced from their districts and put under heavier mechanisms of control. There are many ways and means offered, in order to sabotage this process.
What will come next?
Solidarity greetings
The sunshine-committee“
note for english-speaking readers: Rigaer94 and Liebig14 are two partly squatted houseprojects located in Berlin Friedrichshain which are since longer facing evictions – not the first during the last years.
Wir haben in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 2009 das Rüstungsunternehmen Northrop Grumman in der Woltmanstr. 19 in Hamburg und Marine Logisticts (Marlog) in der Werltstr. 179 in Kiel mit Steinen und Farbe verschönert. Mit dieser Aktion wenden wir uns gegen das Zusammentreffen internationaler Politiker_innen der Nato-Staaten und ihrer Verbündeten, Rüstungsindustrieller wie Northrop Grumman und Marlog und Militärs, die sich Anfang Februar 2009 auf der 45. Münchner Konforenz für Sicherheitspolitik treffen. Sie möchten sich dort versammeln, um die zivil-militärische Zusammenarbeit zu verstärken. Dies bedeutet für Millionen Menschen Krieg und Unterdrückung. Zusätzlich sehen wir diese Aktion als Beitrag zum Auftakt der Proteste gegen den 60. Jahrestag der Nato in Baden Baden und Stasbourg Anfang April 2009.
Gegen die kapitalistische Globalisierung und weltweite Kriegspolitik der Nato-Staaten, die zu einer weiteren Militarisierung der Gesellschaften nach innen und außen führt!
Dieser Blog will jenseits des Vermittlungstheaters der Massenmedien auf deutsch und englisch über jede direkte Aktion berichten, von der in der BRD zu hören oder zu lesen ist. Er will eine offene Datenbank zur Verfügung stellen, Ressource sein für alle konfrontativen direkten Aktionen gegen Staat und Kapital, gegen alle seine Vertreter und Vertreterinnen. Überflüssig zu sagen, dass wir die Aktionen derjenigen dokumentieren wollen, die im andauernden sozialen Krieg beginnen zu handeln, die aktiv dafür kämpfen, die kapitalistischen Beziehungen zu überwinden, um zu einer Welt zu kommen, die befreit ist von Ausbeutung, Geschlechterrollenscheiß, Religion, Klassen und Nationen (und dem ganzen Rest, na klar). Was heißt, dass sich Nazis, ob autonom oder nicht, religiöse Freaks und ähnliche Nerds augenblicklich von hier verpissen sollten! Wir wollen die Verbreitung von Neuigkeiten über solche Aktionen in der BRD und sonstwo in der Welt verbessern: allzu oft stellen wir einen riesigen Mangel an Wissen dieser Art fest, überall und innerhalb der gesetzten Grenzen der BRD. Wir denken, dass es wichtig ist, die Verbreitung solcher Nachrichten zu forcieren, um Leute zu inspirieren und zu zeigen, dass Widerstand vielfältig, auf unterschiedlichen Ebenen weit verbreitet und notwendig ist. Das ist hier nicht anders als im Rest der Welt. In Zeiten, in denen das Internet zentral geworden ist und oftmals andere Informationsquellen ersetzt, z.B. die selbst herausgebrachte Zeitung (weitaus spannender als das Netz...), haben wir uns entschieden, dieses Medium zu nutzen, um ein größeres Publikum zu erreichen. Die Grenzen dieses tech-no-logischen Mittels sind uns klar. Dieser Blog ist unabhängig von jeder Gruppe oder Person, deren Aktionen hier veröffentlicht wird, und umgekehrt. Um eine Übersetzung, einen Hinweis, link, usw. beizutragen könnt ihr hier Kontakt zu uns aufnehmen:
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Direct Action News from Germany
This blog is an attempt to cover, publicise and translate any reported direct action from Germany apart from the mass-media mediation game. It aims to provide an open database and resource system about any confrontative, direct action against State and Capital, as against its various agents. Needless to say, we aim to document any action produced by those who began to act in the ongoing social war, say the ones who actively fight to overcome capitalist relationships towards a world liberated from exploitation, genderroleshit, religion, classes and nations (and all the rest of course). Which means that nazis, autonomous or not, religious-freaks and all similar nerds can get the fuck out here! We want to improve the circulation of news about such actions in Germany as well elsewhere in the world: too often we noticed a huge lack of news of this kind reaching the rest of the world, as within the given german borders. We think is important to improve such a circulation, in order to possibly inspire people around and show that resistance is various, widespread and necessary, on different levels, here no less than in the rest of the world. In times of widespread internet usage, which often substitutes other source of informations such as self-published journal (way more interesting than internet...), we decided to make as well a use of this mean in order to reach a wider audience, but being well-aware of the inner limitations that such a tech-no-logical mean represents. This blog is independent from any group or individual whose actions may be published here and vice-versa. To contribute with a translation, suggestion, link and so on, you can contact us here: directactionde(at)riseup.net