Vattenfall-Wagen angezündet
In der Nacht zum Karfreitag ist erneut ein Auto des Energieversorgers Vattenfall angezündet worden. Der Firmenwagen, der an der Bethesdastraße geparkt war, brannte aus. Durch den Brand wurden auch zwei VW Golf zerstört. Anwohner hatten das brennende Auto gegen 4.30 Uhr bemerkt und die Feuerwehr benachrichtigt. Das Fahrzeug war mit Acetylen-Gasflaschen beladen. Aufgrund der hohen Hitze kam es während der Löscharbeiten zu Verpuffungen, bei denen hohe Stichflammen entstanden. Die Polizei, die von Brandstiftung ausgeht, fahndete mit 14 Streifenwagen nach dem Täter - ohne Erfolg. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Abendblatt
Vattenfall vehicle set on fire
In the night of Good Friday again a vehicle of the enery company Vattenfall was torched. The company car parked in Bethedastraße burned out completely. Two VW Golf were also destroyed by the fire. Inhabitants realized the car burning at around 4:30 and informed the fire brigade. The vehicle was loaded with acetylene gas canisters. Because of the extraordinary heat, muffled explosions generated high tongues of flames during firefighting operations. The police assuming arson as the cause of the fire, searches for the arsonist with 14 patrol cars – in vain. Political police investigates.
Source: Abendblatt
Porsche angezündet

Auch in der Nacht zum Karfreitag ist wieder ein Auto in Friedrichshain in Flammen aufgegangen. Passanten schlugen Alarm, als sie in der Jungstraße einen brennenden Porsche am Straßenrand sahen. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Der Staatsschutz hat wie bei den Brandanschlägen der Vortage die Ermittlungen übernommen, teilte die Polizei mit. In der Nacht zu Donnerstag brannten drei Wagen in Friedrichshain. Die CDU warnte wegen der zahlreichen Anschläge von Linksautonomen auf Autos und Häuser vor zunehmenden Gewaltausbrüchen in den Wochen vor dem 1. Mai. In diesem Jahr gingen schon rund 70 Autos in Flammen auf. Die Polizei konnte bisher keine Täter fassen. Eine Belohnung von 10.000 Euro wurde ausgesetzt.
Quelle: BerlinerZeitung
Porsche torched

In the night of Good Friday another car was set on fire in Friedrichshain. Passers-by alarmed the fire brigade when they saw a burning Porsche on the sidewalk in Jungstraße. The firemen extinguished the flames. Police said, that as it is the case with the former arsons, the political police investigates. Thursday night three cars were burning in Friedrichshain. Because of the numerous attacks of leftist autonomous on cars and buildings, the Conservative Party CDU warned of increasing bursts of violence in the weeks before the 1st of May. This year already 70 cars went up in flames. Up to now the police could not arrest a single culprit. A reward of 10.000 Euro was offered.
Source: Berliner Zeitung
Wieder 3 Autos angezündet
In der Nacht zum Donnerstag haben erneut drei Autos gebrannt, dieses Mal in Friedrichshain. Die Polizei geht von einer politischen Motivation aus.
Die linksautonome Szene scheint sich warm zu laufen für den ersten Mai: Bei vermutlich politisch motivierten Brandanschlägen sind in der Nacht zu Donnerstag in Friedrichshain wieder drei Autos in Flammen aufgegangen. Das erste brennende Fahrzeug hatte kurz nach Mitternacht in der Grünberger Straße noch ein Passant löschen können, wie die Polizei mitteilte.
Kurz darauf geriet ein Auto in der ebenfalls nahe am Boxhagener Platz liegenden Gryphiusstraße in Brand. Später musste die Feuerwehr auch einen brennenden Wagen an der Frankfurter Allee löschen. Der Staatsschutz ermittelt.
Quelle: Tagesspiegel
Links zu Presseartikel über die Ereignisse der letzten Tage:
Morgenpost: In Berlin haeufen sich Attacken der Autonomen
Berliner Zeitung: Autonome proben den 1. Mai
Kurier: 10000 Euro Belohnung
ND: Zündeln um Mitternacht
RBB Video: Immer wieder Autonome Randale
Another 3 cars set on fire
Berlin 9 April 2009
On Thirsday night another three cars were burnt, this time in Friedrichshain. The police believe there to be a political motivation.
The autonomous left scene seems to be warming up for the first of May: As a result of presumably politically motivation arsons, another three cars went up in flames in Friedrichshain on Thursday night. Police report that a passerby was able to put out the fire of the first burning car shortly after midnight on Grünberger Strasse.
Shortly after a car parked in Gryphiusstrasse, also near Boxhagener Platz was in flames. Later on the fire brigade had to extinguish the flames of another burning car nearby Frankfurter Allee. State secirity investigates.
Source: Tagesspiegel
Links of press articles about the events of the recent days:
Morgenpost: In Berlin haeufen sich Attacken der Autonomen
Berliner Zeitung: Autonome proben den 1. Mai
Kurier: 10000 Euro Belohnung
ND: Zündeln um Mitternacht
RBB Video: Immer wieder Autonome Randale
Autos angezündet, Parolen an Verdi-Gebäude gesprüht, Feuer im Mauerpark - Zivis beworfen
Autos angezündet

-Zunächst alarmierten Anwohner gegen 2 Uhr 00 Polizei und Feuerwehr in die Hochstraße, da ein dort geparkter „Audi“ brannte. Als die Beamten eintrafen, hatten die Flammen bereits auf einen „BMW“ übergegriffen. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Verletzt wurde niemand.
-Gegen 2 Uhr 45 brannten drei Autos in der Sprengelstraße. Nach ersten Ermittlungen wird davon ausgegangen, dass unbekannte Täter einen „Audi“ anzündeten und das Feuer dann auf einen „Renault“ sowie einen „VW“ übergriff. Darüber hinaus wurden ein Krad „Honda“, eine „Dixi“-Toilette und ein Fahrrad durch die Flammen teilweise stark beschädigt. Menschenleben waren nicht in Gefahr.
In beiden Fällen hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.
Parolen an Verdi-Gebäude gesprüht
-Unbekannte Täter beschmierten in der vergangenen Nacht das Gebäude der Verdi-Bundesverwaltung in Mitte. Gegen 23 Uhr 30 hatte eine Sicherheitsmitarbeiterin bei einem Kontrollgang am Paula-Tiede-Ufer neun politische Parolen unterschiedlicher Größe an der Gebäudefassade festgestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Feuer im Mauerpark, Zivis mit Flaschen beworfen
Wegen des Verbrennens vermutlich gestohlener Europaletten und des Errichtens von Hindernissen kam es in der vergangenen Nacht im Mauerpark an der Schwedter Straße in Prenzlauer Berg zum Einsatz von Polizei und Feuerwehr.
Eine Polizeistreife hatte festgestellt, dass sich am späten Abend rund 250 Personen im Mauerpark aufhielten. Gegen 23 Uhr bemerkten die Beamten in Höhe des „Atriums“ ein Feuer, um das sich rund 120 Personen geschart hatten. Mehrere vermutlich gestohlene Euro-Holzpaletten waren gestapelt und angezündet worden. Die Polizisten sahen ferner Absperrgitter, die auf den Mittelweg gebracht worden waren, um vermutlich die ungehinderte Zufahrt zum Feuer zu behindern. Unbekannte haben schließlich gegen 23 Uhr 40 auf dem Gewerbegebiet am Mauerpark eine Zivilstreife mit Flaschen beworfen, das Fahrzeug aber nicht getroffen.
Zu dieser Zeit trafen insgesamt rund 100 zur Unterstützung angeforderte Polizisten ein und übernahmen die weiteren Maßnahmen. Die Feuerwehr löschte die brennenden Paletten, die Polizisten räumten den Ort Richtung Gleimstraße und erteilten Platzverweise. Bereits gegen 0 Uhr 40 war der Einsatz zu Ende.
Beamte der Bundespolizei nahmen gegen 2 Uhr 50 in der Schwedter Straße einen 23-Jährigen auf frischer Tat fest und übergaben ihn den Kollegen der Landespolizei. Der vermutlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Mann hatte mit Steinwürfen vier geparkte Autos beschädigt. Als er gerade erneut zu einem Wurf ausholen wollte, wurde er überwältigt. Der Festgenommene ist der Polizei bereits einschlägig als links motivierter Gewalttäter bekannt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
Quelle: Polizei Ticker
Cars set on fire, slogans sprayed at the Verdi union building, fire in Mauerpark – civil cops pelted
Cars torched

First inhabitants alarmed police and fire brigade at around 2 a.m. In Hochstrasse, as an „Audi“ parked there was on fire. As police officers reached the scene, the flames already jumped across to a „BMW“. Both vehicles were severely damaged. Nobody got hurt.
At 2.45 three cars were burning in Sprengelstrasse. First investigations lead to the assumption that unknown persons first set an „Audi“ on fire, which then spread to a „Renault“ and a „VW“. Additionally a Motorcycle „Honda“, a „Dixi“ toilet and a bicyvle were severely damaged. Human life was not under threat.
In boith cases state security of the police took over investigations.
Slogans spraypainted at Verdi building
Last night unknown perpetrators smeared slogans on the federal management building of Verdi in the Mitte district. Around 11.30 a patroulling security found nine slogans of various sizes at the fassade of the building at Paul-Tiede-Ufer. Stae security took over investigations.
Fire in Mauerpark – bottles hauled at civil cops
The burning of supposedly stolen pallets and the building of hinderances lead to the deployment of police and fire brigade last night in the Mauerpark at Schwedter Sztrasse in Prenzlauer Berg.
A police patrol had realized that there were about 250 persons gathering in the Mauerpark the late evening. At about 11 p.m. they reported 120 persons at a fire near the „Atrium“. Some supposedly stolen euro pallets were filed up there and set on fire. Moreover the police saw barriers put on the middle road, presumably to block the access to the fire.
At 11.40 bottles were thrown on a civil police car patroulling the industrial park nearby, but failed to hit the vehicle. At this time about 100 police called for reinforcement arrived and took further measures. The fire brigade extinguished the pallets, the police evicted the park in direction Gleimstrasse and gave out banning orders. The operation was finished at 12.40 already.
Offeicers of the federal police arrested a 23 year old man red handed in Schwedter Stasse and handed him over to their colleagues of the provincial police. The man, presumably being under the influence of alcohol and drugs, had damaged four parked cars by throwing stones at them. As he just lifted another one he was overpowered by the police. The person arrested is already well known to the police to be a politically left motivated violent criminal. State security investigates.
Source: police ticker
Militante Sponti in Berlin-Mitte

Am Montag Abend gab es in Berlin-Mitte eine militante Spontandemo mit mehr als 100 vermummten Teilnehmer_innen. Sie richtete sich gegen die Repression wärend des NATO-Gipfels.
Am Montag Abend gegen 22:15 Uhr zogen mehr als 100 Personen, vermummt und schwarz gekleidet spontan und unangemeldet vom Rosenthaler Platz Richtung Hackescher Markt. Dabei kam es zu massiven Steinwürfen, Feuerwerk wurde gezündet und mit allerhand Material die Straße verbarrikadiert. Dabei wurden auch mehrere PKW beschädigt. Vor dem Gebäude der SAP ging ein Brandsatz in Flammen auf.
Den ersten eingesetzten Streifenpolizisten blieb nichts anderes übrig als sich das Treiben aus der Distanz anzuschauen. Später übernahm die 23. EHu. Das Kommando, konnte aber lediglich im Kiez nach Personen suchen, ohne dabei bis zum jetzigen Zeitpunkt fündig geworden zu sein, da die Demo sich nach kurzer Zeit in kleinen Grüppchen verteilte.
Ein Ticker dokumentiert das folgendermaßen:
22:19 Zeugen melden 100 Personen auf Spontandemo mit Feuerwerkskörper, teilweise vermummt, Richtung Hackescher Markt
22:20 1. PKW beschädigt, Polizei muss sich erst organisieren
22:21 1. Bullenwagen auf dem Weg
22:22 Laut Bullen ist die Gruppe „mächtig am randalieren“
22:23 Mittlerweile 4 Streifen aufm Weg zum Einsatzort
22:24 Brandsatz vor SAP-Gebäude - brennt
22:25 Diverse Gegenstände befinden sich auf der Straße Weinmeisterstr./Rosenthaler Straße
22:26 23. Einsatzhundertschaft erreicht die Gegend. Nach Beobachtungen zufolge: 100 Personen Weinmeisterstraße, alle schwarz gekleidet
22:27 diverse Gegenstände auf Fahrbahn. Bullen sammeln sich Rosenthaler Str./Gipsstraße, können aber nichts machen. Derzeit 100 vermummte, diverse Steinwürfe, einen Brandsatz und Hindernisbereitung auf Fahrbahn
22:32 Vermummte ziehen durch Weinmeisterstraße, Rosenthaler Str. wurde Bauzaun und nach unbestätigten Meldungen ein Hotelneubau angezündet - Feuerwehr ist unterwegs
22:32 Feuer gelöscht – war noch klein
22:38 Demo hat sich in Kleingruppen á 10-15 Leute aufgeteilt - 23 Ehu. sucht die Gegend ab
22:45 Streifenbullen kreisen in Umgebung und suchen nach den Leuten – ohne Erfolg
Quelle: http://de.indymedia.org/2009/04/246493.shtml
Presse: BZ
Morgenpost
Tagesspiegel
Berliner Zeitung
Militant Sponti in Berlin-Mitte

Monday evening a spontaneous demonstration of more than 100 masked participants took to the streets of Berlin-Mitte. This was directed against the repression during the NATO-summit.
Monday evening at around 10:15 p.m. more than 100 persons, masked and dressed in black, marched spontaneously and unregistered from Rosenthaler Platz to Hackescher Markt. During this lots of rocks were thrown, fire crackers exploded and various materials were used to build barricades and block the street. Several cars were damaged as well. In front of the building of SAP an incendiary compound set ablaze. The first police officers arriving had no other choice but to watch the scenery from a distance. Later on the 23rd Ehu (Riot Cops) took charge. They searched in vain for persons in the neighbourhood, as the demo split after a short time into small groups.
A ticker reports as follows:
22:19 Witnesses report 100 people on a spontaneous demonstration to Hackescher Markt, partly masked, with fire crackers.
22:20 First car damaged, police needs to get organized
22:21 First police car on its way
22:22 Cops report the group to be „tremendously on the rampage“
22:23 Meanwhile fout cop cars on the way
22:24 Incendiary compound at the SAP building – burning
22:25 Various Items put on the street Weinmeister Str./Rosenthaler Str.
22:26 Riot Cops reach the area. Following reports: 100 persons in Weinmeisterstr. all of them dressed in black
22:27 Lots of thnings on the street. Cops gather at Rosenthaler Str./Gipsstr., but cannot do anything. At that tim 100 people masked, repeatedly throwing stones, an incendiary compound and creation of hinderances in the street.
22:32 Masked people in Weinmeisterstr. In Rosenthaler Str. a construction fence and, according to unconfirmed reports a newly built hotel building was set on fire- fire brigade is on the way.
22:32 Fire put out – was still small
22:38 Demo disperses in small groups of 10-15 people – Riot cops search the area
22:45 Cops circle around the neighbourhood, searching for people – without any success
Source: indymedia.org/2009/04/246493.shtml
Fenster in Polizeigebäude mit Stein beworfen
Unbekannte Täter warfen in der vergangenen Nacht gegen 23.30 Uhr einen Kleinpflasterstein in die Lüftungsfenster des Polizeiabschnitts 15 in der Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg. Zwei Scheiben und eine Gardine wurden beschädigt. Eine sofortige Suche in der Umgebung verlief ergebnislos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Morgenpost
Stone thrown at police station
Unknown persons were throwing a small cobblestone into the ventilation windows of police unit 15 in Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg yesterday night around 11.30. Two windows and a curtain got damaged. Immidiate searching in the surrounding neighbourhood did not show any result. Criminal police investigates.
Source: Morgenpost
Zwölf Zoll-Fahrzeuge bei Brand zerstört
Die Polizei in Rastatt sucht nach einem Brandstifter, nachdem zwölf Zoll-Fahrzeuge in Flammen aufgegangen sind. Der Schaden an den Wagen und dem Gebäude wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Nach Angaben der Polizei vom Dienstag war das Feuer in der Nacht in einer Halle des Hauptzollamtes Karlsruhe - sie liegt in einem ehemaligen Kasernengelände im Süden von Rastatt - um 01.30 Uhr von einem Verkehrsteilnehmer entdeckt worden. Um die Flammen zu löschen, musste die Feuerwehr die B 36 um die Zoll-Halle vorübergehend sperren. Rund 40 Feuerwehrleute waren vor Ort. Eine Ermittlungsgruppe wertet die Spuren aus.
Quelle: stimme.de
Twelve customs-vehicles destroyed by fire
The police in Rastatt is searching for an arsonnist after twelve vehicles of German customs authorities went up in flames. The damage done to the cars and the building is estimated to be several 100.000 Euro. Police said that fire at a shed of the main customs offices of Karlsruhe – situated at former army barracks south of Rastatt - was reported at 1:30 on Tuesday night by someone on the road. To extinguish the fire the traffic around the custms-shed on federal road B 36 has to be stopped temporarliy. About 40 fire fighters were at the site. An investigative group assesses the traces.
Source: stimme.de
der KW'er Naziladen erstrahlte in neuem Look!

in der letzten Nacht wurde der ehemelige "Explosiv" Laden in Königs Wusterhausen verschönert. Unbekannte habe die Jalousien sowie die Wand mit Farbe besprüht.
Es ist schön zu sehen das auch im Zentrum von Thor Steinar Protest entsteht - weiter so!!
Thor Steinar und anderen Naziideologien den Kampf ansagen!
Quelle: Indymedia
Fashist shop in KW presents a new look!

Last night the former „Explosiv“ shop in Königs Wusterhausen was redered more beautiful. People unknown sprayed colour to the blinds and walls. Good to see that protest arises as well in the heartland of Thor Steionar – right on!! Fight Thor Steinar and other Nazi ideologies!
Source: indymedia
Steine gegen SAP und Verdi
Unbekannte haben in der Nacht zu Montag in Mitte Steine gegen zwei Bürogebäude geworfen. Sechs bis acht Vermummte zerstörten am Haus des Software-Entwicklers SAP an der Rosenthaler Straße neun Fenster mit Pflastersteinen. Am Gebäude der Ver.di-Zentrale am Paul-Thiede-Ufer gingen fünf Fensterscheiben zu Bruch. Der Staatsschutz ermittelt.
Quelle: Morgenpost
Stones against SAP and Verdi
Persons remaining unknown threw bricks at two office buildings Sunday night. At the building of software developer SAP at Rosenthaler Str. nine windows were destroyed with cobblestones by six to eight masked persons. At the Verdi headquarter at Paul Thiele Ufer five windows were smashed. Plitical poilce investigates.
Source: Morgenpost
Steine und Farbe gegen Logistikfirma und Institut
Eine Erklärung die uns zugeschickt wurde:
"Steine und Farbe als Geburtstagsgrüße für die Nato – Gegen den dauerhaften Kriegszustand
Um die NATO-Geburtstagsfeierlichkeiten auch in Berlin nicht unkommentiert zu lassen, haben wir jeweils das Berliner Zentrum für Internationale Friedenseinsätze, das Deutsche Institut für Internationale Politik und Sicherheit und Bombadier mit Farbe und Steinen angegriffen.
Die Aufgabe des Berliner Zentrum für Internationale Friedenseinsätze ist es, zur Stärkung internationaler ziviler Kapazitäten zur Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung durch Beratung und Training beizutragen. Unter anderem sind sie beteiligt an sogenannten „Friedenseinsätzen“, dem Aufbau von Polizei- und Regierungsstrukturen, sowie der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit.
Das Deutsche Institut für Internationale Politik und Sicherheit berät den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung in allen Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik. Darunter steht ein breites Spektrum sicherheitspolitischer Themen von den europäischen und transatlantischen Sicherheitsbeziehungen bis hin zu globalen Fragen der Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen, der Rüstungskontrolle, der Entwicklung rüstungsrelevante Technologien und der Rüstungswirtschaft, einschließlich Rüstungskooperation un Rüstungsexport.
Themen im Einzelnen sind unter anderem: Entwicklung und Perspektiven der GASP, der ESVP und der NATO, strukturelle Entwicklungen im atlantischen wie im gesamteuropäischen Bereich, einschließlich möglicher Konfliktpotentiale, europäische und transatlantische Rüstungskooperation, Sicherheits- und Verteidigungspolitik ausgewählter europäischer Staaten, Entwicklung und Implikationen amerikanischer Militärpolitik, deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Entwicklung der Bundeswehr, die strategischen und operativen Folgen der Einführung neuer Technologien, Optionen, ihrer Nutzung, aber auch ihrer Beschränkung durch Rüstungskontrolle, die Analyse strategischer Konzepte und ihrer Weiterentwicklung, Perspektiven und strategische Implikationen der Raketenabwehr, Tendenzen und Folgen der Proliferation von Massenvernichtungswaffen und der entsprechenden Technologien sowie internationale Instrumente zu ihrer Eindämmung.
Bombadier als Hersteller und Entwickler von Fahrzeug- und Flugtechnik, welche eine vielfältige Anwendung im zivilen und militärschen Bereich findet, profitiert als weiterer globaler Akteur von Krieg und zunehmender Militarisierung der Gesellschaft. Außerdem treten sie als einer der Hauptsponsoren für Olympia 2010 in Vancouver auf.
Diese Akteure sind nur ein Teil der immer größer werdenden Gruppe an Firmen und Institutionen, welche sich durch das Fortbestehen der NATO, durch zunehmende Kontrolle und am Fortschreiten des sozialen Krieges ihre Profite sichern. In kapitalistischen Verhältnissen kann es keinen Frieden geben, deswegen ist es notwendig militärische und mit diesen zusammenarbeitende Organisationen anzugreifen, hier und weltweit.
FIGHT CAPITALIST WAR – FIGHT CAPITALIST PEACE!
SMASH NATO!"
Presse: Morgenpost
Stone and colour against logistical company and institute.
A claim which reached our mailbox:
"A birthday greeting of stones and colour for NATO- Against the permanent state of war.
In order to not let the NATO-birthday celebrations go without comment in Berlin, we have simultaneously attacked the Berlin Centre for International Peace Deployments, the German Institute for International Politics and Security, and Bombardier with colour and stones.
It is the task of the Berlin Centre for Peace Deployments to strengthen international civil capacity for crisis prevention, conflict resolution and peace keeping through consultation and training. Among other tasks they take part in socalled „Peace Keeping Deployments“, the implementation of police and government structures, as well as Civil-Military Cooperation.
The German Institute for International Politics and Security consults the German parliament in all questions of foreign and security politics. This includes a broad range of of security related political topics from European and Transatlantic security relations to global questions like the proliferation of weapons of mass destruction, armament control, the development of technologies relevant for the armed forces and armament industries, including export and cooperation in the arms trade.
On the agenda more in detail: development and perspectives of the Common Foreign and Security Policy GASP, the ESVP and the NATO, strucutural developments on a transatlantic as well as on a European level, including possible potential for conflict, armaments cooperation on a European as well as on a Transatlantic scale, security and defence policies of certain European states, development and implications of american military policies, German Security and Defence policies, devewlopment of the Bundeswehr, the strategic and operative effects of the implementation of new technologies, options of their use, but also of their limitation through armament control, the analysis of strategic concepts and the continous development of them, perspectives and strategic implications of missile defense, tendencies and effects of the proliferation of weapons of mass destruction and respective technologies, as well as international instruments for their containment.
The global player Bombardier, producer and developer of vehicle and aviation technology used in various ways in the civil and military sector, profits from war and the increasing militarization of society. Furthermore they are one of the main sponsors for the 2010 Olympics in Vancouver.
These players are only one part of the ever more growing group of companies and institutions that secure their profits through the continuing existance of the NATO, through increasing control and the advancement of social war.
In capitalist conditions there cannot be peace, therefore it ois necessary to attac the military and organization that cooperate with them, here and worldwide.
FIGHT CAPITALIST WAR – FIGHT CAPITALIST PEACE!
SMASH NATO! "
Erneut Brandanschläge auf Luxus-Autos

Erneut sind in Berlin Luxus-Autos angezündet worden. Heute Morgen brannte nach Polizeiangaben in der Gleimstraße in Prenzlauer Berg ein Mercedes. Der Wagen wurde im vorderen Bereich beschädigt. Eine halbe Stunde später wurde ein weiterer Mercedes in der Ueckermünder Straße im selben Stadtteil angezündet. Dabei lief brennender Kraftstoff aus, sechs andere Autos entzündeten sich. In Mitleidenschaft wurden auch Kunststoffrollläden an Häusern gezogen. Die Feuerwehr löschte die Flammen. In beiden Fällen ermittelt der Staatsschutz. Bis zum Freitag gab es in diesem Jahr laut Polizei bereits 30 Brandanschläge auf Autos.

Quelle: Berliner Zeitung
New arson attack on luxuary cars.

Once again in Berlin luxuary cars are set on fire. According to police sources a Mercedes was burnt this morning in Gleimstraße, Prenzlauer Berg. The front part of the car was damaged. Half an hour later another Mercedes was set alight in Ueckermünder Strasse, in the same area. Six other cars were set on fire by leaking burning fuel. Some plastic material was also damaged on nearby houses. The fire brigade put out the flames. State Security investigates both cases. By Friday there would have been 30 arson attacks on cars this year.

Source: Berliner Zeitung
Thor-Steinar-Laden erneut angegriffen
Erneut ist in Berlin ein Geschäft mit der bei Rechtsextremen beliebten Modemarke Thor Steinar attackiert worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurden an den Jalousien eines Bekleidungsgeschäftes an der Petersburger Straße in Friedrichshain Schriftzüge gesprüht. Nach der Tat in der Nacht flüchtete eine Gruppe Verdächtiger. Zivilbeamte verfolgten die Gruppe und stellten einen 16 Jahre alten Jugendlichen, der später seinen Eltern übergeben wurde. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Der Laden war in den vergangenen Wochen mehrfach Ziel von Protesten und Angriffen.
Quelle: Berliner Zeitung
Thor Steinar shop attacked again.
Once again a business selling the Thor Steinar fashion label that is popular with rightwing extremists is attacked. Police reported on Saturday that a clothing shop in Petersburger Strasse, Friedrichshain was spraypainted. After the nightime action a group of suspects fled. Civil officers pursued the group and caught a 16 year old who was later handed over to his parents. State security have taken over the investigation. In the past weeks the shop has been the target of multiple attacks and protests.
Source: Berliner Zeitung
Farbanschlag auf DHL in Mannheim
Am 3. April, dem Beginn des NATO-Gipfels, wurde auf eine Filiale der Post in Mannheim Innenstadt ein Farbanschlag verübt. Der Eingangsbereich wurde mit Farbe und Parolen eingedeckt. Die Aktion steht offenbar in Zusammenhang mit den Protesten gegen den NATO-Gipfel in Straßburg und Baden-Baden.
Betroffen von der Farb-Attacke war eine Hauptfiliale der Post am Mannheimer Paradeplatz. Unbekannte haben den Fußboden im Eingangsbereich mit gelblich-roter Farbe eingedeckt und die Parolen "No NATO" und "DHL Kriegstreiber" an die Wand gesprüht.
Die Aktion richtet sich daher gegen die Post-Tochter DHL, die in den vergangenen Wochen wegen ihrer Beteiligung an NATO-Kriegseinsätzen in die Kritik geraten ist. Die DHL erledigt logitische Aufgaben der Bundeswehr, wie den Versand der Feldpost und wirbt sogar mit großen Plakaten für den Soldatenberuf. Damit wird eine Militarisierung der Gesellschaft vorangetrieben und die Zusammenarbeit von Konzernen und Militär verstärkt. In Zukunft will DHL sogar Kriegsgerät im Auftrag der Bundeswehr versenden.
Die Aktion kann auch als Zeichen der Solidarität mit den Kämpfen in Straßburg verstanden werden, bei denen es bereits zahlreiche durch die Polizei verletzte und verhaftete Demostranten gab.
Quelle: Indymedia
Colour attack on DHL in Mannheim.
On the third of April, at the beginning of the NATO summit, a branch of the Post Office in central Mannheim was hit with a colour attack. The entrance area was covered in paint and slogans. The action is openly in connection with the protests against the NATO summit in Strassburg and Baden-Baden.
The colour attack was on a central branch of the Post office in Mannheimer paradeplatz. Unknown persons covered the floor of the entrance area with yellow and red paint, and sprayed the slogans „NO NATO“ and „DHL warmongers“ on the wall.
The action is directed against the subsidiary of the Post DHL, which in recent weeks was critizised for their participation in NATO war deployments. DHL runs logistic tasks like the forces' postal service for the Bundeswehr, and even promotes the profession of the soldier with huge format posters. Doing this they push forward the militarization of society, and the cooperation of companies and the military gets reinforced. In the future DHL even wants to ship military equipment on behalf of the Bundeswehr.
The action can also be understood as a sign of solidarity with the struggle in Strassburg, which already resulted in many protesters being injured and arrested by the police.
Source: Indymedia
Fahrzeug der Deutschen Bahn angezündet

Aus vermutlich politischen Gründen haben Brandstifter in der Nacht zu Freitag ein Fahrzeug der Deutschen Bahn angezündet. Passanten hatten Polizeiangaben zufolge den brennenden Kleintransporter in der Krautstraße in Friedrichshain bemerkt. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Das Firmenfahrzeug wurde erheblich beschädigt. Wegen der Auswahl des Objekts, das durch mehrere Bahn-Schriftzüge deutlich zu erkennen war, geht die Polizei von einem politischen Hintergrund aus. Der Staatsschutz ermittelt.
Quelle: Tagesspiegel
Deutche Bahn car set on fire.

On Friday night arsonists burnt a car from the Deutche Bahn for what are presumed to be politcal reasons. Passers-by noticed the burning van in Krautstrasse, Friedrichshain and informed police. The fire brigade put out the flames. The company vehicle was seriously damaged. Police believe there to be a political motivation given that the target was clearly recognisable from the Bahn writing on it. State security investigates.
Source: Tagesspiegel
Plakataktion rund um das Schulterblatt / "Haeftling" attackiert

"Die Wut ist groß" : Protest in der Schanze
In der Schanze brodelt es, alteingesessene Läden werden von Schicki-Micki-Shops verdrängt (MOPO berichtete). Nun gab es nachts rund um das Schulterblatt eine Protest-Plakataktion. Gleichzeitig wurde im Karoviertel ein Geschäft mit Farbe und Steinen attackiert.
Über Nacht prangten an fast 20 Ladenscheiben Protestplakate mit folgendem Text: "Mit Druck und Mieterhöhungen werden die Bewohner vertrieben, um finanzkräftigeren Nutzern Platz zu machen. Die Wut ist groß. Alles, was für Anwohner nützlich war, verschwindet." Die Verfasser des Pamphlets bemängeln, dass immer mehr "langweilige" Gastronomie, Klamottenläden oder Brillendesigner ins Viertel drängen. Der Text endet mit: "Da wundert es nicht, wenn die ein oder andere Scheibe klirrt." Unterschrieben ist der Text mit "Genervte SchanzenviertelbewohnerInnen".
Die blankliegenden Nerven bekam auch der Klamottenladen "Haeftling" (Marktstraße 136) zu spüren. Unbekannte schlugen Fenster ein und beschmierten die Fenster mit roter Farbe. Die Angreifer werfen dem Laden vor, die missliche Lage von Gefangenen für kommerzielle Zwecke auszunutzen. Inhaber Octavio Schröder: "Nur ein kleiner Teil unserer Ware wird in Gefängnissen hergestellt. Außerdem spenden wir drei Prozent unseres Gesamtumsatzes an Amnesty International."
Quelle: Mopo
Hintergrundartikel: http://de.indymedia.org/2009/04/246089.shtml
Postering action around the Schulterblatt/ „Haeftling“ attackiert

The Schanze area of Hamburg is simmering, older shops have been driven out by chic, new shops. In response to this a night time postering protest action has taken place around the shoulderblade. At the same time in the Karo quarter a business was attacked with stones and colour.
Over the night nearly 20 shop windows were resplendent with the protest poster that contained the following text:
„Through pressure and rent increases the inhabitants will be driven away in order to make space for that which is financially stonger and more useful. The rage is great. All that was once useful to the inhabitants is dissapearing“. The authors of the pamphlets make the crtique that more and more „boring“ eating places, clothes shops and glasses designers are pushing their way into the area. The text ends with: „It will be no surprise when one or another of the windows cracks“. The text is signed with „Annoyed resident of the Schanze area“.
The frayed nerves of the clothing shop „Haeftling“ (Marktstrasse 136) were also tested. Unknown persons smashed in a window and smeared another with red paint. The attackers accuse the shops of being in the uncomfortable position of exploiting prisonners for commercial purposes. Owner, Octavio Schröder states: „Only a small part of our goods are produced in prisons. Besides, we donate three percent of our total turn-over to Amnesty International“
Source: Mopo