Brandanschlag auf Jobcenter

Berlin 30. Dezember 2009












Erneut haben Unbekannte in Berlin ein Brandanschlag auf ein Jobcenter der Bundesagentur für Arbeit verübt. Gegen 2 Uhr am Mittwoch schlugen Brandmelder im Jobcenter an der Weddinger Müllerstraße an. Ein Brandsatz hatte die Eingangstüren beschädigt, richtet ansonsten aber kaum Schaden an. Als die Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits wieder erloschen. Die Täter hinterließen zudem mit Farbe auf das Gebäude gesprühte politische Parolen.
Anzeige

Den Brandsatz hatten die Täter aus Gaskartuschen hergestellt, wie sie für Campingkocher verwendet werden. Wie daraus Brandsätze hergestellt werden können, hatte kürzlich das in der linken Szene verbreitete Magazin „Interim“ beschrieben, verbunden mit der Aufforderung, die Eigenbau-Brandsätze "gegen geeignete Ziele" einzusetzen. Mit Wirkung vom 15. Dezember beschloss das Amtsgericht Tiergarten daraufhin die Beschlagnahmung der Magazin-Ausgabe.

Am Dienstag hatte es einen - ebenfalls glimpflich verlaufenen - Brandanschlag auf ein Jobcenter in Lichtenberg gegeben. In Johannisthal wurden 23 Busse demoliert. In diesem Fall vermutet die Polizei, dass die Täter die Zusammenarbeit des Busunternehmers mit der Bundeswehr zum Anlass für ihre Tat nahmen. In allen Fällen ermittelt der Staatsschutz.

Quelle: Morgenpost

Arson attack against a jobcenter

Berlin, the 30 of December 2009













A fire device made of gas canister exploded in front of the door of the jobcenter in Wedding.
A political graffiti has been left behind, reading „class against class“.

Source: Morgenpost

23 Busse der Firma „Dr. Richard Herrmann“ entglast

Berlin 29. Dezember 2009












Mutmaßlich linksextreme Täter haben in der Nacht die Scheiben von 23 Bussen auf einem Abstellplatz in Johannisthal eingeschlagen. Das Unternehmen war in einer linksextremen Zeitschrift erwähnt worden, weil es auch für die Bundeswehr fährt.

In der Nacht zu Dienstag griff eine Gruppe Unbekannter Fahrzeuge eines privaten Busunternehmens an. Die Täter zerschlugen an 23 abgestellten Reisebussen, einem Lastwagen und vier Privatwagen etwa 150 Scheiben. Zudem leerten sie Feuerlöscher in den Bussen. Der Angriff wurde erst gegen 5 Uhr früh von einem Angestellten entdeckt, Zeugen gibt es keine, Anwohner ebenso nicht. Firmenchef Christian Herrmann schätzt den Schaden auf 50 000 Euro, dies ist der Materialwert, da die Busse selbst repariert werden können. Die Firma „Dr. Richard Herrmann“ veranstaltet mit 146 Bussen Gruppenreisen, Schülerfahrten und fährt auch für die BVG im Linienbetrieb. Betroffen seien zum Glück überwiegend Schülerbusse, die erst am 4. Januar wieder fahren müssen. Die BVG ist nicht betroffen.

Motiv für diese Tat waren die Aufträge der Bundeswehr. So organisiert die Firma seit Jahren beim zentralen Berliner Gelöbnis zum 20. Juli die Anfahrt der Rekruten und Gäste aus der Kaserne zum Appellplatz. Die Firma war gewarnt. In der im Untergrund produzierten Zeitschrift „Interim“ hatten Kriegsgegner im Oktober eine Liste mit Namen und Adressen aller beim Gelöbnis eingesetzten Busunternehmen veröffentlicht. Die entsprechende Seite war weder unterzeichnet noch mit politischen Parolen versehen. Zur Erklärung hieß es lediglich: „Diese Unternehmen haben die Soldaten bzw. die geladenen Gäste zum Gelöbnis vor den Reichstag gefahren.“

Der polizeiliche Staatsschutz hatte daraufhin alle genannten Firmen beraten. Wie Christian Herrmann sagte, habe man für einen wertvollen Fahrschul- Lkw, der zuvor auf der Straße abgestellt war, eine Halle gemietet. Das Werkstattgelände am Groß-Berliner Damm in Johannisthal sei zwar umzäunt, das Tor steht jedoch offen, da es auch von Baufahrzeugen genutzt wird.

Die Täter müssen die Firma ausgekundschaftet haben. Denn die in der Interim genannte Adresse war eine in Mahlsdorf, die Tat geschah jedoch in der abgelegenen Buswerkstatt. Nach Einschätzung des Firmenchefs hatten die Täter „massig Zeit oder es waren viele Leute“. Sie seien mit Autos zum Tatort gekommen, da sie etwa 18 Feuerlöscher mitgehen ließen sowie Dutzende Nothämmer. Möglicherweise sollte der Anschlag bereits in der Nacht zuvor stattfinden. Denn da sei die Alarmanlage eines Busses losgegangen. Genau dieser Bus, der einzige mit Alarmanlage, wurde dann in der Nacht zu Dienstag verschont.

Bereits im Herbst hatten Unbekannte direkt vor dem Roten Rathaus versucht, einen Bus der Bundeswehr anzuzünden. Der Fahrer bemerkte damals den Brandsatz. Wie gestern berichtet, erwartet Polizeipräsident Dieter Glietsch in diesem Jahr eine Verdreifachung der linksextremistischen Gewalt. In der Nacht zu Dienstag registrierte die Polizei noch einen Brandanschlag auf ein Arbeitsamt in Lichtenberg. Da ein Brandmelder Alarm auslöste, konnten die Flammen schnell gelöscht werden, der Schaden ist gering.

Quelle: Tagesspiegel

23 buses of the company „Dr. Richard Hermann“ smashed

Berlin, the 29 of December 2009













Probably left extremists smashed the windows of 23 buses in Johannisthal.
The company had been named in a left extremist newspaper for offering its buses to the german army.
About 150 windows have been smashed.
The company organises the transport of recruits and guests to the yearly swearing-in ceremony of the german army on the 20 of July in Berlin, as reported as well in the left extremist newspaper „Interim“, which published a list of all companies involved.
The police warned all the companies about this, so this very one as example put his buses away from the streets and rented an hall.
Fire extinguishers have been also emptied in most of the buses.
The damage must be over 50.000€, declared the chef of the company.

Source: Tagessspiegel

Brandsatz gegen Jobcenter geworfen

Berlin 29. Dezember 2009

Unbekannte verübten heute früh einen Brandanschlag auf das Jobcenter Lichtenberg. Gegen 4 Uhr wurde der Brandsatz gegen die Eingangstür des Gebäudes in der Gotlindestraße geworfen, wobei die Glasfüllung der Tür beschädigt wurde und ein Dichtgummi der Drehtür in Brand geriet. Das Kleinfeuer wurde durch die alarmierte Feuerwehr umgehend gelöscht. Menschenleben waren nicht in Gefahr.

Da eine politische Motivation bei der Tatbegehung zu vermuten ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Berliner Umschau

Molotow cocktail against a jobcenter

Berlin, the 29 of December 2009

Unknown persons threw a molotow cocktail against the main entrance of the jobcenter in Lichtenberg, damaging the door.
State security investigates.

Source: Beriner Umschau

Farbe gegen Messehalle wegen Bundeswehr - Veranstaltung

Balingen 28. Dezember 2009

Erneut hat es in Balingen eine massive Farbattacke gegeben. Diesmal das Ziel: die Messehalle. Wieder gehören die Verursacher offensichtlich der linksradikalen Szene an. Denn die geschmierten Parolen richten sich klar gegen den jüngst erstmals in der volksbankmesse ausgerichteten Orchester- Wettbewerb der Bundeswehr.

Wie berichtet, hatte es bereits im Vorfeld des Volkstrauertags einen Farbanschlag auf die Gedenkstätten des Balinger Friedhofs gegeben. Angesichts der hinterlassenen Botschaften ging die Polizei damals von Tätern aus linksradikalen Kreisen aus. Ermittelt werden konnten sie bislang noch nicht.
Täter müssen übern Zaun geklettert sein

Auch die neuerlichen Parolen sprechen eine deutliche Sprache. Sprüche wie »Bundeswehr abschaffen« und »Bw-Musix nein« haben bislang Unbekannte in mehreren Farben auf die Fassade geschmiert. Außerdem warfen sie Steine gegen die Halle. »Die linke Eingangstür ist hin«, berichtete gestern auf Nachfrage Stadthallen- und Messechef Ulrich Klingler. Auch an den großen Glasscheiben über dem Eingang der Halle haben die Steinewerfer Schaden angerichtet.

»Das ist krank und richtig militant«, sagt Klingler, der von einer »gezielten Aktion gegen die Bundeswehr« spricht. »Das sind die Leute, die immer betonen, dass sie friedlich demonstrieren wollen«, ärgert sich Klingler.
Bis zu 5000 Euro Schaden

Vor der Veranstaltung am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags hatte Ulrich Klingler die Attacke bemerkt. Wann genau die Täter am Werk waren, steht noch nicht fest. Sie müssen über den hohen Zaun geklettert sein. Denn die Tore waren laut Klingler verriegelt.

Ebenfalls unklar ist die exakte Höhe des angerichteten Schadens. Von »2000 bis 3000, vielleicht aber auch 5000 Euro« geht der Messechef derzeit aus, der sich heute gemeinsam mit dem Architekten das Ausmaß genauer ansehen will.

Quelle: schwarzwaelder-bote

Paint against an exposition building because an infoevent of the german army

Balingen, the 28 of December 2009

Again there has been a paint attack probably undertaken by left wing extremists.
The graffiti speak clearly against an infoevent of the german army taking place in the exposition hall..
„Smash the german army „ and „no to the army music“ have been spraypainted (an orchestra competition was due to take place there).
The damage amounts to 5.000€.

Source: schwarzwaelder-bote

Auto eines NPD-Kandidaten angezündet

Hannover 28. Dezember 2009

Folgende Erklärung wurde uns zugeschickt:


"in der nacht von sonntag auf montag haben wir das auto eines npd kandidaten aus hannover namens wilfried aldag angezündet. sein auto diente während des vergangenen bundestagswahlkampf der npd hannover zum transport von extrem rechten propagandamaterialien. unser ziel war und ist die neonazistrukturen in hannover effektiv zu sabotieren."

Car of an NPD (neonazi party) candidate torched

Hannover, the 28 of December 2009

The following claim reched us:

„in the night to monday we torched the car of an NPD candidate called wilfried aldag.
His car has been used during the last election for transporting npd propaganda. Our goal was and is to effectively sabotage neonazi structures in hannover.“

Sprengstoffanschlag auf Gebäude der Polizei-Gewerkschaft

Berlin 27. Dezember 2009

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag einen Sprengstoffanschlag auf eine Geschäftsstelle der Deutschen Polizeigewerkschaft in Berlin-Moabit verübt. Nach bisherigen Ermittlungen versuchten die Täter, vier Gaskartuschen im Eingangsbereich des Gebäudes in der Calvinstraße zur Explosion zu bringen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Von den vier zündeten lediglich zwei Kartuschen und beschädigten die Eingangsstufen und eine Außenjalousie. Die Täter beschmierten außerdem eine Jalousie sowie das Klingeltableau im Eingang mit dem Schriftzug «Mörder» und einem Anarcho-Zeichen.

Quelle: Berliner Zeitung

Attack with explosives at the offices of the police trade union

Berlin, the 27 of December 2009

Unknown persons undertook an attack with explosives at the offices of the police trade union in the district of Moabit.
The perpretrators tried to bring four gar canisters to explosion.
Two of them exploded, damaging the main door and the shutters.
Two graffitis reading „assassins“ and a circled A have been left behid.

Source: Berliner Zeitung

Fünf Luxusautos in Brand gesteckt

Berlin 26. Dezember 2009












Folgende Mail wurde uns zugeschickt:

"5 kerzen
wir haben an weihnachten diverse fahrzeuge von bonzen in berlin entsorgt, weihnachten mal anders, die wichtel"


Presse: Die Serie von Brandstiftungen an Autos in Berlin reißt nicht ab. Allein am Samstagabend wurden in Prenzlauer Berg und Mitte binnen drei Stunden fünf Geländewagen angezündet und im Motorblock beschädigt. Schlimmeres verhinderten Anwohner sowie die Polizei. Bei einem Geländewagen in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße konnte ein Beamter noch rechtzeitig den Kohleanzünder entfernen.
Am Sonntagmorgen brannte kurz vor Sonnenaufgang ein Mercedes E-Klasse in Kreuzberg. Das Auto brannte in der Sorauer Straße unweit vom Görlitzer Park aus.
Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, steckten Unbekannte am Sonnabend in der Zeit zwischen 19 und 22 Uhr vier Autos in Prenzlauer Berg an.
Ein unbekannt gebliebener Anrufer alarmierte gegen 19 Uhr die Polizei und Feuerwehr, als er in der Kollwitzstraße im Prenzlauer Berg einen brennenden Jeep bemerkte. Das im Bereich des Motorraumes entzündete Feuer erlosch jedoch vor Eintreffen der Feuerwehr von selbst. Am Fahrzeug wurde der linke vordere Reifen beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Ein 35-jähriger Anwohner alarmierte die Feuerwehr und Polizei nachdem er gegen 19.10 Uhr in der Fehrbelliner Straße in Mitte einen brennenden "Chrysler" bemerkt hatte. Der vor dem Wohnhaus geparkte Geländewagen brannte im Bereich des Motorraumes. Vor Eintreffen der Feuerwehr löschte der Anrufer den Brand am Pkw selbst. Das Fahrzeug wurde an der Motorhaube leicht beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden.
Ein unbekannter Passant alarmierte gegen 21 Uhr den Wirt eines Lokals in der Hans-Otto-Straße in Prenzlauer Berg, da er vor der Gaststätte einen brennenden Jeep bemerkt hatte. Der 52-jährige Kneipier löschte mit einem Feuerlöscher das im Bereich des Motorraumes brennende Fahrzeug. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr überprüfte den bereits erloschenen Geländewagen, welcher am rechten Kotflügel beschädigt wurde. Personen wurden nicht verletzt.
Kriminalbeamte der Polizeidirektion 1 bemerkten gegen 22 Uhr in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße in Prenzlauer Berg einen brennenden "Mercedes". Das im Motorraum entzündete Feuer erlosch von selbst. Der Geländewagen wurde am rechten Vorderrad beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden.













Quelle: Bz

Five expensive cars torched

Berlin, the 26 of December 2009












The following claim reached us:

„five candles
during christmas we got rid of five yuppies cars. For a different christmas, the gnomes.“

From the press: five expensive cars got burned in the districts of Mitte, Prenzlauberg and Kreuzberg, some of them have been set alight in the late afternoon.













Source: BZ

Brandanschlag auf Bezirksamt Pankow

Berlin 26. Dezember 2009

Unbekannte haben in der Nacht zum zweiten Weihnachtstag versucht, mit einem Brandsatz das Pförtnerhäuschen des Bezirksamtes in Pankow in Brand zu setzen. Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma sah kurz nach Mitternacht, dass die Tür des Häuschens in der Fröbelstraße verrußt und die Türscheiben beschädigt waren. Am Tatort fanden die alarmierten Polizisten mehrere Pflastersteine und Scherben einer Flasche. An der Gebäudefront war der Hinweis auf eine linke Internetseite mit Farbe aufgesprüht. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Morgenpost

Arson attack against the offices of Pankow municipality

Berlin, the 26 of December 2009

Stones and a molowotw cocktail have been thrown against the offices of Pankow municipality.
In the front building one spraypainted the adress of a leftist internet website.
State security investigates.

Source: Morgenpost

Farbattacke auf dänische Botschaft

Berlin 25. Dezember 2009

Folgende Erklärung wurde uns zugeschickt:

"Farbanschlag auf die dänische Botschaft in Berlin

In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2009 "verschönerten" wir die nordischen Botschaften in der Rauchstraße in Berlin mit mehreren Farbflaschen. Diese Aktion bezog sich auf die Repression des dänischen Staates und der Polizei gegen AktivistInnen vor, während und nach dem Klimagipfel "COP15" in Kopenhagen.

Insgesamt wurden, während diesem, bis zu 2000 Personen unter unmenschenlichen Bedingungen verhaftet und festgehalten. Die meisten von ihnen wurden nach 10 bis 12 Stunden wieder freigelassen, andere innerhalb von 72 Stunden abgeschoben und mehrere sitzen noch immer in U-Haft und warten auf ihre Verhandlung. Neben Schlagstöcken und Pfefferspay wurde auch Tränengas gegen DemonstrantInnen eingesetzt. Etwa 1000 DemonstrantInnen mussten stundenlang, mit Kabelbindern gefesselt, auf dem kalten Boden ausharren, bis sie mit Bussen in Käfige, Gefangenensammelstellen genannt, verfrachtet wurden.

Die Ereignisse in Dänemark spiegeln, erschreckend gut, das Demokratieverständnis der staatlichen RepräsentantInnen bei solchen Großveranstaltungen (z.B. auch beim G8- oder Nato-Gipfel) wieder, bei denen versucht wird (den berechtigten und notwendigen) Protest zu kriminalisieren, um so von der eigentlichen Thematik abzulenken.

Unsere Aktion solle ein kleines Zeichen sein, dass wird dies nicht hinnehmen wollen und werden.
Für mehr Wut!

einige AktivistInnen."

Brandanschlag auf Finanzamt

Rheine 24. Dezember 2009

















Brandanschlag auf die Außenstelle des Finanzamtes Steinfurt in Rheine: Am frühen Donnerstagmorgen warfen bislang unbekannte Täter drei Brandsätze in das ehemalige Bürogebäude des Finanzbauamtes an der Humboldtstraße. Gezielt wurden die beiden äußeren Büros der im Erdgeschoss angesiedelten Außenstelle für Großbetriebs- und Konzernprüfung des Finanzamtes Steinfurt attackiert. Durch das Feuer wurden zahlreiche Akten erheblich beschädigt.

Der oder die Täter hatten jeweils einen Pflasterstein durch drei verschiedene Fenster geworfen. Durch die so zerstörten Scheiben warfen sie jeweils einen Benzinkanister ins Gebäudeinnere. Zuvor hatten sie Textillappen entzündet, die in den Kanisteröffnungen steckten. Durch das Feuer wurden das Mobiliar und auch Gebäudeteile beschädigt. Darüber hinaus wurden die drei Büros durch Rauchabklatsch stark in Mitleidenschaft gezogen.

Gegen 03.30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehr Rheine konnte den Brand schnell löschen. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 40000 Euro. Hinweise auf die Motivlage oder Täter liegen nach Angaben der Polizei nicht vor.

Quelle: ahlener-zeitung

Arson against the tax office

Rheine, the 24 of December 2009

















Three molotow cocktails have been thrown aganst the tax office büros.
Several files have been damaged by the fire.
The perpretrators threw first stones to damage the windows, then the molotow cocktails.
Also furniture got damaged by the flames.
The damages amount to 40.000€.

Source: ahlener-zeitung

NPD-Bürgerbüro mit Farbe und Steinen angegriffen

Halberstadt 22. Dezember 2009

In der vergangenen Nacht wurde das NPD-Bürgerbüro in Halberstadt mit Farbe und Steinen angegriffen. Am 19.12.09 eröffnete das Büro, wobei sich alle altbekannten Harzer Neonazis versammelten.
Der selbsternannte Reichsbürger Lothar Nehrig ist in Besitz des Grundstücks Otto-Spielmann-Straße 65, auf welchem sich auch das NPD-Büro befindet. Er selbst erdichtet sich gern Verschwörungstheorien und veröffentlicht diese auf seiner Internetseite. Noch vor ca. 2 Monaten machte er sich noch über Farbeutelwerfer lustig, weil diese anscheinend seinen Jeep nicht erwischten. Anscheinend spornte diese Provokation die AntifaschistInnen noch mehr an.
Trotzdem war für ihn die vorletzte Verschönerungsaktion ein "Terrorangriff mit einem undefinierbaren Farbstoff, der sich selbst durch den ständigen Regen nicht auflöst." (Fehler im Original)
Was war es dann diesmal?

Sein Unsinn geht teilweise sogar so weit: "Durch die ständige Manipulierung meiner Rechner bzw. Software bin ich nicht in der Lage aktuell zu berichten. So wie ich persöhnlich zum Stillschweigen verurteilt wurde, so werden auch meine im Weltnetz veröffentlichen Berichte sabotiert. Hinter allem steht die SPD! Diese sind die wirklichen Nazis und Faschisten."

Da er im "Weltnetz" aber trotzdem einer der flinkesten ist, bedanken wir uns beim liebevoll "Lolo" genannten Lothar Nehrig für die aktuellen Bilder von seinem Auto sowie der Fassade.

Er wirkt teilweise etwas hilflos, trotzdem ist es immer wieder lustig, wenn er als ehemaliger Mitarbeiter der Staatssicherheit von Spitzeln schreibt.
Es bleibt abzuwarten, wie gut das NPD-Büro seitens der Bevölkerung angenommen wird.

Nazihütten einreißen! Reichsbürger auf´s Maul!

Quelle: Indymedia

Drei Autos angezündet

Langgöns(Gießen)19 Dezember 2009













In Brand gesetzte Autos, eingeschlagene Scheiben und Schmierereien - in der Nacht zum Samstag kam es in Langgöns zu einer Serie von Sachbeschädigungen.

Unbekannte Täter haben am frühen Samstagmorgen in Langgöns (Gießen) drei parkende Autos in Brand gesetzt und mindestens sieben weitere Fahrzeuge beschädigt und mit Farbe beschmiert. Trotz einiger Schmierereien linksextremen Inhalts vermutet die Polizei bislang eher "puren Vandalismus" als Motiv. Vermutlich sei es den Brandstiftern einfach um die Lust an der Zerstörung gegangen. Die von den Tätern hinterlassenen politischen Schmierereien seien unkonkret und wirkten eher wie ein unbeholfenes Ablenkungsmanöver, erklärte die Polizei.

Quelle: hr-online

Three cars arsoned

Langgöns (Gießen), the 19 of December 2009














Unknonw person set three cars alight and damaged seven further cars with paint and smashing the windows, leaving political messages behind.

Source: hr-online

Autos abgefackelt

Dresden 17 Dezember 2009













in Dresden haben Unbekannte am frühen Mittwochorgen zwei teure Autos angezündet. Gegen ein Uhr standen auf der Kiefernstraße im Dresdner Szeneviertel Neustadt ein Audi Avant A6 und ein Mercedes E 350 in Flammen. 15 Feuerwehrleute löschten die Brände. Weil der Audi im Innenraum brannte, musste zum Löschen eine Seitenscheibe zerstört werden. Beide Wagen sind nach Polizeiangaben Firmenfahrzeuge, die zum Tatzeitpunkt privat genutzt wurden. Der Gesamtschaden beträgt mehr als 100000 Euro.

Mit Blick auf die Serien brennender Autos in Hamburg und Berlin hat die Ermittlungen das Landeskriminalamt Sachsen übernommen. „Das Motiv für die Brandstiftungen ist noch unklar. Aber wir können Nachahmungen oder ähnliche Motivationen wie in den anderen Großstädten nicht ausschließen“, sagte LKA-Sprecherin Silvaine Reiche. Es könne aber auch persönliche Motive gegen die Fahrer oder Besitzer der Wagen geben. Sechs Spezialisten der Ermittlungsgruppe „Fackel“ untersuchen die zwei Brandanschläge.

Quelle: Sächsische Zeitung

Cars arsoned

Dresden, the 17 of December 2009













Two expensive cars have been torched in Dresden.
An Audi A6 and a Mercedes E 350 have been torched in the district of Neustadt.
The damages are over 100.000€.

Source: Sächsische Zeitung

Brandanschlag-Drohung bei Commerzbank

Frankfurt/Main 17 Dezember 2009

Die Commerzbank hat wegen einer Anschlagsdrohung ihre Konzernzentrale in Frankfurt am Main geräumt. Das Institut habe 2000 Mitarbeiter wegen eines angedrohten Brandanschlags angewiesen, den Büroturm in der Innenstadt zu verlassen, sagte ein Sprecher des Frankfurter Polizeipräsidiums. Die Commerzbank habe sich zu einer Brandschutzübung entschlossen, nachdem gegen Mittag beim Hessischen Rundfunk ein anonymer Anrufer mit dem Brandanschlag gegen 14 Uhr gedroht habe. Der Anschlag sei jedoch ausgeblieben.

Bei der Kriminalpolizei laufen Ermittlungen zur Identität des Drohanrufers. Der Anrufer habe auch mit einem Anschlag gegen das genossenschaftliche Zentralinstitut DZ-Bank gedroht, sagte der Polizei-Sprecher. Der Büroturm des Spitzeninstituts der Volks- und Raiffeisenbanken sei allerdings nicht geräumt worden, weil der Zeitpunkt des angedrohten Anschlags schon fast erreicht gewesen sei, als dort die Warnung einging. Die Polizei habe am Nachmittag die Zentralen von Commerzbank und DZ-Bank durchsucht, habe jedoch nichts Verdächtiges gefunden. Die Durchsuchungen der Gebäude endeten am späten Nachmittag.

Quelle: Frankfurter Rundschau

Arson threat against the Commerzbank

Frankfurt/M, the 17 of December 2009

Following an arson threat, the Commerzbank evicted his offices where 2000 workers work.
Around 2pm an anonymous call threatened with an arson inside the building, which did not take place though.

Source: Frankfurter Rundschau

BMW angezündet

Berlin 16 Dezember 2009

Unbekannte Täter haben heute früh in Kreuzberg ein Auto in Brand gesetzt. Ein Passant entdeckte gegen 4 Uhr 55 den brennenden „BMW“ in der Görlitzer Straße und alarmierte die Feuerwehr, die die Flammen löschte. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Da eine politische Tatmotivation nicht auszuschließen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Ticker

BMW arsoned

Berlin, the 16 of December 2009

A BMW has been torched in Kreuzberg.

Source: Polizei Ticker

Reifen von Westerwelles Auto mit Nägeln zerstört

Berlin 15 Dezember 2009

Auf den Privatwagen von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ist ein Anschlag verübt worden. Das erfuhr die Berliner Morgenpost aus ranghohen Sicherheitskreisen. Ein oder mehrere bislang noch unbekannte Täter haben, wie erst gestern bekannt wurde, bereits am Freitag vergangener Woche in Charlottenburg das Autos des Vizekanzlers beschädigt. Der oder die Täter trieben mittags, gegen 12.30 Uhr, auf einer belebten Wohn- und Geschäftsstraße mehrere Nägel durch zwei Reifen des Wagens.

Die Polizei bestätigte gestern auf Anfrage lediglich, dass es dort eine Sachbeschädigung an einem Personenwagen gegeben habe. Dass der Besitzer des Fahrzeugs ein Mitglied der Bundesregierung ist, wollte die Polizei allerdings weder bestätigen noch dementieren. Es hieß lediglich, dass derzeit ermittelt werde.
Anzeige

Ob es sich bei dem Anschlag "nur" um Vandalismus oder eine politisch motivierte Tat handelt, ist derzeit unklar. Ein Polizeibeamter sagte jedoch: "Es müsste schon ein großer Zufall sein, wenn ausgerechnet in Zeiten von Diskussionen um Bundeswehreinsätze das Fahrzeug des neuen Außenministers nicht gezielt beschädigt worden wäre." Aus Kreisen eines deutschen Nachrichtendienstes verlautete gestern aber, dass man von einem politischen Motiv ausgehe. Offenbar handle es sich um die Fortsetzung der jüngsten Angriffe auf Einrichtungen der Bundesrepublik und ihrer Repräsentanten.

Dass bei dem Anschlag auf Westerwelles Wagen kein Molotow-Cocktail geworfen oder das Auto mit Grillanzündern angesteckt worden war, sei kein Hinweis auf ein unpolitisches Motiv. Der Mitarbeiter des Nachrichtendienstes mutmaßte, dass die Täter bewusst ihre Taktik geändert haben könnten, um die Ermittler zu verwirren. Wegen der Prominenz und bundespolitischen Bedeutung von Außenminister Guido Westerwelle ist der Berliner Polizeiliche Staatsschutz nicht mit dem Fall betraut.

Quelle: Morgenpost

Wheels of the car of Westerwell damaged with nails

Berlin, the 15 of December 2009

The private car of foreign and vice government minister Guido Westerwelle (FDP) has been damaged.
Unknown persons put several nails in the wheels of his car.
A policeman on the deed:“ it should a big chance that exactly while one discuss about operation involving the german army, the car of the foreign minister get damaged only by a case and not with intention.“

Source: Morgenpost