Brandanschlag auf Laden mit Nazi-Kleidung

Lüneburg 14 Dezember 2009

Rund 50 Menschen haben am Sonnabend in Lüneburg friedlich gegen ein Geschäft mit Neonazi-Kleidung demonstriert. Kurz zuvor hatten Unbekannte einen Brandanschlag auf den Laden verübt. "Ein Bekennerschreiben gibt es nicht", sagte Polizeisprecher Kai Richter. Die Ermittler gehen aber davon aus, dass ein Zusammenhang zwischen der Kundgebung der linksautonomen Szene und dem Angriff am Freitagabend besteht. Zwei Maskierte hatten dabei zwei kleine Brandsätze durch die Tür des Geschäfts geworfen. Diese richteten allerdings nur geringen Schaden an. Die zwei Mitarbeiter wurden nicht verletzt.

In den vergangenen Jahren sei das Geschäft in der Innenstadt immer wieder beschmiert oder die Fensterscheiben eingeworfen worden, sagte Richter. "Das ist nun aber eine Dimension, die wir noch nicht hatten." Der Laden befinde sich in der unteren Etage eines Wohnhauses. Damit habe auch Gefahr für die Anwohner bestanden. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

Quelle: Welt

Arson against neonazi shop

Lünenburg, the 14 of December 2009

50 persons demonstrated peacefully against a neonazi shop which sells clothes.
Shortly before an arson attack had been undertaken against this very shop.
Two molotow cocktails had been thrown against the shop not causing excessive damages.

Source: Welt

Farbanschlag auf FDP-Büro

Tübingen 11 Dezember 2009

Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag auf das FDP-Büro in der Tübinger Aeulestraße einen Farbanschlag verübt. Dabei entstand ein Sachschaden von mindestens 500 Euro.

Die Unbekannten hatten unter anderem mehrere mit roter Farbe gefüllte Eier gegen die Fassade geschleudert. Zudem wurde die Wand mit schwarzer Farbe besprüht. Die Hintergründe des Farbanschlags sind noch unklar. Der Staatschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Tagblatt

Paint against a FDP office

Tübingen, the 11 of December 2009

Unknown persons threw paint against an FDP office (the right wing liberal party ruling the government with the CDU).
At least 500€ of damage have been done.
Graffitis have been also left behind.
State security investigates.

Source: Tagblatt

Mercedes abgefackelt

Flensburg 10 Dezember 2009











In der Nacht zu Donnerstag gegen 02.00 Uhr wurde die Feuerwehr über ein brennenden PKW auf einem Parkstreifen am Flensburger Bahnhof informiert. Die eingesetzte Berufsfeuerwehr konnte den Brand aufgrund des kurzen Anfahrtsweges schnell löschen und ein übergreifen auf andere Fahrzeuge verhindern. An dem Fahrzeug vom Typ Mercedes E-Klasse entstand ein Schaden von mehreren tausend Euros.

Beamte der Bundespolizei, deren Dienststelle am Bundesbahnhof liegt, waren ebenfalls schnell vor Ort und begannen mit Feuerlöschern den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr zu bekämpfen.

Es ist bereits der dritte Fahrzeugbrand in dieser Woche im Flensburger Stadtgebiet. Wie auch schon in den beiden anderen Fällen kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei Flensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Zu den Hintergründen können noch keine Angaben gemacht werden.

Quelle: erlebe-flensburg.de

Mercedes arsoned

Flensburg, the 10 of December 2009









A mercedes has been arsoned in Flensburg close to the main trainstation.

Source: erlebe-flensburg.de

Brandanschläge auf Autos

Berlin 9 Dezember 2009

In den frühen Morgenstunden verübten Unbekannte zwei Brandanschläge auf geparkte Pkw in Kreuzberg und Alt-Treptow.

Eine Anwohnerin hörte gegen 4 Uhr 20 am Görlitzer Ufer einen Knall und bemerkte kurz danach einen in Flammen stehenden „Mercedes“. Die von ihr alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand im Motorraum, konnten aber nicht verhindern, dass durch die Hitzestrahlung ein vor dem Auto stehender „Citroen“ im Heckbereich beschädigt wurde.

Rund eine halbe Stunde später erkannten Beamte während einer Streifenfahrt Rauchentwicklung und Feuerschein an einem geparkten „BMW“ in der Bouchéstraße. Die Polizisten bekämpften mit einem Feuerlöscher die Flammen am rechten Vorderreifen. Das Fahrzeug wies im Bereich des Kotflügels und am Rad Beschädigungen auf.
In beiden Fällen wurden keine Menschen verletzt. Da politische Tatmotive nicht auszuschließen sind, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die noch andauernden Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Ticker

Arsons against cars

Berlin, the 9 of December 2009

Two cars have been arsoned this night.
A Mercedes has been torched in Kreuzberg and a BMW in Treptow.
State security investigates.

Source: Polizei Ticker

Farbe gegen Gastwirschaft wegen "Pro NRW" Veranstaltung

Beyenburg (Wuppertal)8 Dezember 2009

Folgende Erklärung wurde uns zugeschickt:

"In der Nacht vom 7.12 auf den 8.12 haben wir der Gastwirschaft "Zur alten Bruderschaft" in Beyenburg (Wuppertal) ein farbenfrohes Adventsgeschenk bereitet:
Es wurde ein nicht ganz kleiner Teil der Fassade rot eingefärbt.
Dieses Adventsgeschenk widmen wir "Pro NRW" (ein Ableger der Rassist_Innen von "Pro Köln"), die am heutigen Abend des 8.12. dort eine Gründungsveranstaltung für einen Kreisverband abhalten wollen, aber vor allem dem Inhaber, der nicht zum ersten Mal Nazis und Rassist_Innen seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Schon in den Jahren 2006 bis 2007 ist die "Alte Bruderschaft" u.A. durch einen "Nationalen Stammtisch" Bergischer NPD-Funktionäre und freien Kräften aufgefallen.
Wir sagen also: Kollege lass die Scheiße bleiben, beim Nächsten mal wird es nicht nur Farbe sein...

Mit antifaschistischen Grüssen
Autonome Antifaschist_innen aus dem Ober- und Unterbergischen"

Die Presse dazu:
Beyenburger Festsaal beschmiert: Autonome treffen die Falschen Die Aktion sollte sich angeblich gegen eine
politische Veranstaltung richten. Von der hatte die Pächterin allerdings keine Ahnung.
Beschmiert: Mit roter Farbe wurden in der Nacht zu gestern die Fassade und Fenster des Festsaals der Gaststätte „Zur alten Bruderschaft“ verunstaltet. Jetzt ermittelt der Staatsschutz. (Foto: Andreas Fischer)
Beyenburg. Wenn im idyllischen Beyenburg Schützenfest gefeiert wird oder wie zuletzt im
September die kölsche Kultband Bläck Fööss auftritt, platzt der Festsaal der Gaststätte „Zur alten Bruderschaft“ aus allen Nähten. Auch gestern war die Gaststätte einmal mehr Gesprächsthema Nummer eins im Stadtteil. Der Grund war diesmal jedoch weniger schön. In der Nacht zu gestern waren die Fassade und Fenster des Festsaals auf der Wupper-Seite großflächig mit Farbe beschmiert worden.
Gegen Mittag bekannten sich „Autonome Antifaschist_innen aus dem Ober- und Unterbergischen“ per E-Mail zu der Aktion. Demnach sollte damit vor der politischen Veranstaltung einer vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften Partei gewarnt werden. Die Polizei wurde ebenso eingeschaltet, wie der Staatsschutz. Bislang wird vornehmlich wegen Sachbeschädigung ermittelt. Der Schaden soll sich auf etwa 1500 Euro belaufen.
Kripo und Staatsschutz suchen dringend Zeugen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 28 40 entgegen.Eine Menge Ärger, den offensichtlich der Falsche abbekommt.
Gaststätten-Pächterin Christiane Gralki sagte gestern jedenfalls auf WZ-Nachfrage, dass bei ihr keine wie auch immer geartete Partei-Veranstaltung angemeldet worden sei: „Ein Stammtisch hat für den
Abend reserviert – mehr nicht.“ Von dem angeblichen politischen Hintergrund habe sie von der Polizei erfahren. Am Nachmittag versuchte sie den „Stammtisch“ zu erreichen – um abzusagen.

Paint agains the a pub because of a „Pro NRW“ infoevent

Beyenburg (Wuppertal), the 8 of December 2009

The following claim reached us:

„in the night to the 8 of December we gave a paintgift to the pub „Zur alten Bruderschaft“ in Beyenburg (Wuppertal): a large portion of the facade became red.
This gift we want to dedicate to the „Pro NRW“ (a participant association of the racists from „Pro Köln“), who wanted to hold an event there on this night for grounding a local section.
But above all we dedicate this to the owner of the pub, since it is not the first time that he gives his place to neonazis and racists.
Already in the years 2006 and 2007 he rented his place to „nationalen stammtisch“, an organization of the NPD and „freie kräfte“ (neonazis).
Therefore we say: collegue, let it be, next time is not going to be only paint...

with antifascist greetings
autonomous antifascists from ober and unterbergischen.“

Autos angezündet

Flensburg 8 Dezember 2009











In der Nacht zu Dienstag sind im Flensburger Stadtgebiet gleich zwei Autos komplett ausgebrannt, in beiden Fällen geht die Kriminalpolizei von Brandstiftung aus. Gegen 1.45 Uhr haben Unbekannte im Hof eines Flensburger Autohauses an der Nordstraße einen Porsche angezündet, dieser brannte vollständig aus, ein weiteres Fahrzeug wurde in Mitleidenschaft gezogen. Zu möglichen Hintergründen der Tat können zurzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Wenige Stunden später um 5.20 Uhr brannte im Wendehammer des Zeisighofes im Flensburger Stadtteil Neustadt ein Fiat Fiorino aus. Auch hier gehen die Ermittler der Kriminalpolizei von Brandstiftung aus. Einen Zusammenhang mit dem Brand an der Nordstraße wird nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht gesehen.

Quelle: erlebe-flensburg.de

Cars arsoned

Flensburg, the 8 of December 2009









Two cars have been arsoned in the innercity of Flensburg.
First a Porsche got arsoned, then a Fiat Fiorino in two different districts.
The police do no see any connection among the two arsons.

Source: erlebe-flensburg.de

Angriff auf GdP Büro

Frankfurt/M 7 Dezember 2009

In der Nacht von Sonntag dem 06.12. auf Montag den 07.12 wurde in Frankfurt/Main die Filiale der Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf der Seckbacher Landstraße entglast.
Zu den Gründen heißt es in einem uns zugespielten Bekenner_innen Schreiben u.a.:

“wir haben heute nacht symbolisch die Gdp angegriffen in erinnerung an den vor einem jahr von griechischen bullen ermordeten alexis. ebenfalls solidarisieren wir uns mit anderen von polizeilicher repression betroffenen wie den bewohner_innen der brunnenstraße 183 in berlin oder den geräumten besetzer_innen des casinos in frankfurt. wir machen uns keine illusionen über die gewaltätige verfasstheit der institution polizei, werden aber solche provokationen nicht unbeantwortet lassen.”

Die Gewerkschaft der Polizei hat sich in letzter Zeit wiederholt für eine Verschärfung der Maßnahmen gegen militante Aktivist_innen ausgesprochen. Dies scheint nun auch von linksradikaler Seite gewürdigt zu werden.
Zu den Hintergründen:
http://de.indymedia.org/2009/12/268219.shtml
http://de.indymedia.org/2009/12/268089.shtml
http://de.indymedia.org/2009/11/266982.shtml

Attack against the office of the police trade union

Frankfurt/M, the 7 of December 2009

The offices of the police trade union have been smashed in Frankfurt/M.
A claim which reached us:

„we attacked symbolically the Gdp in order to remember Alexis, killed one year ago by greek cops.
Also we show solidarity towards other people met by repression like the inhabitants of the brunnenstr. 183 in berlin or the squatters of the evicted casino in frankfurt.
We do not make ourselves any illusions about the tru nature of the police institution, however we won leave such provocations without an answer.“

The trade union of the police lately spoke again for undertaking several repressive measures against militant activists.
 

Steine gegen Polizeiwache / Autos abgefackelt

Weimar 7 Dezember 2009














Brandanschläge auf Pkw und Stadtwache in Weimar
Brandstifter haben in der Nacht zum Montag eine Spur der Verwüstung im Weimarer Südviertel hinterlassen. Sie versuchten, insgesamt sechs Autos in Brand zu setzen. Zwei ausgebrannte Autos in Weimar. Insgesamt wurden sechs Autos beschädigt.

Wie die Polizei mitteilte, brannte einer der Pkw völlig aus, die anderen wurden teils schwer beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.
Unbekannte hatten am Abend zuvor außerdem einen Brandanschlag auf die Stadtwache der Polizeiinspektion in der Innenstadt Weimars verübt. Laut Polizei warfen sie mit Steinen drei Fensterscheiben ein und versuchten erfolglos, mit Feuerwerkskörpern einen Brand in dem Gebäude zu entzünden. Nach Zeugenaussagen soll es sich um sieben bis acht Täter handeln, die sofort weggerannt sind.













 Im Internet war in einem Bekennerschreiben zu lesen, „Griechenland ist überall! Heute Abend wurde aus Wut zu dem vor einem Jahr begangenen Mord an Alexis die Stadtwache der hier ansässigen Polizei attackiert“.

Die Polizei hat zur Aufklärung der Anschläge eine Arbeitsgruppe gegründet. Außerdem werden Zeugen gesucht. Ob ein Zusammenhang zwischen den Brandstiftungen besteht, war zunächst unklar. Ermittler sollen nun Zusammenhänge prüfen.

Quelle: mdr / Tagesspiegel

Stones against police station/ cars arsond

Weimar, the 7 of December 2009














Arsonists tried to burn six cars, of which two burned completely while the others got only partly damaged.
The night before, an arson attack has been undertaken against the police station.
Unknown persons broke some windows with stones and tried to cause a fire by exploding fireworks inside.
Witnesses speak of seven – eight persons running away.
In internet one could read a claim „Greece is everywhere! Today the police station has been attacked because of the rage for the assassination of Alexis which took place one year ago.“














Source: mdr/Tagesspiegel

Autos angezündet

Berlin 6 Dezember 2009













Die Serie von Brandanschlägen auf Autos in der Hauptstadt geht weiter: In der Alexandrinenstraße in Kreuzberg ist in der Nacht zu Sonntag ein teurer Audi TT in Flammen aufgegangen und völlig ausgebrannt.

Während der Löscharbeiten der Feuerwehr kam es zu einer Detonation, offenbar hatten sich im Airbag Gase so stark erhitzt, dass die explodierten. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Wenige Stunden später wurde im selben Bezirk ein weiterer Pkw angezündet. Zeugen beobachteten zwei vermummte Personen, die sich an einem in der Adalbertstraße geparkten "Honda" zu schaffen machten. Sie zündeten den Innenraum des Autos an und flüchteten. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Wagen.

Quelle: BZ

Cars arsoned

Berlin, the 6 of December 2009












An expensive Audi TT has been arsoned in Kreuzberg.
While the firemen were extinguishing the fire, it came to an explosion because the airbag warmed up too much.
Only a few hours later a further car got arsoned in the same area.

Source: BZ

Farbe gegen Deutsche Bank / Autos angezündet

Berlin 5 Dezember 2009













Erneut Brand- und Farbanschläge in Berlin

In der Nacht zu Samstag sind in Berlin erneut zwei Fahrzeuge angezündet worden. Zudem wurden Farbbeutel gegen eine Filiale der Deutschen Bank geworfen.
Zu dem brennenden Auto in der Plauener Straße im Stadtteil Wilmersdorf ermittelt der Staatsschutz. Bei dem Feuer in der Lichtenberger Spessartstraße gehen die Ermittler nicht von einem politischen Hintergrund aus.

Am Kaiser-Wilhelm-Platz in Schöneberg alarmierte ein Passant die Polizei, nachdem er frische Farbspuren an einer Filiale der Deutschen Bank entdeckt hatte. Auch hier wurde der Staatsschutz eingeschaltet.

Color against Deutsche Bank/ cars arsoned

Berlin, the 5 of December 2009













One car got arsoned in the district of Wilmesdorf, the other one in Lichtenberg.
In Schönenberg, a Deutsche Bank has been hitted with paint.
State security investigates.

Farbe gegen Parteibüros von SPD und CDU

Berlin 4 Dezember 2009












In der Nacht vom 3. zum 4. Dezember 2009 haben KriegsgegnerInnen Farbbeutel gegen das SPD-Bürgerbüro der Berliner Bundestagsabgeordneten Petra Merkel in der Charlottenburger Goethestraße geworfen. Auch am Büro des CDU-Politikers Hans-Georg Wellmann in der Zehlendorfer Clayallee wurden Parolen gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan angebracht.

Folgende Erklärung wurde uns zugeschickt:

Erklärung zum Farbbeutel-Anschlag auf Büros von Mitgliedern des Bundestages in Berlin

"Am 3. Dezember 2009 wurde im Bundestag über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan abgestimmt. Die Parteien CDU, FDP, SPD und die Grünen sind mehrheitlich für den Kriegseinsatz. Wir haben uns exemplarisch die Bürgerbüros von zwei mit JA stimmenden Bundestagsabgeordneten von der CDU und der SPD ausgesucht und mit Farbbeuteln beworfen und mit Sprühereien verziert, um deutlich zu markieren wer die Kriegstreiber sind, die die politische Verantwortung für das Morden in Afghanistan
tragen. Selbstverständlich sind mit dieser Aktion auch die Kriegsparteien FDP und die Grünen gemeint. Konkret getroffen hat es diesmal: das Bürgerbüro in der Goethestraße 80 (Charlottenburg) von Petra Merkel (SPD) und das Bürgerbüro in der Clayallee 349 (Steglitz-Zehlendorf) von Karl-Georg Wellmann (CDU).

Der Krieg in Afghanistan fordert viele Tausende Todesopfer. Er wird geführt, um die ökonomischen und politischen Machtinteressen der westlichen Staaten durchzusetzen. Es geht in Afghanistan um die Sicherung von Transportrouten für Rohstoffe und um die geostrategische Lage des Landes. Für den Profit sind Staat und Kapital schon immer über Leichen gegangen. Dagegen setzten wir unseren Widerstand, der sich nicht durch
das bürgerliche Gesetzbuch beschränken lässt. Wir begrüßen das Anzünden von Bundeswehrfahrzeugen als konkrete Form der Abrüstung, das Stören von Propaganda-Veranstaltungen der Bundeswehr und die vielen anderen Aktionen mit denen Militarismus und Krieg entschlossen entgegengetreten wird! Wir wollen mit unserer Aktion ein Zeichen gegen die deutsche Kriegspolitik setzen.

Gegen Krieg und Kapitalismus! Es gibt kein ruhiges Hinterland!"

Presse:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/148642/148643.php  http://www.bz-berlin.de/tatorte/chaoten-erklaeren-berlin-den-krieg-article664132.html  http://www.morgenpost.de/printarchiv/titelseite/article1218357/Linke-Gewalt-in-Berlin-Attacken-auf-BKA-Gebaeude-und-Kanzleramt.html http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-BKA-Treptow;art126,2966883

Color against the party offices of CDU and SPD

Berlin, the 4 of December 2009













In the night to the 4.12 some war opponents threw paint against the offices of the member of the parliament for the SPD Petra Merkel as also against the one of the CDU politician Hans-Georg Wellmann.
Slogans against the german intervention in Afghanistan have been also left behind.

The following claim reched us:

„on the 3.12 the parliament decided about the intervention of then german army in Afghanistan.
The parties CDU, SPD, FDP and the Green party are with the majority for prolonging it.
We found out the offices of two politican who voted for its support and attacked them exemplary with color and leaving some graffitis, in order to clearly mark the ones who are in favour of this war operation and are responsible politically for the murders in afghanistan.
Surely by this action we do mean as well the FDP and the Greens.
Concretely the action targeted the office for the citizen in the Goethesstr. 80 (Charlottenburg) of Petra Merkel (SPD) and the office for citiuen in the Clayalle 349 (Steglitz – Zehelndorf) of Karl-Georg Wellmann (CDU).

The war in afghanistan produces thousands of deaths.
This for pushing forward the economical and political power interests of the western states.
It is about securing the transport routes for the rwa materials and the geostrategical position of this very land.
State and capital always went over bodies for reaching their profits.
Against this we put in pracitice our resistance, which does not let herself be limited by the penal code.
We salute the arsons against cars of the german army as a concrete form of disarmament, the troubles being created at info events of the german army and many other actions by which one oppose with decisiveness to war and militarism!
With our action we want to give a sign against german war politic.

Against war and capitalism! There is no secure back-up area!“

Brandanschläge und Angriffe auf Polizei, BKA und Zoll

Berlin / Hamburg 4 Dezember 2009













Brennende Polizei- und Zollautos in Hamburg, Farbbeutel und Molotowcocktails gegen das Bundeskriminalamt in Berlin – Unbekannte haben in der Nacht deutsche Ordnungs- und Sicherheitsorgane zur Zielscheibe gemacht. Linksextreme hatten zuvor im Internet den Dezember als "Aktionsmonat" ausgerufen.

Unbekannte haben in Hamburg und Berlin Gebäude und Fahrzeuge des Bundeskriminalamtes, der Polizei und des Zolls angegriffen. Im Hamburger Schanzenviertel warfen Vermummte in der Nacht zum Freitag mit Steinen mehrere Fensterscheiben einer Polizeiwache ein.
Ein Streifenwagen wurde in Brand gesteckt, bei einem zweiten Polizeifahrzeug die Scheiben eingeschlagen. Der erste Streifenwagen brannte nach Angaben eines Polizeisprechers komplett aus, der zweite wurde von übergreifenden Flammen beschädigt. In Berlin-Treptow wurden am frühen Freitagmorgen zwei Farbbeutel und ein Molotowcocktail gegen eine Außenstelle des Bundeskriminalamtes geworfen.













Über die Hintergründe der Taten war zunächst nichts bekannt. Laut Polizei handelte es sich in Hamburg um etwa zehn Täter. Dutzende Polizisten suchten anschließend in St. Pauli und im Schanzenviertel nach ihnen. Festnahmen gab es zunächst nicht. Im Schanzenviertel kommt es immer wieder zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen linken Autonomen und der Polizei.

In Berlin streuten die Täter auf ihrer Flucht sogenannte Krähenfüße, um eine Verfolgung durch Polizeifahrzeuge zu erschweren. Verletzt wurde niemand. Um wie viele Täter es sich handelte und wie sie auf das streng abgeschirmte Gelände gelangten, war zunächst nicht bekannt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

In Hamburg gingen in der Nacht im Stadtteil Hammerbrook außerdem zwei Dienstfahrzeuge des Zolls in Flammen auf. Es habe sich um zivile Autos gehandelt, die an ihren Nummernschildern jedoch als Behördenwagen erkennbar gewesen seien, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei geht davon aus, dass auch diese Autos von Brandstiftern angezündet wurden. Ob es einen Zusammenhang mit dem Angriff auf die Polizeiwache im Schanzenviertel gibt, war zunächst unklar.

Quelle: welt.de


















Folgendes BekennerInnenschreiben zu dem Anschlag auf das BKA wurde uns zugeschickt:

"am 6. dezember vor einem jahr wurde alexis in athen von griechischen bullen erschossen. um an ihn und die darauf folgende revolte zu erinnern haben wir in der nacht zum 4.12. das bundeskriminalamt (bka) in berlin treptow mit molotowcocktails, steinen und farbe angegriffen.
das bka ist ein entscheidener motor im vorantreiben einer zusammenarbeit der europäischen sicherheitsbehörden mit dem ziel der zerschlagung jeglicher sozialer kämpfe und verantwortlich für den schauprozess und die verurteilungen von axel, florian und oliver zu langjährigen haftstrafen als vermeintliche mitglieder der militanten gruppe (mg).

unsere solidarität gilt all denen die beginnen die herrschaft von staat und kapital anzugreifen, ihre wut auf die strasse tragen und zurückschlagen, sowie jenen die als folge dessen in den staatlichen kerkern gefangen sind.um nur einige zu nennen:
- tobias, rigo und yunus, die in moabit und hakenfelde in generalpräventiver haft gehalten werden.
- alfredo, christos, ilias, giannis und die vermeintlichen mitglieder der militanten gruppe "the conspiracy of cells of fire" die in griechenland inhaftiert sind. freiheit für alle.

die aktion ist ebenfalls als antwort auf die anhaltende repression und die räumung der brunnenstr. 183 zu verstehen - wir werden den preis weiter in die höhe treiben.

autonome gruppe alexandros grigoropoulus"


weitere Presseartikel:
http://www.abendblatt.de/hamburg/polizeimeldungen/article1295796/Polizeipraesident-Jantosch-Die-Beamten-waren-in-Lebensgefahr.html
http://www.mopo.de/2009/20091205/hamburg/panorama/vermummte_greifen_polizeiwache_an.html
http://www.bild.de/BILD/regional/hamburg/aktuell/2009/12/05/terror/gegen-die-polizei.html
http://www.morgenpost.de/berlin/article1217871/Attacken-auf-Kanzleramt-und-BKA-in-Berlin.html
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/feuer-und-farbe-85-zeilen/
http://www.sueddeutsche.de/panorama/237/496552/text/


Update: Bekennerbrief: Hamburger Anschläge Rache für Athen

Arsons and attacks against the police, the federal criminal office and the customs police

Berlin/Hamburg, the 4 of December 2009












Burning police and customs cars in Hamburg, paint and molotow cockatails against the federal criminal office in Berlin – unknown persons made this night the german security organs to target.
Left extremists called beforehand for an „action month“ for December.













In Schanzenviertel in Hamburg several masked up persons smashed several windows of a police station there.
A police car was arsoned, the other one got damaged by the flames of the other one.
In Berlin – Treptow some paint and molotow cocktals has been thrown against the office of the federal criminal offices.

The police does not know anything about the authors.
Dozens of policemen looked for them in Hamburg without results.

In the same night two cars of the custom police got arsoned in Hamburg.

Source: welt.de


















the following claim about the action against the federal criminal offices has been sent to us:

„on the 6 of december of the last year alexis had been shot dead by the cops in athens. To remember him and the following revolt, on the night of the 4 of December we attacked the BKA (federal criminal office) in Berlin – Treptow with molotowcocktails, stones and paint.
The BKA is a decisive motor in pushing the coordination among the different european security autorithies, with the clear aim to destroy any social struggle and they are also responsible for the farce trial and the long sentences handed against axel, oliver and florian as alleged members of the MG (militant group).


Our solidarity goes to all the ones who began to attack the dominion of state and capital, who bring their rage into the streets and began to counterattack, as also to the ones who, because of this, are held as prisoners inside the state's dungeons.
Just to name a few of them:
tobias, rigo and yunus, held in pre trial detention in moabit and hakenfelde
alfredo, christos, ilias, giannis and the alleged members of the militant group „conspiracy of cells of fire“, held prisoners in greece. Freedom for all.


The action is to be understood also as a response to the ongoing repression and the eviction of the Brunnenstr. 183 – we will keep on pushing the price higher.


Autonomous group alexandros grigoropouolos.“

Farbe auf 12 Gebäude

Berlin 4 Dezember 2009

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember wurden zwoelf Gebäude in Berlin mit Farbe markiert. Das geschah aus Protest gegen den kommenden Klimagipfel in Kopenhagen und gegen das System, welches den Klimawandel zu verantworten hat.
In der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember wurden zwoelf Gebäude in Berlin mit Farbe markiert. Das geschah aus Protest gegen den kommenden Klimagipfel in Kopenhagen und gegen das System, welches den Klimawandel zu verantworten hat.

Folgende Gebäude wurden getroffen:
Bundeskanzleramt, Axel-Springer-Haus, Vattenfall-Kundenzentrale, Einkaufszentrum Alexa am Alexanderplatz, ein Reisebüro, ein Lidl im Prenzlauer Berg, eine Bank in Schöneberg, der Allianztower, die Carlofts in Kreuzberg, ein Autohaus in Neukölln und ein McDonalds.

Als Bekennerschreiben wurde folgender Text herausgegeben (auch zu finden auf  http://klimafarbe.blogsport.de/)
 
"Der Klimagipfel in Kopenhagen wird scheitern.
In einer auf Wachstum ausgerichteten Gesellschaft kann die Klimakrise nicht wirksam bekämpft werden. Wenn das Grundprinzip lautet, immer mehr Waren und Dienstleistungen zu produzieren, werden auch immer mehr Ressourcen benötigt, wird die Umwelt immer durchgreifender zerstört und der Klimawandel in seinen Auswirkungen immer bedrohlicher.

Lets make capitalism !

Der Kapitalismus, der die bestehende Ordnung bestimmt, ist nicht in der Lage, die selbstverursachten Systemwidersprüchlichkeiten, die sich im Klimawandel abbilden, aufzulösen. Denn er bildet den Ursprung des menschengemachten Klimawandels, da er mit seiner inneren Logik des Mehrwerts und des Marktes ein unersättliches Verlangen nach Ressourcen und (möglichst billig geleisteter) Arbeit hat. Er muss immer Wert produzieren, der Marktwert der Waren sinkt aber mit steigender Produktivität. Die Idee ist nun, einfach immer mehr Waren zu produzieren.
Aber in einer Welt mit endlichen Ressourcen wird diese Dynamik unausweichlich an ein zerstörerisches Ende stoßen und wird immer wieder Krisen produzieren.
Der Klimawandel und die jüngste Finanzkrise sind also kein Zufall, sondern logische Konsequenz dieser Wirtschaftsweise, die die Menschen einzwängt und das Leben auf der Erde elementar bedroht.
Das Marktprinzip hat sich längst von den Grenzen anfänglicher Industrien gelöst und ist zum Seinsprinzip schlechthin geworden. Prinzipiell wird alles Dasein „ökonomisiert“ und dementsprechend behandelt. Jetzt soll auch noch dem CO2 ein Preis zugeordnet werden und damit das Klimaproblem gelöst werden.
Das sind aber nur modifizierte Konstrukte, basierend auf der gleichen Verwertungslogik. Dem Glauben, den Herausforderungen damit gerecht zu werden, ist in seiner Hirnverbranntheit nicht mehr zu helfen.

Ökologie für Anfänger

Bisher verlässt die Diskussion um den Klimawandel nicht das Grunddogma unserer Gesellschaft. Die Herrschaft des Verwertungsprozesses als soziale Organisation darf nicht hinterfragt werden. Diskutiert wird der Klimawandel deswegen nur als Kostenfaktor und Sicherheitsrisiko.
Wenn auf die Verhinderung des Klimawandels hingewiesen wird, wird uns der Umstieg auf grüne Technologien, insbesondere erneuerbare Energien, angeboten. Der Klimawandel ist aber kein technologisches Problem sondern Symptom des herrschenden Wirtschaftssystems.
Es zeigt sich, dass „grüne“ Technologie, wie der Anbau von Nahrungsmitteln zur Biospriterzeugung, zum Problem des Preisanstiegs von Lebensmitteln als auch zur Vertreibung von Anbauenden führt. Wie überdimensionierte Autos mit „Biosprit“ oder Hybridtechnologie weiter gefahren werden sollen, soll das Problem (CO2-Ausstoß) von Kohlekraftwerken im Boden vergraben werden. Hier erscheint die neue Krise als gewinnversprechend für die Öko-Firmen auf dem Aktienmarkt und als Chance für neue Investitionsmöglichkeiten.
Ein neuer Absatzmarkt ergibt sich auch im Bereich des individuellen Konsums. Hier wird die kapitalistische Kategorie Kaufen „ökologisiert“ und soll eine tragende Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels spielen, doch Ökologisch bewusstes Verhalten oder Effizienzgewinne werden in Anbetracht des wachsenden Gesamtverbrauchs bedeutungslos.
Das System produziert so „Lösungen“, die vorspielen, es könnte immer so weiter gehen wie bisher.
Dadurch wird der Kapitalismus grün angestrichen, aber an seiner Ideologie ändert es nichts. Das von diesen Denkmustern geprägte Bewusstsein stellt sich nicht die notwendigen Fragen um die gesellschaftlichen Veränderungen anzustoßen, die notwendig wären. Wir müssen uns die Frage stellen ob wir
wollen, dass Wachstum und Rentabilität im Vordergrund stehen und alles andere sich unterzuordnen hat. Diese Perspektive würde offenlegen, dass der Kapitalimus nur eine bestimmte Form der gesellschaftlichen Organisation ist und nicht das „Ende der Geschichte“.

Bitte, hinten anstellen

Der Kapitalismus hat zu einem beispiellosen materiellen Wohlstandszuwachs für einige Wenige auf Kosten der vielen Anderen geführt, gleichzeitig wurde die Umwelt weltweit auf nie gekannte Weise belastet. Auch der Klimawandel wird wiederum die Schwächsten der Gesellschaft treffen, denen nach der herrschenden Logik eigentlich gar nicht geholfen werden soll, da sie an ihrer misslichen Lage (laut Ideologie) selbst schuld sind.
Es kommt zu der bemerkenswerten Situation, dass in einer Region Milch und Brot für die Müllhalde produziert werden und woanders Menschen verhungern. Im Kapitalismus gelingt es nicht die vorhandenen Waren so zu verteilen, dass die materiellen Bedürfnisse aller befriedigt sind. Offensichtlich geht es im derzeitigen Wirtschaftssystem also nicht darum die Bedürfnisse der Menschen als Maßstab zu nehmen und zu befriedigen sondern nur zu produzieren wenn, als entscheidendes Kriterium, Profit erwartet werden kann.
Menschliche Bedürfnisse sind aber nicht nur materiell. Die Degradierung des Menschen zu einer bloßen kapitalistischen Funktion und die reduzierende Rhythmisierung des Lebens in den gnadenlosen Takt von Arbeit und persönlicher Reproduktion gestalten die gesellschaftliche und soziale Rolle des Einzelnen als Rädchen in einem großen entfremdenden Uhrwerk. Unsere soziale Interaktion ist kapitalistisch strukturiert und verkümmert zu Networking und oberflächlichen Facebook-Freundschaften. Soziales Aufbegehren genügt sich bereits als bloße Attitüde, die sich feiert wenn sie als Avantgarde im Verwertungsprozess anerkannt ist und abgefertigt wird. Wer sich alldem verwehren möchte und in all den Widersprüchlichkeiten zerrissen wird, fällt als Außenseiter_in raus. Die totale Ökonomisierung der modernen Gesellschaft bricht in die sozialen Kontakte ein, drückt ihnen den allgegenwärtigen Ausbeutungsblick hinsichtlich des persönlichen Erfolgs auf.

Vati legt noch ein paar Kohlen ins Feuer

Die Herrschende sehen international ihre Rolle darin, die Rahmenbedingungen für Wachstum und Beschäftigung zu schaffen.
Sie verteidigen die hegemonialen Dogmen gegen den marginalisierten Widerstand, sie erziehen die Heranwachsenden zu eifrigem Humankapital und stabiliseren die jeweiligen nationalen Gesellschaften soweit, dass sie die gewünschte Leistung bringen können.
Innerhalb der Staaten wird versucht eine Gemeinsamkeit zu konstruieren, das Böse kommt nur von Außen: „Die Menschen in Amerika verbrauchen zuviel, die aus Europa zahlen zu wenig und China will gar nichts machen.“ Uns interessiert diese Art von gegenseitiger nationaler Schuldzuschreibung nicht, wir schauen darauf, was dieses globale System produziert und, sehen Katastrophen.
Die Staaten versuchen durch eine konstruierte nationale Gemeinsamkeit die Menschen davon abzuhalten, die soziale Kälte zu erkennen und sie dafür zu motivieren nicht nur für ihren Geldbeutel zu arbeiten, sondern auch noch für ihren nationalen Standort in der globalen Konkurrenz einzustehen. Der Staat bietet keinen Schutz vor dem Kapitalismus, sondern ist seine Voraussetzung und sein Vorantreiber.

Fragend werfen wir euch an

Wir fordern ein radikales Umdenken der Gesellschaft denn die Befreiung von Markt und Staat ist die notwendige Aufgabe dieser Zeit.
Die Umsetzung und Erforschung der Möglichkeiten eines anderen Lebens und Organisierens sind drängender denn je, das Bestehende hat sich in eine ausweglose Lage gebracht. Das bedeutet nicht, dass die Überwindung des großen Ganzen ein Kinderspiel ist. Wir lehnen jede vorgefertigte Konstruktion ab, in die sich die Menschen dann anschließend einzuzwängen haben, sondern streben einen Prozess an, indem die Menschen immer wieder neu ihre Freiheit finden und ihre Organisationsformen neu strukturieren.
Wir hoffen, diese Art von Prozess zumindest ein kleines Stück weiter ins Rollen gebracht zu haben und drängen auf eine Bewusstwerdung der Menschen. Damit es möglich wird, dass sich die Menschen selbst ermächtigen und es schaffen Solidarität und die Schonung der Lebensgrundlagen in Einklang zu bringen."
 
Quelle: Indymedia

Paint against 12 buildings

Berlin, the 4 of December 2009













In the night to the 4.12 twelve buildings have been marked with paint.
This was in protest against the upcoming climate meeting in Kopenhagen and against the system, responsible for climate change.

The following buildings have been targeted:
National chancellory, Axel-Springer house, Vattenfall customer central offices, shopping mall Alexa, a travelling agency, a Lidl supermarket in Prenzlauerberg, a Bank in Schönenberg, the Allianz tower, the Carlofts in Kreuzberg, a car dealer in Neukölln and a Mc Donald's.

Source: Indymedia

Farbanschlag auf Liegenschaftsfond

Berlin 1 Dezember 2009

In der Nacht vom 30.11 auf den 01.12 wurde ein Farbanaschlag auf das Gebäude des Liegenschaftsfond in der Warschauerstraße 41/42 verübt.
Dieser Anschlag steht im Kontext mit der Räumung der Brunnenstraße 138 am vergangenen Dienstag. Der Liegenschaftsfond war maßgeblich mit an dieser Räumung beteiligt, da sie aus Profit Gründen im Vorfeld ein Ausweichgründstück für die Bewohner_innen der Brunnenstr. lieber an Jette Joop verkauften. Doch das ist nicht das erste mal das dieser Fond im Zusammenhang mit alternativen Hausprojkten in Konflikt geriet.
Das Prinzip des Fonds besteht darin Häuser und Gründstücke zu kaufen und so gewinnbringend wie möglich zu verkaufen.
Dies können und wollen wir nicht akzeptieren, darum unsere Utopien gegen ihre Profite!!!
Wir bleiben Alle

Quelle: Indymedia

Paint against the real estate central

Berlin, the 1 of December 2009

In the night to the 1.12 a paint attack has been undertaken against the real estate central in the Warschauerstr. 41/42.
This attack is to be seen in the context of the eviction of the Brunnenstr. 183 the last week.
The real estate central was massively involved in this eviction, by selling the potential alternative property, which could have been taken by the Brunnenstr. 183 tenants, to the investor Jette Joop.
This is not the first time that the real estate central comes into conflicts with houseprojects.
The principle of this institution is solely to sell away houses and properties and make as much profit as possible.
We do not want to accept this, therefore we put our utopy against their profits!
We stay all.

Source: Indymedia

Immobilienbüro mit Farbe und Steinen angegriffen

Berlin 1 Dezember 2009












Mehrere Vermummte haben am frühen Dienstagmorgen die Scheiben und Türen eines Immobilienbüros im Legiendamm in Mitte beschädigt. Sie schlugen Fensterscheiben mit einem Hammer ein und beschmierten die Tür des Hauses mit Farbe, wie die Polizei mitteilte. Als ein Zeuge sie bemerkte, flüchteten sie unerkannt. Der Staatsschutz ermittelt. Am Montagmorgen hatten Unbekannte eine Polizeiwache in der Friedrichstraße in Kreuzberg mit Molotowcocktails angegriffen und ein Polizeifahrzeug beschädigt. Bereits am Sonntagabend war ein Gebäude mit teuren Wohnungen in der Liegnitzer Straße in Kreuzberg angegriffen worden.













 Quelle: Berliner Zeitung

Estate agency attacked with stones and paint

Berlin, the 1 of December 2009













Several masked up people damaged the windows and the doors of an estate agency in Mitte.
They smashed the windows with an hammer and threw paint on the door.
State security investigates.













Source: Berliner Zeitung