Spontandemo und Brandanschlag nach Verhaftung

Berlin 18 November 2009













Umgestürzte Mülltonnen, ein brennendes Auto: Dienstagnacht entlud sich in Friedrichshain die Wut der linken Szene wegen der Verhaftung eines mutmaßlichen Autobrandstifters und der drohenden Räumung eines Wohnprojekts.

Eine große Gruppe von Autonomen und Sympathisanten sammelte sich gegen 21 Uhr am Bersarinplatz und zog dann Richtung Simon-Dach-Straße. Aus den anfangs rund 150 Teilnehmern wurden nach Polizeiangaben bald mehr als 500. „Während des Aufzuges wurde Pyrotechnik abgebrannt und es kam zu Flaschenwürfen“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Nach einer halben Stunde erklärte die Anmelderin die Demonstration am Boxhagener Platz plötzlich für beendet. Anschließend lieferte sich die Menge im Bezirk ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei.

Vermummte versperrten mit Baumaterial und Mülltonnen mehrere Straßen und zündeten Feuerwerkskörper. Erst gegen Mitternacht beruhigte sich die Lage. Die Einsatzkräfte nahmen zwei Personen wegen Beleidigung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorläufig fest. Rund 200 Beamte waren im Einsatz. Gegen 23 Uhr 30 ging in der Ackerstraße in Mitte ein hochwertiges Auto in Flammen auf. Die Sicherheitsbehörden gehen von einem politischen Motiv aus und schalteten den Staatsschutz ein.

Quelle: Tagesspiegel

Artikel zur Sponti bei Indymedia: http://de.indymedia.org/2009/11/266210.shtml

Steine gegen Bankfiliale / 2 Autos abgefackelt

Göttingen 18 November 2009

In der Nacht brannten erneut zwei Autos in Göttingen. Die Polizei vermutet die Täter in der gewalttätigen autonomen Szene.

Erneut haben offenbar politisch motivierte Gewalttäter in Göttingen Autos in Brand gesetzt. Nach einer Demonstration seien in der Nacht zu Mittwoch zwei Limousinen angezündet worden, teilte die Polizei mit. Außerdem hätten schwarz vermummte Menschen im Eingangsbereich einer Bank in der Innenstadt die Scheiben eingeworfen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter der autonomen Szene angehören.

Am Abend hatten nach Angaben einer Polizeisprecherin etwa 250 Mitglieder der linken Szene in der Innenstadt demonstriert. Sie wollten an den Tod der Studentin Conny Wessmann erinnern. Sie war am 17. November 1989 nach einer Auseinandersetzung zwischen Linken und Rechten auf der Flucht vor der Polizei in Göttingen vor ein Auto gelaufen und dabei ums Leben gekommen. In der autonomen Szene wird die Polizei für den Tod der jungen Frau verantwortlich gemacht. Während des Demonstrationszuges sei es bereits vereinzelt zu Rangeleien zwischen Teilnehmern und Polizisten gekommen, sagte die Sprecherin. Dabei wurde eine Beamtin leicht verletzt. Später hätten sich kleine Gruppen von Autonomen über die Stadt verteilt. Anschließend hätten dann die Autos gebrannt.

Quelle: Abendblatt

Straßenumbenennung in Friedrichshain

Berlin 18 November 2009













Folgender Bericht wurde uns zugeschickt:

"Heute, am 18. November 2009 wurde in der Mittagszeit die Samariter Straße in Silvio-Meier-Straße umbenannt. Der U-Bhf trägt nun neue Schilder. Dies soll die erste Aktion sein, um deutlich klarzumachen: Wir fordern eine Silvio-Meier-Straße in Berlin.
Silvio Meier war Antifaschist und Hausbesetzer und wurde 1992 von Neonazis am U-Bhf Samariter Straße umgebracht. Seit dem Todestag den 21. November 92 gibt es alljährlich eine Silvio-Meier-Demo, die dem Antifaschisten gedenkt, aber auch eigene politische Akzente setzen will. In den letzten Jahren wurde sich auf den Ostberliner Bezirk Lichtenberg konzentriert und die dort existierenden Neonazistrukturen thematisiert. Da durch den energischen Kampf gegen Rechts und antifaschistische Intervention die Naziszene erheblich geschwächt ist, wurde in diesem Jahr der Fokus auf antifaschistische Arbeit und der Kampf um linke Freiräume in den Vordergrund gestellt.
 
Die Straßenumbennung war einer erster Schritt und der Anfang der Kampagne »Friedrichshain braucht eine Silvio-Meier-Straße«. Beteiligt auch ihr Euch an Aktionen oder malt Plakate für die Demonstration am kommenden Samstag.

Die Demo findet am Samstag, den 21. November 2009 um 16 Uhr am U-Bhf Samariterstraße statt.

Enough is Enough - »Friedrichshain braucht eine Silvio-Meier-Straße«"

SPD-Geschäftsstelle mit Steinen beworfen

Berlin 17 November 2009

Eine Erklärung die uns zugeschickt wurde:

"soliaktion für tobias, die liebig 14 und die liebig 34!

in der nacht von montag auf dienstag haben wir die spd zentrale in mitte/wedding in der müllerstr mit steinen angegriffen. die fensterscheiben gingen dabei zu bruch. wir solidarisieren uns mit dieser aktion mit allen betroffenen von staatlicher bzw polizeilicher repression. insbesondere galt die aktion aber tobias, der liebig 14 und der liebig 34! solidarität ist eine waffe!!!
außerdem wollen wir mit der aktion die politisch verantwortlichen der polizei razzien anklagen! die spd ist auch verantwortlich für neoliberale stadtpolitik, überwachungswahn und repressionen! wir nehmen diese scheiße nicht ohne reaktion hin! also liebe politik, DIE QUITTUNG KOMMT NICHT ERST AM WAHLTAG!!!"

Presse: Ein Knall und splitterndes Glas weckten in der Nacht zu Dienstag gegen 2.30 Uhr einen Anwohner eines Hauses in der Müllerstraße in Wedding. Als der 67-Jährige aus dem Fenster sah, bemerkte er zwei flüchtende Männer. Die alarmierten Polizisten stellten kurz darauf zwei eingeschlagene Fensterscheiben an der Geschäftsstelle der SPD fest und fanden zwei Pflastersteine auf dem Gehweg vor dem Haus. Die Kriminalpolizei der Direktion 3 hat die Ermittlungen übernommen.  
Quelle: Morgenpost

Steine und Farbbeutel auf sieben Gebäude der Rechten Szene

Berlin 17 November 2009

In der Nacht zu Dienstag warfen offenbar linke Autonome Steine und Farbbeutel auf sieben Gebäude, die sie der rechten Szene zuordnen. In einem Bekennerschreiben, das dem Tagesspiegel vorliegt, nehmen die Täter Bezug auf den Tod von Silvio Meier im November 1992 und listen detailliert die beschädigten Häuser auf. Unter anderem die NPD-Zentrale in Köpenick, das rechtsextreme Geschäft „Harakiri“ in Prenzlauer Berg, die „Germania Klause“ in Tempelhof sowie vier Privatwohnungen. „Den Nazis einen heißen Herbst bereiten“, heißt es in dem Brief. Bereits am Freitag wurde ein Rechter in Marzahn-Hellersdorf von Vermummten verprügelt.

Der Hausbesetzer Silvio Meier wurde nach einer Auseinandersetzung mit einer Gruppe Neonazis auf dem U-Bahnhof Samariterstraße in Friedrichshain erstochen. Am kommenden Samstag findet die jährliche Silvio-Meier-Gedenkdemonstration in Friedrichshain statt. Es wird mit mehreren tausend Teilnehmern gerechnet.

Quelle: Tagesspiegel

Farbanschlag auf Kriegerdenkmal

Balingen 16 November 2009














Eine Stätte der inneren Einkehr und eine Stunde des Gedenkens haben offenbar der linksradikalen Szene zuzuordnende Täter für ihre Parolen missbraucht. Bei einer Farbattacke auf das Kriegerdenkmal des Balinger Friedhofs ist erheblicher Sachschaden entstanden.

Erst kurz vor der gestrigen Gedenkfeier zum Volkstrauertag, die durch die Attacke erheblich gestört wurde, war die Schmiererei entdeckt worden. Noch am Nachmittag sorgte sie unter Friedhofsbesuchern für Kopfschütteln und Diskussionen.

Kripo hat Ermittlungen aufgenommen
Das Ausmaß ist enorm. Sowohl die sechs Ehrentafeln für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs samt Statue als auch die große Mauer mit den Namen der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen wurden mit roter Farbe verunstaltet. Parolen wie »Gedenkt der richtigen Opfer des Krieges«, »Nie wieder Krieg«, »Nie wieder Faschismus« und »Deutsche Täter sind keine Opfer« verunstalten das Kriegerdenkmal.

Auch die Gedenkplatte, auf der die Teilnehmer der Feierstunde ihre Kränze niederlegten, haben die noch unbekannten Täter verschandelt. Und das Ehrenkreuz wurde ebenso besprüht.

Quelle: Schwarzwälder Bote

3 Luxus-Autos abgefackelt, eine Festnahme

 Berlin 16 November 2009













Ein Porsche, ein BMW und ein Audi gingen am frühen Montagmorgen in Friedrichshain in Flammen auf. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt – nach Tagesspiegel-Informationen haben die Beamten noch in der Nacht einen 23-jährigen Mann aus dem Umfeld der Hausbesetzerszene festgenommen. Gegen 2:20 Uhr brannte ein BMW in der Proskauer Straße. Wenig später wurde in der nahen Bänschstraße der Audi angezündet. Eine halbe Stunde später brannte dann am Platz der Vereinten Nationen der Porsche. Theoretisch könnte ein einziger Täter an allen drei Orten zugange gewesen sein. Bisher sind die Behörden trotz der in diesem Jahr mehr als 250 angezündeter Berliner Autos machtlos: Die bisher nur zwei Tatverdächtigen ließen die Gerichte kürzlich frei. Kritiker sprachen von "politischem Druck" der zu Festnahmen auf Indizienbasis geführt habe.


Der festgenommene junge Mann wird im Laufe des Tages auf dem Polizeipräsidium verhört. Aus Hausbesetzerkreisen hieß es, man bemühe sich im Moment um einen Rechtsanwalt für den Verdächtigen. Wenn der Verteidiger über die genauen Tatvorwürfe informiert ist, könne man mehr sagen. Der Festgenommene soll dem von Räumung bedrohten linksalternativen Wohnprojekt in der Liebigstraße 14 in Friedrichshain nahe stehen.

Quelle: Tagesspiegel.de

Farbe gegen Bundesministeriums für Bildung

Berlin 14 November 2009

Unbekannte Täter haben vergangene Nacht die Hausfassade des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in der Hannoverschen Straße in Mitte beschmiert. Der Mitarbeiter einer Wachschutzfirma hatte gegen 5 Uhr mehrere Farbflecken an der Hauswand entdeckt und die Polizei alarmiert. Offensichtlich hatten die Unbekannten die Flaschen mit Farbe gefüllt und an die Wand geworfen. Dadurch ging auch eine Fensterscheibe zu Bruch. Da eine politische Tatmotivation nicht auszuschließen ist, ermittelt der Staatsschutz.

Quelle: Morgenpost

Brandanschlag auf Bundeswehr-Bus

Berlin 13 November 2009












Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag versucht, in der Lichtenberger Straße in Mitte einen parkenden Bus der Bundeswehr anzuzünden.
Eine zufällig vorbeikommende Zivilstreife der Polizei bemerkte den Brand an zwei Reifen des Busses und konnte den Brand mit einem Feuerlöscher schnell löschen.
Der Staatsschutz ermittelt.

Quelle: BZ

Farbanmschlag auf Landgericht

Berlin 13 November 2009














In Berlin ist erneut ein Anschlag auf ein Gericht verübt worden. Unbekannte warfen in der Nacht zu Freitag mehrere mit Farbe gefüllte Glühbirnen gegen die Hauswand des Landgerichts in der Littenstraße in Mitte. Vermutet wird, dass es sich bei dem Anschlag um die Reaktion auf ein Urteil handelt.

Erneut ist in Berlin ein Anschlag auf ein Gericht verübt worden. Unbekannte warfen in der Nacht zu Freitag mehrere mit Farbe gefüllte Glühbirnen gegen die Hauswand des Landgerichts in der Littenstraße in Mitte. Außerdem beschmierten die Täter die Fassade mit Leuchtfarbe, sagte ein Polizeisprecher. Ein dort hinterlassener Schriftzug lässt auf einen Zusammenhang mit dem Räumungsprozess um das Haus Liebigstraße 14 in Friedrichshain schließen. Am Freitag wies das Landgericht nach zweijährigem Rechtsstreit die Revision eines Mieters gegen das Räumungsbegehren des Hauseigentümers zurück. Die Ermittlungen zur Farbattacke hat der Polizeiliche Staatsschutz übernommen.
Anzeige

Erst vor einer Woche hatten Unbekannte eine Eingangstür des Kriminalgerichts Moabit in Brand gesetzt. Dazu ging später ein Bekennerschreiben ein. Im Kriminalgericht Moabit sind Teile des Landgerichts, der Staatsanwaltschaft sowie das Amtsgericht Tiergarten untergebracht. In den vergangenen Monaten haben sich Anschläge auf Luxus- und Firmenautos sowie hochwertige Lofts gehäuft – Taten, die teilweise der linksextremistischen Szene zugeschrieben werden.

Quelle: Morgenpost.de

Autos angezündet

Berlin 12 November 2009

Anwohner entdeckten das brennende Auto in der Matthieustraße in Pankow. Die Feuerwehr konnte den Mercedes schnell löschen, verletzt wurde niemand.
Ohne Erfolg verlief hingegen der Brandanschlag auf einen Alfa Romeo in Friedrichshain: Anwohner bemerkten gegen 5 Uhr 30 Feuerschein an dem in der Bänschstraße geparkten Wagen und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Das Feuer erlosch noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte. Die Polizisten fanden unter dem Pkw einen Brandsatz.
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen, da ein politischer Hintergrund für die Tat nicht ausgeschlossen werden könne, hieß es.
In Berlin wurden seit Jahresbeginn mehr als 250 Fahrzeuge durch politisch motivierte Brandanschläge zerstört oder beschädigt. Zu mehreren Taten liegen Bekennerschreiben aus der linksautonomen Szene vor.

Quelle: BZ

Mehrere Meter Zaun des ehemaligen Flughafen Tempelhofs entfernt

Berlin 9 November 2009

Wir haben in der Nacht vom 08. auf den 09. November mehrere Meter Zaun des ehemaligen Flughafen Tempelhofs entfernt. Seit mehr als einem Jahr schottet der Senat ein Areal von der Öffentlichkeit ab, um seine Luxusbebauungspläne in aller Ruhe vorzubereiten. Damit bricht er ganz offen mit dem Versprechen das Tempelhofer Feld für ALLE zugänglich zu machen. Die neuen Wohnungen, die auf dem Tempelhofer Feld entstehen werden, sind nicht für die soziale Struktur des Bezirkes geeignet. Entstehen sollen Eigentumswohnungen um eine Besserverdienende Schicht und Investor_innen anzulocken. Parallel dazu wird die Karl-Marx-Straße mit mehr als 100 Millionen Euro komplett saniert. Dies würde zusammen mit den Bebauungsplänen zu einer enormen Verdrängung und Ausgrenzung sozial schwächerer Menschen führen. Der Berliner Senat nimmt das jedoch billigend in Kauf. Wir werden nicht tatenlos zusehen wie Wowereit, Junge-Reyer und Co. neue soziale Grenzen in den Köpfen zementiert. Öffentlich wird das 20. Jubiläum des Mauerfalls gefeiert. Berlin ist endlich keine geteilte Stadt mehr, alle Grenzen sind verschwunden. Aber Mauern und Grenzen haben viele Gesichter, sie bestehen nicht nur aus Beton und Steinen. Die neue soziale Mauer, die in Neukölln und Berlin gesamt entsteht, ist ausgrenzend, diskriminierend und geprägt von einer neoliberalen Stadtumstrukturierungsidee. Auf der einen Seite stehen die Besserverdienende und auf der anderen der ganze soziale Rest. Die kapitlaistische Kluft zwischen Reich und Arm wird durch die Senatspläne immer weiter verfestigt.

Wir wehren uns gegen die ausgrenzende Politik des rot-roten Senats und stellen unsere Forderungen, die mehr die den Anwohner_innen entsprechen:
1. Sofortige Öffnung des Tempelfhofer Feldes für alle!
2. Sofortige Mietstopp! Keine Mieterhöhungen!
3. Mitbestimmung der Anwohner_innen in jeglichen Plänen zu Sanierungen und
Bebauungen!
4. Keine kommerzielle Nutzung auf dem Tempelhofer Feld!

Solidarische Gruppe Feldbefreier_innen

Quelle: wba.blogsport.de

Autos angezündet

Berlin 7 November 2009












Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Samstag erneut Fahrzeuge angezündet. In Kreuzberg wurde ein Mercedes Vito, der nahe an einem Wohnhaus geparkt war, bei einem Brandanschlag schwer beschädigt. Auch eine Straßenlaterne wurde durch den Brand des Privat-Pkws in Mitleidenschaft gezogen.
Auch in Lichterfelde wurde ein Pkw durch ein Feuer stark beschädigt. Der Staatsschutz ermittelt.

Quelle: BZ

4 Autos angezündet

Berlin 6 November 2009













In kaum mehr als einer halben Stunde haben unbekannte Brandstifter in der Nacht zu gestern an drei Orten zugeschlagen. Die Feuerwehr musste in Pankow und Friedrichshain drei Fahrzeuge löschen, in Dahlem erledigten Polizeibeamte den Job.
Hinweise auf die Täter liegen nicht vor, die Ermittlungen führt der Staatsschutz.
Zuerst hatte es an der Pankower Florastraße einen Opel Combo des Unternehmens Thyssen getroffen. Passanten hatten die Flammen gegen 3.30 Uhr entdeckt und der Feuerwehr gemeldet. Der weiße Transporter wurde bei dem Brandanschlag stark beschädigt. Nur wenige Minuten später bemerkten Polizisten in Dahlem Flammen an einem Mercedes, der auf einem Parkplatz an der Flanaganstraße abgestellt war. Die Beamten konnten den Brand mit einem Feuerlöscher ersticken. Der Wagen wurde nur leicht beschädigt. Kurz nach 4 Uhr entdeckten Passanten am Petersburger Platz in Friedrichshain den nächsten Anschlag, dort brannte ein Audi fast völlig aus. Die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass auch ein davor geparkter Mazda durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Anzeige
Damit steigt die Zahl der seit Jahresbeginn bei Brandanschlägen zerstörten und beschädigten Fahrzeuge auf 256 an.

Quelle: Morgenpost


Anzeige

Brandanschlag auf Kriminalgericht

Berlin 5 November 2009













Folgende Erklärung wurde uns zugeschickt:

"Freiheit für die gefangenen des 1. mai und alle anderen. knäste zu baulücken, system abwracken, justiz ist dann gleich mittenmang.wir unterstützen den befangenheitsantrag der anwälte vom 30.11.09.
politische schauprozesse werden in diesem gebäude in den letzten monaten am fließband inszeniert.das ist nichts neues sondern war schon immer so,ob revolutionär oder radikaldemokratisch, sozialistisch, kommunistisch oder anarchistisch - staatsfeinde tatsächliche oder vermeintliche, wurden und werden immer verfolgt. jedenfalls wollen wir es uns nicht nehmen lassen den prozess aktiv zu begleiten mit unseren mitteln.
aktionsgruppe jugendliche autonome und compagion"

Presse:
Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Donnerstag eine Eingangstür des Kriminalgerichts Moabit in Brand gesetzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Justizmitarbeiter das Feuer beim Verlassen des Gebäudes bemerkt. Kurz zuvor hatte er einen jungen Mann am Nebeneingang in der Turmstraße beobachtet, der daraufhin mit einem Fahrrad flüchtete. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Ein Mitarbeiter einer Wachschutzfirma löschte noch vor Eintreffen der alarmierten Polizei und Feuerwehr die Flammen. Der Eingangsbereich wurde leicht beschädigt. Die Turmstraße war zwischen Thomasius- und Rathenower Straße rund vier Stunden gesperrt.

Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) bezeichnete den Brandanschlag als einen „Angriff auf die unabhängige Justiz“. Die Tat, bei der glücklicherweise niemand verletzt worden sei, mache die Mitarbeiter der Berliner Justiz „und auch mich sehr betroffen“, sagte von der Aue.

Quelle: BZ

Brandanschläge auf zwei Banken

Frankfurt 2 November 2009












02. November 2009 Innerhalb von 24 Stunden sind am Wochenende zwei Brandanschläge auf Filialen der Dresdner Bank und der Deutschen Bank verübt worden. In einem Fall mussten Anwohner an die Filiale grenzende Räume wegen der Ruachentwicklung verlassen. Insgesamt entstand ein Schaden von 110.000 Euro.
Wie die Polizei mitteilte, wurde zunächst in der Nacht auf Samstag kurz vor 1 Uhr Feuer in einer Filiale an der Fressgass' gelegt. Dabei hatten die Täter die Glasscheibe zum Foyer der Dresdner Bank eingeschlagen und einen mit Brandbeschleuniger getränkten Lappen in den Vorraum geworfen. Es entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro.
Der zweite Vorfall ereignete sich in der Nacht darauf gegen 1.20 Uhr an der Leipziger Straße in Bockenheim. Ersten Erkenntnissen zufolge nutzten die Täter eine Spraydose mit Butangas, an der eine Art Lunte befestigt war. Bei diesem Brand wurden auch mehrere Wohnungen beschädigt, die sich im selben Haus befinden, sowie eine Metzgerei.

„Bewegung Morgenlicht/Kommando Makeda“

Per E-Mail ist ein Bekennerschreiben verschickt worden, das der Rhein-Main-Zeitung vorliegt. Darin bekennt sich eine Gruppe namens „Bewegung Morgenlicht/Kommando Makeda“ zu dem Anschlag auf die Filiale der Dresdner Bank an der Fressgass'. Der Anschlag, heißt es in dem Schreiben, habe vor allem der Commerzbank gegolten.
Zudem äußerte die Gruppe, der Brandanschlag sei „eine kleine rückwirkende Ohrfeige für den Betrug“ gewesen, den Geldberater der Dresdner Bank mit der Vermittlung von Lehman- Zertifikaten angerichtet hätten. Zu dem Brand an der Leipziger Straße äußerte sich die Gruppe, die laut einem Interneteintrag „eine grundlegende Reform der Wirtschaft“ zum Ziel hat, nicht. Die Polizei schließt nicht aus, dass dieser Anschlag von einer anderen Gruppierung verübt worden ist.

Quelle: FAZ

Lastwagen einer Logistikfirma angezündet

Berlin 1. November 2009

Ein Lastwagen ist am späten Samstagabend in Berlin-Pankow von unbekannten Tätern angezündet worden. Mitarbeiter eines Supermarktes bemerkten das Feuer auf dem Kundenparkplatz im Rosenthaler Weg im Ortsteil Französisch Buchholz, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr löschte den Brand. An dem Fahrzeug, das einer Logistikfirma gehört, entstand erheblicher Sachschaden. Menschen wurden nicht verletzt. Nach ersten Ermittlungen muss von einer politisch motivierten Brandstiftung ausgegangen werden. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Morgenpost

Farbe und Steine gegen Niedrländische Botschaft

Berlin 31 Oktober 2009













Folgende Erklärung wurde uns zugeschickt:

"Solidarische Grüße aus Berlin in die Niederlande

In der Nacht auf Samstag haben wir im Rahmen der Aktionstage in der Niederlande die Niederländische Botschaft in Berlin mit Farbe und Steinen angegriffen. Wir solidarisieren uns mit den Besetzer_innen und Aktivist_innen, die offensiv gegen die neuen Besetzungs-Gesetze in der Niederlande kämpfen. Der Schlag des Niederländischen Staates gegen selbstorganisierte Freiräume ist ein Angriff auf uns alle und darf nicht hingenommen werden.
Freiräume erkämpfen und verteidigen – Squat the World!

Kapitalistischen Normalbetrieb stilllegen!
Wir bleiben Alle!"

Presse:
Mehrere Personen haben Farbbeutel und Pflastersteine auf die Niederländische Botschaft geworfen.
Gegen 3 Uhr 30 in der Nacht auf Sonnabend haben mehrere Personen Farbbeutel auf das Wachhaus und gegen die Außenfassade des niederländischen Botschaftsgebäudes an der Klosterstrasse geworfen.
Zudem schleuderten die Täter Pflastersteine gegen die Außenscheiben - dabei wurden mehrere beschädigt. Zwei Sicherheitsleute bemerkten den Anschlag, die Täter konnten aber flüchten.

Quelle: BZ

Brandanschlag auf mehrere LKW`s

Berlin 31 Oktober 2009












Es ist 23.10 Uhr am Freitag, als ein dumpfer Knall die Nachtruhe durchbricht. Drei Laster, die vor den Baracken parken, gehen in Flammen auf, riesige Rauchwolken steigen in den Himmel.

Ein Brandanschlag - davon gehen die Ermittler des Brandenburger LKA aus. Und sie schließen nicht aus, dass er sich gegen den Bau des Großflughafens BBI richtet. Die Baustelle ist zwölf Kilometer entfernt. Auf dem Kasernengelände am Jühnsdorfer Weg wohnen mehrere Dutzend Arbeiter der Großbaustelle. Außerdem stellen Lkw-Vermieter und Spediteure hier ihre Fahrzeuge ab.Der Anschlag traf die Sattelschlepper eines Lebensmittelzulieferers und einer Lastwagenvermietung. Außerdem ging ein Möbeltransporter in Flammen auf. Die Polizei beziffert den Schaden auf über 300 000 Euro. Bis in den späten Nachmittag sicherten Kripoleute Spuren an den völlig ausgebrannten Fahrzeugen. Geprüft wird auch, ob es einen Zusammenhang mit der Endlos-Serie von Autobrandstiftungen in Berlin gibt.

Quelle: BZ

Brandanschlag auf Sozialministerium

Erfurt 31 Oktober 2009

Nur einen Tag vor der Wahl der neuen Ministerpräsidentin des Landes Thüringen wurde ein Brandanschlag auf deren alte Wirkungsstätte verübt. Wie das Landeskriminalamt mitteilte, warfen Unbekannte am Donnerstagmorgen gegen 6.30 Uhr einen Molotow-Cocktail in einen Raum im Erdgeschossen, nachdem sie mit einem Stein eine Scheibe des Gebäudes eingeworfen hatten.
In dem betroffenen Raum befindet sich eine Bibliothek.

Bei dem Anschlag gegen das Sozialministerium entstand nur ein geringer Sachschaden und Personen wurden nicht verletzt. Nur einige Zeitschriften waren verbrannt. Trotzdem war die Erfurter Feuerwehr angerückt und hatte das kleine Feuer schnell gelöscht, so LKA-Sprecher Uwe Geissler gegenüber stern.de. Ein Bekennerschreiben liege zur Zeit nicht vor, die Hintergründe der Tat seien noch völlig unklar, so Geissler.

Die ehemalige Chefin des Sozialministerium, Christine Lieberknecht (CDU), wurde am Freitag erst im dritten Wahlgang vom Erfurter Parlament zur neuen Ministerpräsidentin Thüringens gewählt.

Quelle: Topnews

16 Autos brennen

Hamburg 28. Oktober 2009

"Wir können nicht 700.000 Fahrzeuge überwachen", sagt Polizeisprecher Ralf Meyer. Offenbar waren es in allen Fällen dieselben Täter.











Hamburg.  Die Serie von Auto-Brandstiftungen hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Am frühen Mittwochmorgen brannten in der Hansestadt so viele Fahrzeuge wie nie zuvor in einer Nacht. Gleich 14 in Flammen stehende Wagen musste die Hamburger Berufsfeuerwehr in nur eineinhalb Stunden löschen. Zwei weitere wurden kurz darauf in Norderstedt angesteckt. Gegen 3.20 Uhr wurde die Feuerwehr zum ersten Mal alarmiert: An der Hirtenstraße in Hamm-Nord löschte sie einen Opel Zafira und einen Ford Mondeo.

Nur eine halbe Stunde später wurden die Brandbekämpfer in die Bussestraße in Winterhude gerufen, wo ein Skoda, ein Citroën und ein Mercedes in Brand gesetzt worden waren. Ein VW Polo und ein Renault Clio wurden durch übergreifende Flammen beschädigt. Kurz nach vier Uhr brannten ein VW Touran und ein Opel Zafira am Woderichweg in Fuhlsbüttel, eine halbe Stunde später fünf weitere Autos in der Straße Holitzberg in Langenhorn: Ein VW Passat, ein Mercedes E-Klasse, ein Dodge, ein Opel Corsa und ein Seat Ibiza wurden von den Flammen teils völlig zerstört.

Damit hat sich die Zahl in Brand gesetzter Autos in diesem Jahr in Hamburg auf 152 erhöht. Und es hätte noch schlimmer kommen können: Nach Abendblatt-Informationen entdeckten Ermittler der Polizei unter vier weiteren Wagen Brandsätze, die allerdings nicht gezündet hatten.

Die Sofortfahndung blieb in allen Fällen ohne Erfolg. Erste Ermittlungsergebnisse lassen jedoch darauf schließen, dass hinter allen Taten aus der Nacht dieselben Täter stehen. Ein politischer Hintergrund wird weitgehend ausgeschlossen. Doch wer hinter den Taten stecken könnte, ist bisher nur Spekulation. "Es gibt mehr als 700.000 Fahrzeuge in Hamburg, die können wir nicht alle überwachen", sagt Polizeisprecher Ralf Meyer.

Resignieren die Ermittler? Die Polizei widerspricht: "Wir haben unsere besten Brandermittler auf die Fälle angesetzt", sagt Meyer und verweist auf Fahndungserfolge. Am Dienstag hatten Hamburger Personenfahnder einen Brandstifter in Düsseldorf gefasst. Und vor knapp einer Woche nahmen Beamte vier Männer (21 und 23) fest, die zugaben, Autos in Langenhorn angezündet zu haben.

Quelle: Hamburger Abendblatt

Volvo in Flammen

Berlin 29. Oktober 2009












Neuer Brandanschlag in Spandau: Im Saatwinkler Damm brannte ein Auto vollständig aus.

Kaum eine Tag ohne brennende Autos in Berlin. In der Nacht zu Mittwoch, gegen 3.30 Uhr, setzten unbekannte Brandstifter in Siemensstadt ein am Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug in Brand.

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle im Saatwinkler Damm brannte das Fahrzeug lichterloh, es entstand Totalschaden. Die Fahndung nach den Brandstiftern verlief bislang ohne Erfolg.

Quelle: bz-online

Luxus-Auto in Pankow abgefackelt

Berlin 29. Oktober 2009











Die Serie der Brandstiftungen geht weiter: Ein Hummer-Geländewagen brannte in Blankenburg.
Erneut setzten unbekannte Brandstifter auf der Nacht zu Donnerstag gegen 23.30 Uhr ein hochwertiges Fahrzeug in Brand. Ein Geländewagen der Marke Hummer wurde in Pankow völlig zerstört.

Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle stand das Fahrzeug im Vollbrand. Die Feuerwehrleute konnten den Brand löschen, das Fahrzeug aber nicht mehr retten.

Die Fahndung nach den Brandstiftern läuft.

Quelle: B.Z. online

Brandanschlag auf zwei Autos

Göttingen 28. Oktober 2009

Polizei vermutet Linksextremisten als Urheber

Göttingen. Ein Jahr nach den letzten Anschlägen dieser Art haben Unbekannte in den vergangenen Tagen in Göttingen erneut Autos in Brand gesteckt. Laut Polizei wurden in der Nacht zu Sonntag und zu Mittwoch in der Bühl- und der Hanssenstraße ein BMW und ein Mercedes angezündet. Verletzt wurde niemand.

Die Autos wurden erheblich beschädigt. Eine genaue Schadenssumme konnte die Polizei am Mittwoch noch nicht nennen. Als Urheber vermuten die Beamten Täter aus dem linksextremen Spektrum.

Darauf deute die Art und Weise hin, wie die Anschläge begangen worden seien. Bis dato wurden bei 13 Anschlägen 22 Fahrzeuge zerstört oder beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt rund 400.000 Euro.

Quelle: hna.de

Post- und Luxusautos brennen

Berlin 27. Oktober 2009













Mülltonnen neben Post-Autos angezündet

Die Serie von vermutlich politisch motivierten Brandanschlägen in Berlin ist am frühen Dienstagmorgen in Kreuzberg fortgesetzt worden. Die Täter gingen nach Angaben der Polizei aber anders als sonst vor. Sie zündeten Mülltonnen an, wobei auch Fahrzeuge beschädigt wurden. In der Skalitzer Straße wurden vier Fahrzeuge der Deutschen Post beschädigt. In der Muskauer Straße traf es ebenfalls ein Auto, in diesem Fall einen BMW. In der Pückler- und der Waldemarstraße wurden nur Mülltonnen angezündet. Es gab keine Verletzte. Der Staatsschutz ermittelt wie üblich. Seit Jahresbeginn gab es in Berlin mehr als 240 durch Brandanschläge beschädigte Autos.


Quelle: Morgenpost

Brennende Autos der Firma IMTECH

Berlin und Hamburg 27. Oktober 2009









Nach dem Ende des einjährigen Prozesses gegen drei Berliner, die wegen Mitgliedschaft in der militanten
gruppe (mg) und einer versuchten Brandstiftung an Bundeswehr-LKW verurteilt wurden, brannten in Berlin in der Nacht zum 17. Oktober 2009 zwei Fahrzeuge der Firma Imtech. Etwa eine Woche später, in der Nacht zum 26. Oktober, ging ein weiterer Kleinlaster von Imtech in Flammen auf.
Neuer Jahresrekord. So viele Autos wie 2009 haben in Berlin noch nicht gebrannt. „Etwa jeder zweite Anschlag”, meint der Tagesspiegel, richtet sich gegen Firmen. Es trifft laut Berliner Zeitung vor allem Firmenfahrzeuge der Deutschen Bahn, der Deutschen Post/DHL, der Bundeswehr, der Rüstungskonzerne Imtech und Siemens sowie der Ordnungsämter.

Die Anschlagsziele erklären sich weitgehend von selbst. Ordnungsämter stehen für Hartz IV und Behördenwillkür. Rüstungskonzerne, Bundeswehr und Militärlogistiker DHL stehen für die weltweiten Kriege. Und die Deutsche Bahn steht unter anderem für Castortransporte: Nach einem Brandanschlag auf fünf Fahrzeuge der Bahn in Berlin-Friedrichshain im Januar 2009 erklärte eine Gruppe: „Solange die Deutsche Bahn ihr Schienennetz für Castortransporte zur Verfügung stellt, wird der Konzern auch immer wieder Ziel unseres Protestes sein.”

Die Anschläge auf den Kriegsausrüster Imtech nach dem Urteil im mg-Prozess in Berlin-Mitte (ein Ford-Kleintransporter in der Dresdener Straße/Ecke Heinrich-Heine-Straße), Berlin-Friedrichshain (ein VW-Transporter in der Rigaer Straße) und eine Woche später in Berlin-Moabit (ein Ford Transit in der Claire-Waldoff-Promenade) haben antimilitaristische Hintergründe.

Bereits im Januar 2006 waren schon einmal in Hamburg zwei LKWs des Konzerns Imtech in Brand gesteckt worden, einer in Hamburg-Winterhude (am Wiesendamm), der andere in Hamburg-Altona (Thadenstraße). Die „Militante Antimilitaristische Initiative (M.A.M.I.)” übernahm die Verantwortung dafür und stellte das Abbrennen der Transporter in Verbindung mit der in München stattfindenden NATO-Sicherheitskonferenz SIKO.

Imtech ist ein Unternehmen aus der Rüstungsindustrie mit Sitz in Hamburg und mehr als sechzig Niederlassungen in Deutschland, darunter Bad Marienberg, Bremerhaven, Chemnitz, Deensen, Dortmund, Kiel, Maintal und Rendsburg. Die Medien berichteten in den aktuellen Fällen eigenständig, warum ausgerechnet Imtech angegriffen wird: Die Firma ist im Auftrag der Bahn und der Bundeswehr tätig, betätigt sich unter anderem in der Kraftwerks-, Energie- und Schiffbautechnik und stattet seit August 2009 Schiffe der Deutschen Marine (Einsatzgruppenversorger) mit klimatechnischen Systemen aus. Seit Sommer 2009 ist Imtech zudem in Großbritannien an den beiden neuen Flugzeugträgern für die Royal Navy, aber auch für die polnische Marine tätig.







Quelle: Indymedia

company cars of IMTECH burned

Berlin and Hamburg 27th October 2009









After the ending of the 1-year trial against three people of berlin, who were sentenced for the membership in the Militante Gruppe(mg) and an attempted arson attack to a german army truck, burned in the night to 17th of october two vehicles of the company IMTECH. About one week later, in the night to 26th of october, one
more small truck of the company IMTECH went up in flames. New annual record. Never have burned so many cars in berlin as this year. "About every second attack is directed against a company" says Tagesspiegel (Germany bourgeois press - transl.). The targets are mainly company cars of the german railway(DB), the german post/DHL, the german army(Bundeswehr), the armaments-company IMTECH and Siemens as well as the municipalities.

The targets are mainly self-explainatory. Municipality stands for Hartz IV(cutting down of the social welfare-program) and authoritarian despotism. Armaments-companies, army and military-logistic DHL take part in the responsability for worldwide wars. And the german railway stands for castortransports(nuclear waste disposal transports - transl.), apart from other topics: After an attack on the railway in berlin-friedrichshain a group explained: "As long as the German Railway will offer their railnetwork to the castor-transports, the company will be again and again target of our protest."

The attacks on the war-equipper Imtech only one week after mg-trial in berlin-mitte (downtown berlin) (a ford transporter), berlin-friedrichshain (a VW transporter in rigaer str.) and one week later in berlin-moabit (a ford transit) have antimilitaristic backgrounds.

In January 2006 in Hamburg already, two trucks of Imtech were set on fire. The militant antimilitaristic initative (M.A.M.I.) took responsability and connected the arson of the transporters in connection with the NATO-security conference SIKO in munich.

Imtech is a company of the armament industry with seat in Hamburg and more than 60 establishments in germany. The media reported in the actual cases on their own initative, why it is exactly imtech who gets attacked: The company works under contract of the german railway and participates next to other things in the technology of power plants, energy and shipbuilding and equips since august 2009 ships of the german navy with climatetechnical systems. Since summer 2009 is working for the new aircraft-carrier of the british Royal Navy, but as well as for the polish navy.







Source: inymedia germany

Müll für Nazis

Rostock 27. Oktober 2009

Rostock/MVticker. In der Nacht vom 26. zum 27.10.2009 entleerten bisher unbekannte Täter mehrere Mülltonnen vor der Eingangstür des Ladens der rechten Szene in Rostock, Doberaner Straße/ Ecke Budapesterstraße.
Im Rahmen der in diesem Bereich seit dem Brandanschlag vom 21.10.2009 erneut durchgeführten Videoüberwachung konnten diese Handlungen festgestellt und durch den sofortigen Einsatz von Polizeibeamten möglicherweise weitere Straftaten verhindert werden.

Gegen 04.04 Uhr zogen zwei Personen insgesamt vier gefüllte Mülltonnen über den Gehweg der Doberaner Straße zum Ladengeschäft an der Ecke der Budapester Straße. Bei den Mülltonnen handelte es sich um eine schwarze und drei gelbe Tonnen.
Unmittelbar vor der Eingangstür kippten die Unbekannten den Haushaltsmüll der vier Tonnen vollständig aus und stapelten anschließend die leeren Tonnen darauf.
Die Besatzung eines sofort nach Videofeststellung eingesetzten Funkstreifenwagens traf zwei Minuten später am Ort ein und verhinderte dadurch möglicherweise weitere Straftaten. Die Täter waren inzwischen geflüchtet und konnten auch im Rahmen einer Nahbereichsfahndung in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt nicht mehr ermittelt werden. Der Müll ist durch die Stadtentsorgung bereits kurz nach 07.00 Uhr entfernt und der Gehweg gereinigt worden.

Die offene Videoüberwachung war bereits seit August 2007 mehrfach auf Grundlage des Sicherheits- und Ordnungsgesetzes Mecklenburg – Vorpommern durch den Leiter der Polizeidirektion Rostock für diesen Bereich angeordnet worden. Gründe waren eine Vielzahl von Straftaten, die im Zusammenhang mit dem im Juni 2007 eröffneten Laden der rechten Szene registriert wurden.  Mit dem erneuten, vorrangig präventiven Einsatz der Kamera sollen strafbare Verhaltensweisen vermieden werden.

Quelle: mvticker.de

NPD-Funktionär Gärtner angegriffen

Magdeburg 27. Oktober 2009

















Am Dienstag Vormittag sollte das NPD-Stadtratsmitglied Matthias Gärtner ein Referat an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg halten. Der Weg dorthin führte ihn jedoch nicht in den Hörsaal, sondern endete im Krankenwagen.
Gärtner sitzt für die NPD als einziger Vertreter im Magdeburger Stadtrat und ist der aktivste NPD-Kader in der Region: Stellvertretender Landesvorsitzender der NPD Sachsen-Anhalt, Schulungsleiter der Jungen Nationaldemokraten (JN), Bundesschulungsleiter des „Nationalen Bildungskreises“ und Initiator der Hochschulgruppe 'Studentische Interessen'.
Und: er ist Student der Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an der OvGU. Dienstags besucht Gärtner von 9 – 11 Uhr das Seminar 'Politische Symbolik bzw. Symbolische Politik' bei Dr. phil. Reinhard Wesel im Gebäude 152 / Raum 101 in der Brandenburger Straße. In diesem wollte er am 27. Oktober ein Referat zur Sprache und Symbolik des Nationalsozialismus halten. Laut 'Magdeburger Sonntag' wurde Gärtner im Gebäude von mehreren AntifaschistInnen 'mit blauer Farbe übergossen und dann zusätzlich mit Reizgas angegriffen ... zu Boden gerissen, dort geschlagen und getreten.' Ein Krankenwagen brachte Gärtner in eine Klinik, in der er Ambulant behandelt wurde. Die AntifaschistInnen entkamen unerkannt. Das Seminar wurde abgebrochen.

Der 'Magdeburger Sonntag' titelte auf seiner Internetseite: 'Blaue Stunde für NPD-Stadtrat'. Auf der Seite der NPD Sachsen Anhalt heulen die Nazis über 'staatlich finanzierte Anti-Rechts-Vereine' und 'Antifa-Kriminelle'. Die Stellungnahme der Bullen wird morgen erwartet.

Nazis wie Matthias Gärtner treten für ein völkisch-rassistisches, nationalistisches und zutiefst autoritäres Herrschaftssystem ein. Um zu verhindern, dass ihre Wahnvorstellungen erneut Realität werden, muss ihnen jedwede Plattform zu Verbreitung Ihrer Ideologie genommen werden. Nazis müssen auf allen Ebenen bekämpft werden: auf der Straße, in den Parlamenten und auch in der Uni. Wenn Professoren Referate über den NS bewusst an NPD-Funktionäre verteilen, helfen sie den Nazis direkt bei ihrem proklamierten 'Kampf um die Köpfe'.
Sowohl Nazis als auch ihre akademischen Unterstützer dürfen weiterhin mit heftigem Widerstand rechnen.

Fight Nazis! – with all means necessary

Quelle: Indymedia

NPD functionary Gärtner attacked

Magdeburg, the 27 of October 2009

















On tuesday afternoon Matthias Gärtner, member of the city parliament for the NPD (neonazi party) should have had a speech at the university.
However, his way to there ended rather in the hospital.
He is one of the most active members in the region and sit in the city parliament.

He is a student of history and politics at the local university.
He wanted to give a speech there about the symbolic of national socialism.
However, as one can read on the newspaper, he got attacked from several antifascists who threw on a him a lot of blue color and sprayed him with pepperspray, then puled him on the ground and beated him up.
The seminar did not take place, nobody got arrested and he had to be transferred to the hospital.

Fight nazis – by all means necessary

Source: Indymedia