Autos angezündet

Berlin 7 November 2009












Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Samstag erneut Fahrzeuge angezündet. In Kreuzberg wurde ein Mercedes Vito, der nahe an einem Wohnhaus geparkt war, bei einem Brandanschlag schwer beschädigt. Auch eine Straßenlaterne wurde durch den Brand des Privat-Pkws in Mitleidenschaft gezogen.
Auch in Lichterfelde wurde ein Pkw durch ein Feuer stark beschädigt. Der Staatsschutz ermittelt.

Quelle: BZ

4 Autos angezündet

Berlin 6 November 2009













In kaum mehr als einer halben Stunde haben unbekannte Brandstifter in der Nacht zu gestern an drei Orten zugeschlagen. Die Feuerwehr musste in Pankow und Friedrichshain drei Fahrzeuge löschen, in Dahlem erledigten Polizeibeamte den Job.
Hinweise auf die Täter liegen nicht vor, die Ermittlungen führt der Staatsschutz.
Zuerst hatte es an der Pankower Florastraße einen Opel Combo des Unternehmens Thyssen getroffen. Passanten hatten die Flammen gegen 3.30 Uhr entdeckt und der Feuerwehr gemeldet. Der weiße Transporter wurde bei dem Brandanschlag stark beschädigt. Nur wenige Minuten später bemerkten Polizisten in Dahlem Flammen an einem Mercedes, der auf einem Parkplatz an der Flanaganstraße abgestellt war. Die Beamten konnten den Brand mit einem Feuerlöscher ersticken. Der Wagen wurde nur leicht beschädigt. Kurz nach 4 Uhr entdeckten Passanten am Petersburger Platz in Friedrichshain den nächsten Anschlag, dort brannte ein Audi fast völlig aus. Die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass auch ein davor geparkter Mazda durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen wurde.
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Damit steigt die Zahl der seit Jahresbeginn bei Brandanschlägen zerstörten und beschädigten Fahrzeuge auf 256 an.

Quelle: Morgenpost


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Brandanschlag auf Kriminalgericht

Berlin 5 November 2009













Folgende Erklärung wurde uns zugeschickt:

"Freiheit für die gefangenen des 1. mai und alle anderen. knäste zu baulücken, system abwracken, justiz ist dann gleich mittenmang.wir unterstützen den befangenheitsantrag der anwälte vom 30.11.09.
politische schauprozesse werden in diesem gebäude in den letzten monaten am fließband inszeniert.das ist nichts neues sondern war schon immer so,ob revolutionär oder radikaldemokratisch, sozialistisch, kommunistisch oder anarchistisch - staatsfeinde tatsächliche oder vermeintliche, wurden und werden immer verfolgt. jedenfalls wollen wir es uns nicht nehmen lassen den prozess aktiv zu begleiten mit unseren mitteln.
aktionsgruppe jugendliche autonome und compagion"

Presse:
Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Donnerstag eine Eingangstür des Kriminalgerichts Moabit in Brand gesetzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Justizmitarbeiter das Feuer beim Verlassen des Gebäudes bemerkt. Kurz zuvor hatte er einen jungen Mann am Nebeneingang in der Turmstraße beobachtet, der daraufhin mit einem Fahrrad flüchtete. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Ein Mitarbeiter einer Wachschutzfirma löschte noch vor Eintreffen der alarmierten Polizei und Feuerwehr die Flammen. Der Eingangsbereich wurde leicht beschädigt. Die Turmstraße war zwischen Thomasius- und Rathenower Straße rund vier Stunden gesperrt.

Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) bezeichnete den Brandanschlag als einen „Angriff auf die unabhängige Justiz“. Die Tat, bei der glücklicherweise niemand verletzt worden sei, mache die Mitarbeiter der Berliner Justiz „und auch mich sehr betroffen“, sagte von der Aue.

Quelle: BZ

Brandanschläge auf zwei Banken

Frankfurt 2 November 2009












02. November 2009 Innerhalb von 24 Stunden sind am Wochenende zwei Brandanschläge auf Filialen der Dresdner Bank und der Deutschen Bank verübt worden. In einem Fall mussten Anwohner an die Filiale grenzende Räume wegen der Ruachentwicklung verlassen. Insgesamt entstand ein Schaden von 110.000 Euro.
Wie die Polizei mitteilte, wurde zunächst in der Nacht auf Samstag kurz vor 1 Uhr Feuer in einer Filiale an der Fressgass' gelegt. Dabei hatten die Täter die Glasscheibe zum Foyer der Dresdner Bank eingeschlagen und einen mit Brandbeschleuniger getränkten Lappen in den Vorraum geworfen. Es entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro.
Der zweite Vorfall ereignete sich in der Nacht darauf gegen 1.20 Uhr an der Leipziger Straße in Bockenheim. Ersten Erkenntnissen zufolge nutzten die Täter eine Spraydose mit Butangas, an der eine Art Lunte befestigt war. Bei diesem Brand wurden auch mehrere Wohnungen beschädigt, die sich im selben Haus befinden, sowie eine Metzgerei.

„Bewegung Morgenlicht/Kommando Makeda“

Per E-Mail ist ein Bekennerschreiben verschickt worden, das der Rhein-Main-Zeitung vorliegt. Darin bekennt sich eine Gruppe namens „Bewegung Morgenlicht/Kommando Makeda“ zu dem Anschlag auf die Filiale der Dresdner Bank an der Fressgass'. Der Anschlag, heißt es in dem Schreiben, habe vor allem der Commerzbank gegolten.
Zudem äußerte die Gruppe, der Brandanschlag sei „eine kleine rückwirkende Ohrfeige für den Betrug“ gewesen, den Geldberater der Dresdner Bank mit der Vermittlung von Lehman- Zertifikaten angerichtet hätten. Zu dem Brand an der Leipziger Straße äußerte sich die Gruppe, die laut einem Interneteintrag „eine grundlegende Reform der Wirtschaft“ zum Ziel hat, nicht. Die Polizei schließt nicht aus, dass dieser Anschlag von einer anderen Gruppierung verübt worden ist.

Quelle: FAZ

Lastwagen einer Logistikfirma angezündet

Berlin 1. November 2009

Ein Lastwagen ist am späten Samstagabend in Berlin-Pankow von unbekannten Tätern angezündet worden. Mitarbeiter eines Supermarktes bemerkten das Feuer auf dem Kundenparkplatz im Rosenthaler Weg im Ortsteil Französisch Buchholz, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr löschte den Brand. An dem Fahrzeug, das einer Logistikfirma gehört, entstand erheblicher Sachschaden. Menschen wurden nicht verletzt. Nach ersten Ermittlungen muss von einer politisch motivierten Brandstiftung ausgegangen werden. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Morgenpost

Farbe und Steine gegen Niedrländische Botschaft

Berlin 31 Oktober 2009













Folgende Erklärung wurde uns zugeschickt:

"Solidarische Grüße aus Berlin in die Niederlande

In der Nacht auf Samstag haben wir im Rahmen der Aktionstage in der Niederlande die Niederländische Botschaft in Berlin mit Farbe und Steinen angegriffen. Wir solidarisieren uns mit den Besetzer_innen und Aktivist_innen, die offensiv gegen die neuen Besetzungs-Gesetze in der Niederlande kämpfen. Der Schlag des Niederländischen Staates gegen selbstorganisierte Freiräume ist ein Angriff auf uns alle und darf nicht hingenommen werden.
Freiräume erkämpfen und verteidigen – Squat the World!

Kapitalistischen Normalbetrieb stilllegen!
Wir bleiben Alle!"

Presse:
Mehrere Personen haben Farbbeutel und Pflastersteine auf die Niederländische Botschaft geworfen.
Gegen 3 Uhr 30 in der Nacht auf Sonnabend haben mehrere Personen Farbbeutel auf das Wachhaus und gegen die Außenfassade des niederländischen Botschaftsgebäudes an der Klosterstrasse geworfen.
Zudem schleuderten die Täter Pflastersteine gegen die Außenscheiben - dabei wurden mehrere beschädigt. Zwei Sicherheitsleute bemerkten den Anschlag, die Täter konnten aber flüchten.

Quelle: BZ

Brandanschlag auf mehrere LKW`s

Berlin 31 Oktober 2009












Es ist 23.10 Uhr am Freitag, als ein dumpfer Knall die Nachtruhe durchbricht. Drei Laster, die vor den Baracken parken, gehen in Flammen auf, riesige Rauchwolken steigen in den Himmel.

Ein Brandanschlag - davon gehen die Ermittler des Brandenburger LKA aus. Und sie schließen nicht aus, dass er sich gegen den Bau des Großflughafens BBI richtet. Die Baustelle ist zwölf Kilometer entfernt. Auf dem Kasernengelände am Jühnsdorfer Weg wohnen mehrere Dutzend Arbeiter der Großbaustelle. Außerdem stellen Lkw-Vermieter und Spediteure hier ihre Fahrzeuge ab.Der Anschlag traf die Sattelschlepper eines Lebensmittelzulieferers und einer Lastwagenvermietung. Außerdem ging ein Möbeltransporter in Flammen auf. Die Polizei beziffert den Schaden auf über 300 000 Euro. Bis in den späten Nachmittag sicherten Kripoleute Spuren an den völlig ausgebrannten Fahrzeugen. Geprüft wird auch, ob es einen Zusammenhang mit der Endlos-Serie von Autobrandstiftungen in Berlin gibt.

Quelle: BZ

Brandanschlag auf Sozialministerium

Erfurt 31 Oktober 2009

Nur einen Tag vor der Wahl der neuen Ministerpräsidentin des Landes Thüringen wurde ein Brandanschlag auf deren alte Wirkungsstätte verübt. Wie das Landeskriminalamt mitteilte, warfen Unbekannte am Donnerstagmorgen gegen 6.30 Uhr einen Molotow-Cocktail in einen Raum im Erdgeschossen, nachdem sie mit einem Stein eine Scheibe des Gebäudes eingeworfen hatten.
In dem betroffenen Raum befindet sich eine Bibliothek.

Bei dem Anschlag gegen das Sozialministerium entstand nur ein geringer Sachschaden und Personen wurden nicht verletzt. Nur einige Zeitschriften waren verbrannt. Trotzdem war die Erfurter Feuerwehr angerückt und hatte das kleine Feuer schnell gelöscht, so LKA-Sprecher Uwe Geissler gegenüber stern.de. Ein Bekennerschreiben liege zur Zeit nicht vor, die Hintergründe der Tat seien noch völlig unklar, so Geissler.

Die ehemalige Chefin des Sozialministerium, Christine Lieberknecht (CDU), wurde am Freitag erst im dritten Wahlgang vom Erfurter Parlament zur neuen Ministerpräsidentin Thüringens gewählt.

Quelle: Topnews

16 Autos brennen

Hamburg 28. Oktober 2009

"Wir können nicht 700.000 Fahrzeuge überwachen", sagt Polizeisprecher Ralf Meyer. Offenbar waren es in allen Fällen dieselben Täter.











Hamburg.  Die Serie von Auto-Brandstiftungen hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Am frühen Mittwochmorgen brannten in der Hansestadt so viele Fahrzeuge wie nie zuvor in einer Nacht. Gleich 14 in Flammen stehende Wagen musste die Hamburger Berufsfeuerwehr in nur eineinhalb Stunden löschen. Zwei weitere wurden kurz darauf in Norderstedt angesteckt. Gegen 3.20 Uhr wurde die Feuerwehr zum ersten Mal alarmiert: An der Hirtenstraße in Hamm-Nord löschte sie einen Opel Zafira und einen Ford Mondeo.

Nur eine halbe Stunde später wurden die Brandbekämpfer in die Bussestraße in Winterhude gerufen, wo ein Skoda, ein Citroën und ein Mercedes in Brand gesetzt worden waren. Ein VW Polo und ein Renault Clio wurden durch übergreifende Flammen beschädigt. Kurz nach vier Uhr brannten ein VW Touran und ein Opel Zafira am Woderichweg in Fuhlsbüttel, eine halbe Stunde später fünf weitere Autos in der Straße Holitzberg in Langenhorn: Ein VW Passat, ein Mercedes E-Klasse, ein Dodge, ein Opel Corsa und ein Seat Ibiza wurden von den Flammen teils völlig zerstört.

Damit hat sich die Zahl in Brand gesetzter Autos in diesem Jahr in Hamburg auf 152 erhöht. Und es hätte noch schlimmer kommen können: Nach Abendblatt-Informationen entdeckten Ermittler der Polizei unter vier weiteren Wagen Brandsätze, die allerdings nicht gezündet hatten.

Die Sofortfahndung blieb in allen Fällen ohne Erfolg. Erste Ermittlungsergebnisse lassen jedoch darauf schließen, dass hinter allen Taten aus der Nacht dieselben Täter stehen. Ein politischer Hintergrund wird weitgehend ausgeschlossen. Doch wer hinter den Taten stecken könnte, ist bisher nur Spekulation. "Es gibt mehr als 700.000 Fahrzeuge in Hamburg, die können wir nicht alle überwachen", sagt Polizeisprecher Ralf Meyer.

Resignieren die Ermittler? Die Polizei widerspricht: "Wir haben unsere besten Brandermittler auf die Fälle angesetzt", sagt Meyer und verweist auf Fahndungserfolge. Am Dienstag hatten Hamburger Personenfahnder einen Brandstifter in Düsseldorf gefasst. Und vor knapp einer Woche nahmen Beamte vier Männer (21 und 23) fest, die zugaben, Autos in Langenhorn angezündet zu haben.

Quelle: Hamburger Abendblatt

Volvo in Flammen

Berlin 29. Oktober 2009












Neuer Brandanschlag in Spandau: Im Saatwinkler Damm brannte ein Auto vollständig aus.

Kaum eine Tag ohne brennende Autos in Berlin. In der Nacht zu Mittwoch, gegen 3.30 Uhr, setzten unbekannte Brandstifter in Siemensstadt ein am Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug in Brand.

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle im Saatwinkler Damm brannte das Fahrzeug lichterloh, es entstand Totalschaden. Die Fahndung nach den Brandstiftern verlief bislang ohne Erfolg.

Quelle: bz-online

Luxus-Auto in Pankow abgefackelt

Berlin 29. Oktober 2009











Die Serie der Brandstiftungen geht weiter: Ein Hummer-Geländewagen brannte in Blankenburg.
Erneut setzten unbekannte Brandstifter auf der Nacht zu Donnerstag gegen 23.30 Uhr ein hochwertiges Fahrzeug in Brand. Ein Geländewagen der Marke Hummer wurde in Pankow völlig zerstört.

Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle stand das Fahrzeug im Vollbrand. Die Feuerwehrleute konnten den Brand löschen, das Fahrzeug aber nicht mehr retten.

Die Fahndung nach den Brandstiftern läuft.

Quelle: B.Z. online

Brandanschlag auf zwei Autos

Göttingen 28. Oktober 2009

Polizei vermutet Linksextremisten als Urheber

Göttingen. Ein Jahr nach den letzten Anschlägen dieser Art haben Unbekannte in den vergangenen Tagen in Göttingen erneut Autos in Brand gesteckt. Laut Polizei wurden in der Nacht zu Sonntag und zu Mittwoch in der Bühl- und der Hanssenstraße ein BMW und ein Mercedes angezündet. Verletzt wurde niemand.

Die Autos wurden erheblich beschädigt. Eine genaue Schadenssumme konnte die Polizei am Mittwoch noch nicht nennen. Als Urheber vermuten die Beamten Täter aus dem linksextremen Spektrum.

Darauf deute die Art und Weise hin, wie die Anschläge begangen worden seien. Bis dato wurden bei 13 Anschlägen 22 Fahrzeuge zerstört oder beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt rund 400.000 Euro.

Quelle: hna.de

Post- und Luxusautos brennen

Berlin 27. Oktober 2009













Mülltonnen neben Post-Autos angezündet

Die Serie von vermutlich politisch motivierten Brandanschlägen in Berlin ist am frühen Dienstagmorgen in Kreuzberg fortgesetzt worden. Die Täter gingen nach Angaben der Polizei aber anders als sonst vor. Sie zündeten Mülltonnen an, wobei auch Fahrzeuge beschädigt wurden. In der Skalitzer Straße wurden vier Fahrzeuge der Deutschen Post beschädigt. In der Muskauer Straße traf es ebenfalls ein Auto, in diesem Fall einen BMW. In der Pückler- und der Waldemarstraße wurden nur Mülltonnen angezündet. Es gab keine Verletzte. Der Staatsschutz ermittelt wie üblich. Seit Jahresbeginn gab es in Berlin mehr als 240 durch Brandanschläge beschädigte Autos.


Quelle: Morgenpost

Brennende Autos der Firma IMTECH

Berlin und Hamburg 27. Oktober 2009









Nach dem Ende des einjährigen Prozesses gegen drei Berliner, die wegen Mitgliedschaft in der militanten
gruppe (mg) und einer versuchten Brandstiftung an Bundeswehr-LKW verurteilt wurden, brannten in Berlin in der Nacht zum 17. Oktober 2009 zwei Fahrzeuge der Firma Imtech. Etwa eine Woche später, in der Nacht zum 26. Oktober, ging ein weiterer Kleinlaster von Imtech in Flammen auf.
Neuer Jahresrekord. So viele Autos wie 2009 haben in Berlin noch nicht gebrannt. „Etwa jeder zweite Anschlag”, meint der Tagesspiegel, richtet sich gegen Firmen. Es trifft laut Berliner Zeitung vor allem Firmenfahrzeuge der Deutschen Bahn, der Deutschen Post/DHL, der Bundeswehr, der Rüstungskonzerne Imtech und Siemens sowie der Ordnungsämter.

Die Anschlagsziele erklären sich weitgehend von selbst. Ordnungsämter stehen für Hartz IV und Behördenwillkür. Rüstungskonzerne, Bundeswehr und Militärlogistiker DHL stehen für die weltweiten Kriege. Und die Deutsche Bahn steht unter anderem für Castortransporte: Nach einem Brandanschlag auf fünf Fahrzeuge der Bahn in Berlin-Friedrichshain im Januar 2009 erklärte eine Gruppe: „Solange die Deutsche Bahn ihr Schienennetz für Castortransporte zur Verfügung stellt, wird der Konzern auch immer wieder Ziel unseres Protestes sein.”

Die Anschläge auf den Kriegsausrüster Imtech nach dem Urteil im mg-Prozess in Berlin-Mitte (ein Ford-Kleintransporter in der Dresdener Straße/Ecke Heinrich-Heine-Straße), Berlin-Friedrichshain (ein VW-Transporter in der Rigaer Straße) und eine Woche später in Berlin-Moabit (ein Ford Transit in der Claire-Waldoff-Promenade) haben antimilitaristische Hintergründe.

Bereits im Januar 2006 waren schon einmal in Hamburg zwei LKWs des Konzerns Imtech in Brand gesteckt worden, einer in Hamburg-Winterhude (am Wiesendamm), der andere in Hamburg-Altona (Thadenstraße). Die „Militante Antimilitaristische Initiative (M.A.M.I.)” übernahm die Verantwortung dafür und stellte das Abbrennen der Transporter in Verbindung mit der in München stattfindenden NATO-Sicherheitskonferenz SIKO.

Imtech ist ein Unternehmen aus der Rüstungsindustrie mit Sitz in Hamburg und mehr als sechzig Niederlassungen in Deutschland, darunter Bad Marienberg, Bremerhaven, Chemnitz, Deensen, Dortmund, Kiel, Maintal und Rendsburg. Die Medien berichteten in den aktuellen Fällen eigenständig, warum ausgerechnet Imtech angegriffen wird: Die Firma ist im Auftrag der Bahn und der Bundeswehr tätig, betätigt sich unter anderem in der Kraftwerks-, Energie- und Schiffbautechnik und stattet seit August 2009 Schiffe der Deutschen Marine (Einsatzgruppenversorger) mit klimatechnischen Systemen aus. Seit Sommer 2009 ist Imtech zudem in Großbritannien an den beiden neuen Flugzeugträgern für die Royal Navy, aber auch für die polnische Marine tätig.







Quelle: Indymedia

company cars of IMTECH burned

Berlin and Hamburg 27th October 2009









After the ending of the 1-year trial against three people of berlin, who were sentenced for the membership in the Militante Gruppe(mg) and an attempted arson attack to a german army truck, burned in the night to 17th of october two vehicles of the company IMTECH. About one week later, in the night to 26th of october, one
more small truck of the company IMTECH went up in flames. New annual record. Never have burned so many cars in berlin as this year. "About every second attack is directed against a company" says Tagesspiegel (Germany bourgeois press - transl.). The targets are mainly company cars of the german railway(DB), the german post/DHL, the german army(Bundeswehr), the armaments-company IMTECH and Siemens as well as the municipalities.

The targets are mainly self-explainatory. Municipality stands for Hartz IV(cutting down of the social welfare-program) and authoritarian despotism. Armaments-companies, army and military-logistic DHL take part in the responsability for worldwide wars. And the german railway stands for castortransports(nuclear waste disposal transports - transl.), apart from other topics: After an attack on the railway in berlin-friedrichshain a group explained: "As long as the German Railway will offer their railnetwork to the castor-transports, the company will be again and again target of our protest."

The attacks on the war-equipper Imtech only one week after mg-trial in berlin-mitte (downtown berlin) (a ford transporter), berlin-friedrichshain (a VW transporter in rigaer str.) and one week later in berlin-moabit (a ford transit) have antimilitaristic backgrounds.

In January 2006 in Hamburg already, two trucks of Imtech were set on fire. The militant antimilitaristic initative (M.A.M.I.) took responsability and connected the arson of the transporters in connection with the NATO-security conference SIKO in munich.

Imtech is a company of the armament industry with seat in Hamburg and more than 60 establishments in germany. The media reported in the actual cases on their own initative, why it is exactly imtech who gets attacked: The company works under contract of the german railway and participates next to other things in the technology of power plants, energy and shipbuilding and equips since august 2009 ships of the german navy with climatetechnical systems. Since summer 2009 is working for the new aircraft-carrier of the british Royal Navy, but as well as for the polish navy.







Source: inymedia germany

Müll für Nazis

Rostock 27. Oktober 2009

Rostock/MVticker. In der Nacht vom 26. zum 27.10.2009 entleerten bisher unbekannte Täter mehrere Mülltonnen vor der Eingangstür des Ladens der rechten Szene in Rostock, Doberaner Straße/ Ecke Budapesterstraße.
Im Rahmen der in diesem Bereich seit dem Brandanschlag vom 21.10.2009 erneut durchgeführten Videoüberwachung konnten diese Handlungen festgestellt und durch den sofortigen Einsatz von Polizeibeamten möglicherweise weitere Straftaten verhindert werden.

Gegen 04.04 Uhr zogen zwei Personen insgesamt vier gefüllte Mülltonnen über den Gehweg der Doberaner Straße zum Ladengeschäft an der Ecke der Budapester Straße. Bei den Mülltonnen handelte es sich um eine schwarze und drei gelbe Tonnen.
Unmittelbar vor der Eingangstür kippten die Unbekannten den Haushaltsmüll der vier Tonnen vollständig aus und stapelten anschließend die leeren Tonnen darauf.
Die Besatzung eines sofort nach Videofeststellung eingesetzten Funkstreifenwagens traf zwei Minuten später am Ort ein und verhinderte dadurch möglicherweise weitere Straftaten. Die Täter waren inzwischen geflüchtet und konnten auch im Rahmen einer Nahbereichsfahndung in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt nicht mehr ermittelt werden. Der Müll ist durch die Stadtentsorgung bereits kurz nach 07.00 Uhr entfernt und der Gehweg gereinigt worden.

Die offene Videoüberwachung war bereits seit August 2007 mehrfach auf Grundlage des Sicherheits- und Ordnungsgesetzes Mecklenburg – Vorpommern durch den Leiter der Polizeidirektion Rostock für diesen Bereich angeordnet worden. Gründe waren eine Vielzahl von Straftaten, die im Zusammenhang mit dem im Juni 2007 eröffneten Laden der rechten Szene registriert wurden.  Mit dem erneuten, vorrangig präventiven Einsatz der Kamera sollen strafbare Verhaltensweisen vermieden werden.

Quelle: mvticker.de

NPD-Funktionär Gärtner angegriffen

Magdeburg 27. Oktober 2009

















Am Dienstag Vormittag sollte das NPD-Stadtratsmitglied Matthias Gärtner ein Referat an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg halten. Der Weg dorthin führte ihn jedoch nicht in den Hörsaal, sondern endete im Krankenwagen.
Gärtner sitzt für die NPD als einziger Vertreter im Magdeburger Stadtrat und ist der aktivste NPD-Kader in der Region: Stellvertretender Landesvorsitzender der NPD Sachsen-Anhalt, Schulungsleiter der Jungen Nationaldemokraten (JN), Bundesschulungsleiter des „Nationalen Bildungskreises“ und Initiator der Hochschulgruppe 'Studentische Interessen'.
Und: er ist Student der Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an der OvGU. Dienstags besucht Gärtner von 9 – 11 Uhr das Seminar 'Politische Symbolik bzw. Symbolische Politik' bei Dr. phil. Reinhard Wesel im Gebäude 152 / Raum 101 in der Brandenburger Straße. In diesem wollte er am 27. Oktober ein Referat zur Sprache und Symbolik des Nationalsozialismus halten. Laut 'Magdeburger Sonntag' wurde Gärtner im Gebäude von mehreren AntifaschistInnen 'mit blauer Farbe übergossen und dann zusätzlich mit Reizgas angegriffen ... zu Boden gerissen, dort geschlagen und getreten.' Ein Krankenwagen brachte Gärtner in eine Klinik, in der er Ambulant behandelt wurde. Die AntifaschistInnen entkamen unerkannt. Das Seminar wurde abgebrochen.

Der 'Magdeburger Sonntag' titelte auf seiner Internetseite: 'Blaue Stunde für NPD-Stadtrat'. Auf der Seite der NPD Sachsen Anhalt heulen die Nazis über 'staatlich finanzierte Anti-Rechts-Vereine' und 'Antifa-Kriminelle'. Die Stellungnahme der Bullen wird morgen erwartet.

Nazis wie Matthias Gärtner treten für ein völkisch-rassistisches, nationalistisches und zutiefst autoritäres Herrschaftssystem ein. Um zu verhindern, dass ihre Wahnvorstellungen erneut Realität werden, muss ihnen jedwede Plattform zu Verbreitung Ihrer Ideologie genommen werden. Nazis müssen auf allen Ebenen bekämpft werden: auf der Straße, in den Parlamenten und auch in der Uni. Wenn Professoren Referate über den NS bewusst an NPD-Funktionäre verteilen, helfen sie den Nazis direkt bei ihrem proklamierten 'Kampf um die Köpfe'.
Sowohl Nazis als auch ihre akademischen Unterstützer dürfen weiterhin mit heftigem Widerstand rechnen.

Fight Nazis! – with all means necessary

Quelle: Indymedia

Brennende Fahrzeuge der Deutschen Bahn

Berlin 26. Oktober 2009











Unbekannte haben erneut mehrere Autos in Brand gesteckt, darunter auch einige Wagen der Deutschen Bahn.

In der Steinmetzstraße in Schöneberg wurde in der Nacht zu Montag ein Fahrzeug der Deutschen Bahn angezündet, wie die Polizei mitteilte. Passanten bemerkten das Feuer und alarmierten die Feuerwehr. Am Ostbahnhof sahen Polizisten Rauch aus der Tiefgarage steigen. Dort wurden mehrere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen, die ebenfalls der Deutschen Bahn gehören. Zwei Wagen wurden angezündet, zwei weitere danebenstehende Autos wurden durch das Feuer ebenfalls beschädigt.

In Moabit wurde nach Polizeiangaben an der Claire-Waldoff-Promenade ein Firmenfahrzeug eines Unternehmens aus der Rüstungsindustrie in Brand gesteckt. In allen Fällen ermittelt der polizeiliche Staatsschutz, da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann.

Quelle: BZ-online


Brennende Fahrzeuge

Berlin 25. Oktober 2009









Polizei und Feuerwehr wurden in der vergangenen Nacht zu insgesamt drei brennenden Fahrzeugen alarmiert.

Gegen 2 Uhr 15 (Sommerzeit) standen in der Straße 74 in Französisch-Buchholz ein „Audi A3“ und ein „Mercedes Sprinter“ in Flammen. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten die Brände, die beide Autos erheblich beschädigten.

Rund eine Stunde später bemerkte ein Passant am Waidmannsluster Damm im gleichnamigen Ortsteil einen brennenden „Porsche Cayenne“. Die alarmierte Besatzung eines Funkwagens bekämpfte die Flammen mit einem Feuerlöscher. Das Fahrzeug wurde im Innenraum beschädigt.

In beiden Fällen ist eine politisch motivierte Tat nicht auszuschließen, so dass der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen hat.

Quelle: Berliner Polizeiticker


Flaschen und Steine gegen Polizeiautos

Berlin 25 Oktober 2009

Mehrere Polizeiwagen sind in der Nacht zu Sonntag in Kreuzberg mit Flaschen und Steinen beworfen worden. Zwei Personen wurden festgenommen, andere entkamen unerkannt. Ob es einen Zusammenhang zu der geplanten Räumung der Wagenburg „Schwarzer Kanal" gibt, wird zurzeit untersucht. Dagegen hatten am Sonnabendnachmittag 600 Menschen friedlich protestiert.

Mehrere Fahrzeuge der Berliner Polizei wurden in der vergangenen Nacht durch Flaschen- und Steinwürfe in Kreuzberg leicht beschädigt. Polizisten wurden dabei nicht verletzt. Zunächst wurden nach Angaben der Polizei gegen 1 Uhr an der Kreuzung Skalitzer Ecke Schlesische Straße aus einer Ansammlung von rund 50 Personen Glasflaschen auf einen vorbeifahrenden Gruppenwagen geworfen.
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Die Beamten beobachteten zwei Männer, die sich an den Würfen beteiligten. Kurz darauf konnten die beiden 16- und 20-Jährigen festgenommen werden. Sie wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend dem Polizeilichen Staatsschutz überstellt, der die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Etwa eine halbe Stunde später warfen Unbekannte Glasflaschen und Steine gegen zwei Gruppenwagen und einen zivilen "VW-Bus", die durch die Köpenicker Straße fuhren. An den Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden in Form von Dellen und Lackbeschädigungen. Die Würfe kamen aus einer rund 30-köpfigen Personengruppe, die auf dem Gehweg stand.

Als wenige Minuten später ein Funkwagen eines Polizeiabschnitts durch die Straße fuhr, wurde auch er durch eine Flasche leicht beschädigt. Die Randalierer entkamen unerkannt. Auch in diesem Fall hat der Polizeiliche Staatsschutz Ermittlungen wegen besonders schweren Landfriedensbruchs eingeleitet.

Am Sonnabendnachmittag hatten rund 600 Menschen in Kreuzberg gegen die angekündigte Räumung der Wagenburg „Schwarzer Kanal“ im Bezirk Mitte demonstriert. Die Unterstützer des Bauwagenplatzes an der Köpenicker Straße Ecke Michaelkirchbrücke waren ab 13 Uhr von der Warschauer Brücke aus über die Skalitzer Straße bis zur Adalbertstraße. Sie forderten den Erhalt des Geländes beziehungsweise eine Ersatzfläche in der Innenstadt. Nach Polizeiangaben verlief der Umzug ohne Zwischenfälle. Ob die Flaschenwürfe in Zusammenhang mit der angekündigten Räumung der Wagenburg stehen, ist Gegenstand der Ermittlung, sei aber im Moment noch nicht ersichtlich.

Quelle: Morgenpost

"BMW" brennt

Berlin 24. Oktober 2009

Friedrichshain-Kreuzberg

Unbekannte setzten heute früh einen „BMW“ in Friedrichshain in Brand. Ein Passant bemerkte gegen 4 Uhr 15 in der Rigaer Straße das Feuer an dem Fahrzeug und alarmierte die Feuerwehr. Einsatzkräfte löschten die Flammen. Das Fahrzeug wurde im Motorbereich stark beschädigt. Der Polizeiliche Staatschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Berliner Polzeiticker

Solidemo und Farbanschlag auf Polizeirevier

Burg 24 Oktober 2009














Am 16. Oktober 2009 kam es in Berlin zu einer Urteilsverkündung gegen drei Genossen. Ihnen wird vorgeworfen, als Mitglieder der „militanten Gruppe“ an einer versuchten Brandstiftung an Bundeswehrfahrzeugen beteiligt gewesen zu sein. Axel und Oliver wurden zu 3,5 Jahren und Florian zu 3 Jahren Haft verurteilt. Für den zuständigen Richter waren keine antimilitaristischen Tendenzen in den Aktionen der MG (Militanten Gruppe) ersichtlich. Die Anwälte der Beschuldigten werden in Revision gehen bis das Urteil rechtskräftig ist. Die Anwälte setzen dabei auf den Widerspruch, dass im mündlichen Urteil des Gerichts nahezu nichts zu den Strukturen und der personellen Zusammensetzung der MG gesagt wird, obwohl die drei wegen Mitgliedschaft verurteilt wurden. Bis dahin müssen die drei Genossen nicht in den Knast. Aus diesem Grund fand Samstagabend, dem 24. Oktober 2009 in Burg (Sachsen-Anhalt) eine kämpferische und lautstarke Spontandemo statt, die sich solidarisch mit den Verurteilten zeigte. Etwa 25-30 Menschen beteiligten sich an dieser. Während der Spontandemo wurden Bengalos und Böller gezündet. Mit Parolen wie "Wir sind alle 129a" oder "Das Salz in der Suppe - die militante Gruppe" ging es durch die Innenstadt. Die Polizei lies sich nicht blicken. So kam es auch zu keiner Verhaftung oder Personalienfeststellung. Wie ebenfalls zu sehen war, wurde in der Nacht vom 24. - 25. Oktober 2009 das Polizeirevier in Burg angegriffen. Neben Farbbomben sind/waren Schriftzüge zu sehen, die sich gegen Repression richten.

Im Zusammenhang mit der Urteilsverkündung gegen Axel, Oliver und Florian gab es in der letzten Zeit Solidaritätsaktionen in Berlin, Leipzig, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Düsseldorf, Freiburg und Hannover.

Betroffen sind einige – gemeint sind wir alle!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Quelle: Indy

Presse: Nach Sachbeschädigungen an zwei Polizeidienstgebäuden ermittelt der Staatsschutz in Burg. Unbekannte haben in der Nacht vom Samstag auf Sonntag das Revier mit mehreren, mit roter Farbe befüllten Gegenständen beworfen. Dadurch wurde die Fassade beschädigt. Auch die Außenwand des Grundstücks wurde mit einem Schriftzug beschmiert. Am Gebäude der Station in Möckern wurde ebenfalls ein Schriftzug aufgesprüht. Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Polizei nach Zeugen, die zu den angezeigten Sachverhalten Angaben machen können. Hinweise nimmt das Revier in Burg unter Rufnummer 03921 9200 entgegen.
Quelle:  http://www.asp.sachsen-anhalt.de/presseapp/data/prev-jl/2009/265_2009_2d8ac689b533d634a28c5f6199c5b9fe.htm

Brandanschlag auf Kreuzberger Luxusbau

Berlin 22. Oktober 2009










Brandanschlag auf Kreuzberger Luxusbau
Die Fassade wurde beschädigt, die Schadenshöhe ist noch unbekannt.

Kreuzberg - Unbekannte Täter haben am frühen Donnerstagmorgen versucht, die Fassade eines Mehrfamilienhauses in der Glogauer Straße in Kreuzberg in Brand zu stecken. Da ein Passant das Feuer rechtzeitig bemerkt hatte, konnte die Feuerwehr es rasch löschen, wie die Polizei mitteilte. Die Fassade wurde aber beschädigt, die Schadenshöhe ist noch unbekannt. Verletzt wurde niemand. Da ein politisches Motiv für die Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt nun der Staatsschutz.

Quelle: Berliner Zeitung



Brandanschlag auf Naziladen

Rostock 21. Oktober 2009

Auf den Naziladen in der Doberaner Straße ist heute ein Brandanschlag verübt worden. Der so genannte 'Dickkoepp' ist der Nachfolger des 'East Coast Corner', deren Inhaber Thorsten de Vries nach antifaschistischen Interventionen entnervt das Feld räumte. Angaben von mvregio zur Folge, sollen fünf Vermummte den Laden betreten haben und einen Brandsatz in das Geschäft geschleudert haben. Zwar konnte das Feuer zügig gelöscht werden, es entstand jedoch angeblich durch die Rauchentwicklung ein hoher Sachschaden, da Bekleidungsstücke jetzt nicht mehr für den Verkauf tauglich sind.
Gegen 18:00 Uhr war in der gesamten KTV, dem alternativ geprägten Stadtviertel Rostocks, das Sirenengeheul zu heulen. Anwohner sprechen von einer deutlichen Rauchentwicklung aus dem Geschäft, zeitweise wurde die Doberaner Straße für den Verkehr gesperrt. Auf den Neonaziladen hatte es in der Vergangenheit zahlreiche Attacken gegeben. Das Geschäft ist vielen Bewohner ein Dorn im Auge, wirklich rentabel kann es kaum laufen, nur selten verirrt sich Kundschaft in den Laden, so dass eine linke Urheberschaft nicht zwingend die einzige Erklärung sein muss. Meistens hält sich die übliche Clique in dem Laden auf.
In der Hansestadt, wo es 1992 zu tagelangen Pogromen gegen Migranten kam, kommt es häufig zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Personen des linken Spektrums und Neonazis. Erst vor kurzem wurde eine Fahrzeugkolonne von Neonazis die zu einer rechtsextremen Demonstration nach Dortmund reisen wollten erfolgreich angegriffen, so dass der Ausflug ausfallen musste.
Die Polizei ist inzwischen mit einem großen Aufgebot an Bereitschaftspolizei in der KTV präsent, zahlreiche Neonazis drücken sich vor dem Laden und den anliegenden Straßen herum. Aus antifaschistischen Kreisen verlautete, dass man entsprechende vorsorgende Maßnahmen ergriffen hat, um eventuelle Aktionen der Rechtsextremen entsprechend begegnen zu können.

Quelle: Indymedia

Anschläge auf einen Mercedes und BVG-Fahrzeug

Berlin 20. Oktober 2009

Diese Erklärung wurde uns zugeschickt:

"aus aktuellem anlass der heutigen prozesseröffnung gegen christofert . in berlin haben wir heute in den morgenstunden einen mercedes sowie ein fahrzeug der bvg angegriffen.

freien transport für alle bahn, öpnv, freiheit für alle sozialen und politischen gefangenen,
luxus für alle
für den kommunismus"



Audi der "Deutschen Bahn" brennt

Berlin 20. Oktober 2009

Brennendes Fahrzeug

Anwohner bemerkten heute früh einen brennenden „Audi“ in Friedrichshain und alarmierten die Feuerwehr. Polizisten löschten kurz nach 4 Uhr die Flammen an dem Fahrzeug der „Deutschen Bahn“ in der Bänsch- Ecke Zellestraße. Der Pkw wurde durch den Brand im Frontbereich stark beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Berliner Polizeiticker

und die Erklärung, die uns zugeschickt wurde

"wir solidarisieren uns mit den taranc9 menschen, welche die atomare abrüstung mittels praktischen aktionen schritt für schritt vorangetrieben haben. schwarz/gelb schickt uns eindeutige signale, welche wir mittels hackenkrallen und brandanschlägen zu verhindern wissen. atommüll war und ist immer scheisse gewesen. wir werden euch einheizen.

unsere form des protestes haben wir gewählt, da christoph und alexandra zur zeit im knast sitzen. wir werden es nicht akzeptieren, das der staat unsere genossinen hinter gittern hält, um uns "hassbrennerinnen" zum schweigen zu bringen.

knieschuss fuer kok michalek!

"zündet man ein Auto an, ist das eine strafbare handlung, werden hunderte autos angezündet, ist das eine politische aktion!"

autonome gruppen"

Zwölf Autos angezündet

Potsdam 19.  Oktober 2009

Taten wie in Berlin

POTSDAM. Brandstifter, die es gezielt auf Autos abgesehen haben, sind nun auch in Potsdam aktiv. "Zwölf Autos sind im Ortsteil Neu Fahrland angezündet worden", sagte gestern Jan Strotzer vom Potsdamer Polizeipräsidium. Am Sonntag um 3.30 Uhr alarmierten Anwohner die Polizei, als sie die Feuer sahen. "Die Vorgehensweise der unbekannten Täter war wie in Berlin. Es wurden brennende Kohlenanzünder auf die Reifen gelegt."
Vier Autos brannten völlig aus. Die Anschläge richteten sich sowohl gegen Luxusautos als auch gegen Mittelklasse- und Kleinwagen. Das Landeskriminalamt übernahm die Spurensicherung. Die Kripo bildete eine zehnköpfige Ermittlungsgruppe. "Wir haben bislang weder ein Bekennerschreiben noch Zeugen, die die Täter gesehen haben", sagte der Polizeisprecher.
Die letzte große Serie von Brandanschlägen auf Autos in Potsdam ereignete sich im Sommer 2000, als zwei Dutzend Autos innerhalb von sieben Wochen angezündet wurden: zuerst Luxuswagen in der Innenstadt, dann das Auto des Besitzers eines besetzten Hauses sowie 14 Wagen vor einem BMW-Autohaus. In diesem Januar wurden durch Brandstiftung sechs Autos in Michendorf (Potsdam-Mittelmark) zerstört. (bla.)

Quelle: Berliner Zeitung

Postautos in Flammen / Paketstationen zerstört

Erfurt 19.  Oktober 2009














Drei Anschläge mit politisch motiviertem Hintergrund in Erfurt forderten am Wochenende den vollen Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Samstagnacht wurden zwei Paketstationen zerstört, gestern zwei Postautos angezündet.
ERFURT (ipe/vd). Geschäftliche Lieferungen, Geburtstags- und Versandhauspakete sind für die Empfänger erst mal unerreichbar. Denn Samstagnacht wurden die Ausgabestationen Eislebener- und Gorkistraße zerstört und beschmiert. Die Polizei spricht allein bei den beiden Packstationen der Posttochter DHL von 10 000 Euro Sachschaden. Zum Glück sind die Paketsendungen codiert, "so dass Empfänger und Absender ausfindig gemacht und benachrichtigt werden können", erklärt Post-Pressesprecher Thomas Kutsch. Man werde auch mit der Polizei zusammenarbeiten.
An beiden Tatorten hatten die Vandalen Flugblätter hinterlassen, in denen sie sich als Sympathisanten der am Freitag in Berlin zu Haftstrafen verurteilten Angehörigen der sogenannten "Militanten Gruppe" zu erkennen gaben. Farbschmierereien mit dem Wort "Entmilitarisiert" und die Flugblätter wiesen auf den politischen Hintergrund hin. Es liegt ein Bekennerschreiben vor, in dem sich die Verfasser des Angriffs bezichtigen. Dies sei "aus Solidarität" mit drei am Freitag zu Gefängnisstrafen verurteilten Männern geschehen. Das Kammergericht Berlin hatte die heute 37- bis 48-jährigen Angeklagten zu Haftstrafen von drei bis dreieinhalb Jahren verurteilt, weil sie im Juli 2007 versucht hatten, drei Lastwagen der Bundeswehr in Brandenburg in Brand zu setzen. Die Drei hätten stellvertretend für die "Militante Gruppe" vor Gericht gestanden, auch wenn sie dieser Vereinigung nicht angehört hätten, heißt es im Bekennerschreiben. Die Anschlagsziele wurden damit begründet, dass DHL auch für die Bundeswehr logistische Aufgaben über- nehme und damit zu einem "funktionierenden Militärapparat" beitrage. Die Post-Tochter werde damit "Ziel einer praktischen Abrüstung". Inzwischen ermittelt die Kriminalpolizei.
Wo der konkrete Bezug zu Erfurt liegt, erschloss sich aus den Schreiben nicht, antwortete Polizeihauptkommissar Ritz auf TA-Nachfrage. Doch polizeiliche Recherchen ergaben, dass sich die Anschläge in eine bundesweite Reihe einordnen lassen. Das Kammergericht Berlin sprach seit Gründung der Gruppe 2001 bis zur Festnahme der Angeklagten im Juli 2007 von mindestens 25 Anschlägen mit einem Gesamtschaden von 840 000 Euro.
In der Nacht zu Sonntag standen dann zwei VW-Transporter der Post AG vor der Filiale Eislebener Straße in Flammen. Die Feuerwehr löschte aus 3 C-Rohren, mit 4000 Liter Wasser. Trotzdem zersprangen durch die Wärmeentwicklung in der Postfiliale Fenster, die mit Hartfaserplatten gesichert werden mussten. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden. Diesmal gab es kein Bekennerschreiben. Ein Zeuge beobachtete jedoch zwei dunkel gekleidete Personen, die sich auf Fahrrädern vom Brandort entfernten.

Quelle: Thüringer Allgemeine | 19.10.2009

Ausländerbehörde Nöldnerplatz gesmasht

Berlin 18.  Oktober 2009

Gegen Rassismus - grenzeloser Widerstand!!!

In der Nacht auf Sonntag wurde die Ausländerbehörde am Nöldnerplatz in Berlin-Lichtenberg angegriffen. Dazu ist eine kurze Erklärung aufgetaucht, die wir hier dokumentieren möchten:













"In der Nacht vom 17. auf den 18.10.09 wurde der Ausländerbehörde am Nöldnerplatz in Berlin ein Besuch abgestattet. Die Fassade wurde mit Farbe beschmiert und die Scheiben beschädigt. Ausserdem wurden für die vorbeilaufenden Menschen auf dem Boden nahe der Ausländerbehörde kurze Erklärungen hinterlassen.
Warum das Ganze?
Die Ausländerbehörde verwaltet das Schicksal von Flüchtlingen. Sie ist das exekutive Organ der Migrationspolitik Deutschlands. Hier wird über darüber entschieden, ob Menschen abgeschoben oder geduldet werden oder „sogar“ dauerhaft bleiben dürfen. Oft ist das Ziel die Menschen „freiwillig“ zum Gehen zu bewegen indem ihnen durch heftige Schikanen und Druck klar gemacht wir, dass sie hier nicht willkommen sind. Dies zeigt sich schon sehr deutlich an der Arbeit der Ausländerbehörden. Die Menschen werden mit unzähligen Fristen und Auflagen, sowie mit speziell für Migrant_innen konstruierten Straftatbeständen konfrontiert. In der Behörde sind die Flüchtlinge der oft rassistischen Willkür der Mitarbeiter_innen völlig ausgeliefert.
Ausländerbehörden sind nur ein kleiner Teil der rassistischen Maschinerie Europas: Abschiebelager und- knäste für Flüchtlinge in Deutschland, der ganzen EU und an den Aussengrenzen Europas, Chipkartensysteme, Residenzpflicht und rassistische Kontrollen. Diese Ausgrenzungsmaschinerie ist Teil der Politik Europas, die vor allem darauf zielt den Wohlstand zu sichern welcher auf einer ungerechten ökonomischen Weltordnung beruht. Dies wird auch Kapitalismus genannt! Gerne hätten wir den Kapitalismus persönlich angetroffen und ihm eine rein gehauen. Da er aber überall zugleich ist, konnten wir nur in eines seiner hässlichen Gesichter spucken.
Damit wollen wir uns nicht begnügen! Denn Unterdrückung passiert nicht nur in der Ausländerbehörde sondern ist als Alltagsrassismus auf der Arbeit, beim Einkauf oder einfach auf der Strasse spürbar.
Wir wollen keinen dieser Rassismen unberührt lassen. Auch wenn wir nur ein Haus getroffen haben, muss der Kampf gegen Unterdrückung jederzeit und auf allen Ebenen geführt werden. Lasst uns bei uns selbst und in unserer Lebensumgebung anfangen aber dort nicht stehen bleiben und nicht eher aufhören bis diese widerlichen Zustände ein Ende gefunden und alle Menschen als Menschen behandelt werden!
Wir sehen die Aktion als autonome Ergänzung zu den AntiraAktionstagen, aber eigentlich sollten immer Aktionstage sein!

FÜR GRENZENLOSEN WIDERSTAND!!!!!!"

Quelle: Indymedia

Drei Brände in einer Nacht

 Berlin 17. Oktober 2009














Drei Brände in einer Nacht: In Mitte brannte ein Audi TT, zudem wurden zwei Transporter angezündet.

In der Nacht wurde in Mitte in der Ziegelstraße ein Audi TT angezündet. Das Fahrzeug fing an der rechten Heckseite Feuer. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Am Auto entstand Totalschaden.

Wenige Stunden zuvor wurden zwei Transporter der Firma „Imtech“ in der Rigaerstraße in Friedrichshain und in der Dresdner Straße in Mitte angezündet, die Brände konnten aber von einer Polizeistreife schnell gelöscht werden.

In allen Brandfällen ermittelt der Staatsschutz.

Quelle: Berliner Polizeiticker