Mercedes aus politischen Motiven angezündet


Berlin 26. März 2008

In der Raabstrasse wurde gestern früh ein Mercedes angezündet. Zwei daneben stehende Autos wurden beschädigt. Die Polizei stuft die Brandstiftung als politisch motiviert ein.

Quelle: Tagesspiegel

Mercedes set on fire


Berlin 26. March 2008

Another expensive Mercedes got set alight in the Raabstrasse, two other cars got damaged.
The police believes a political motivation behind the act.

Source: Tagesspiegel

Wieder brennen Autos

Berlin 22. März 2008

In der Nacht zu Karfreitag wurden wieder 3 Autos angezündet, zwei in Kreuzberg und eines in Pankow. Weil die Polizei die Täter in der Links-autonomen Szene vermutet, ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.

Quelle: Polizei Berlin

Cars on fire again

Berlin 22. March 2008

Three expensive cars have been set on fire, two in Kreuzberg and one in Pankow, the police believes people from the autonomous scene to be behind these actions.

Source: Polizei Berlin

Militante Aktionen zum 18.März in Berlin

Berlin 18 März 2008

In Berlin gab es im Zusammenhang mit dem Kampftag für revolutionäre Gefangene mindestens zwei militante Aktionen von klandestinen Gruppierungen.

Der 18. März, der von der Internationalen Roten Hilfe (IHR) in den 20er Jahren des 20 Jh. eingeführte Tag für die revolutionären Gefangenen wurde in Berlin auf unterschiedliche und gleichzeitig sich ergänzende Art und Weise begangenen. Neben dem gut besuchten Kongress im Stadthaus Böcklerpark am 18.3. gab es bereits in den Tagen zuvor militante Aktionen. Diese Aktionen bezogen sich auf den 18. März und thematisierten u.a. den (derzeit ausgesetzten) Todesfastenwiderstand in der Türkei bzw. die Verhaftungswelle in Italien gegen vermeintliche AktivistInnen aus kommunistischen Gruppierungen (BR/PCC u.a.).
In der Nacht zum 16. März 07 erfolgte ein Brand- und Farbanschlag auf ein Bürokomplex in Berlin-Mitte, indem sich u.a. die italienische Handelskammer und der türkische Unternehmer- und Industriellenverband (TÜSIAD) befinden. Dabei wurde der Eingangsbereich durch die Brandwirkung stark beschädigt, Farbeier an die Fassade geworfen und Parolen gesprüht, die den Zusammenahng zu Gefangenen in der Türkei und Italien darlegen. Zu dieser Aktion hat sich in einem "mg-express" die militante gruppe (mg) bekannt.
In den frühren Morgenstunden des 18. März kam es zu einem weiteren Brandanschlag auf Fahrzeuge einer Reanault-Niederlassung in Berlin-Tempelhof. Dabei brannten 5 Transporter, 5 weitere Fahrzeuge wurden z.T. stark beschädigt. Zudem zersprangen aufgrund der Hitzewirkung Scheiben des Niederlassungsgebäudes. Diese Aktion steht vermutlich im Kontext der z.T. seit 20 Jahren einsitzenden Gefangenen aus der Action Direkte (AD). Zu dieser Aktion gibt es bislang, soweit ich weiß, kein eindeutiges Bekenntnis, das einer bestimmten klandestinen Gruppe zugeordnet werden kann. In der Berliner Presse wurde auch hier spekuliert, dass die mg dahinter stecken könnte.

Freiheit für alle revolutionären Gefangenen weltweit!
Die Internationale Rote Hilfe aufbauen!
Für einen starken 18. März 2008!

Quelle: indymedia

Angriff auf berliner Naziladen "Tönsberg"

Berlin 14 März 2008

Stein-und Farbhagel auf "Tönsberg",auch Gefangenenshop "Häftling" attackiert

Heute kam es in Berin-Mitte zu einem Angriff von rund 50 schwarz-gekleideten Personen auf den Naziladen "Tönsberg" und den Gefangenenshop "Häftling".
Etwa gegen 19.20Uhr tauchten die Vermummten in der Rosa-Luxemburg-Straße auf und attackierten den Laden massiv mit Steinen und Farbe.Die etwa eine Minute dauernde Aktion richtete sich ebenfalls gegen den Laden "Häftling",der Kleidung im Rude-Stil verkauft, die zu schlechtesten Bedingungen von Gefangenen der JVA Berlin-Tegel hergestellt werden.

Der heutige Angriff war der bisher größte seiner Art und es bleibt zu hoffen, dass es nicht der letzte war.

Thor Steinar stoppen!
Tönsberg dichtmachen!
Nazistrukturen zerschlagen!

KEINE GESCHÄFTE MIT NAZIS!

Quelle: Indymedia

Attack against the nazi-shop „Tonsberg“

Berlin 14. March 2008

Rain of stones and colour against the nazi-shop „Tonsberg“ and the prison-products-reseller shop „Häftling „.
Today a mob of around 50 masked-up black clad people walked the Rosa Luxemburg strasse in Mitte and attacked the shops „Tonsberg“ and „Häftling“.
Around 19,20 the mob walked the street, attacking both shops massively with stones and paintbombs, „Häftling“ is a shop opened just that day which sells products done by prisoners under of course very bad payment condition and so on.
The attack from today has been the biggest in this form and we hope also not to be the last.
Stop Thor Steinar!
Close down Tonsberg!
No business with nazis!

Source: Indymedia

Auto von Group4 gesmasht

Berlin 8. März 2008

Erklärung:

"Die Nacht des 8.3. haben wir genutzt um unser Unwohlsein gegenüber dieser Gesellschaft der Kontrolle zu zeigen. Ein Auto des Security Unternehmens „Group4“ in der Gabelsbergerstrasse, Berlin F`hain bekam deshalb eine Gewegplatte in die Scheiben.

No controll!"

Quelle: Interim

Car from Group4 smashed

Berlin 08.03.2008

Declaration:

"We used the night of the 8.3 in order to show our not-feeling-good against this control society.
Therefore, a car of the security company "Group4", located in the Gabelsbergerstr., Berlin-Friedrichshain, got few sidewalk's cobblestones against its windows.

No control!"

Source: Interim

Auto in Kreuzberg angezündet

Berlin 7. März 2008

Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zum Donnerstag gegen 1.20 Uhr an der Solmstrasse in Kreuzberg einen Pkw in Brand gesetzt. Das Auto wurde durch die Flammen beschädigt. Die Polizei schließt einen politischen Hintergrund nicht aus. Der Staatsschutz ermittelt.


Quelle: Berliner Morgenpost

Car on fire in Kreuzberg

Berlin 7. March 2008

Unknown people set another car on fire, this time in the Solmsstrasse, Kreuzberg.
Police believes to be a political motivation behind the action.

Source: Berliner Morgenpost

Solidaritätsaktion mit Gefangenen

Berlin 5. März 2008

Erklärung:

"Wir haben in der Nacht von 5.3. auf den 6.3. das Amtsgericht Lichtenberg mit Farbflaschen verschönert. Um diese Verschönerung zu erklären, hinterließen wir die Parole „Freiheit für Andrea und Christian“. Dies war unser Beitrag zu dem Aktionstag im Rahmen der „Freiheit für Andrea!“-Demo am 9.3.

Wir wünschen den Gefangenen viel Glück"


Quelle: Interim



Solidarity action with the prisoners

Berlin 5.03.2008

Declaration:

"On the night of the 5.3 we made the court building in Berlin-Lichtenberg nicer through the use of bottles full of color. In order to better clarify such a verschönerung, we left the graffitis "freedom for christian and andrea".
This was our way to partecipate in the action-day called before the "freedom for andrea" demonstration on the 8.3

We wish the prisoners a lot of strenght!"

Source: Interim

Brandanschlag auf Polizeiwagen

Berlin 28. Februar 2008

Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch versucht, zwei Polizeiwagen in Brand zu setzen. Ein Beamter entdeckte die Brandsätze bevor das Feuer auf die Einsatzwagen übergriff, und löschte diese.

Quelle: Berliner Morgenpost

Arson attack against a policevan

Berlin 28. February 2008

Unknown people tried to set two police cars on fire. Before the fire was able to catch on the cars, a policeman noticed it and was able to stop the flames.

Source: Berliner Morgenpost

Auto von Neo-Nazi angezündet

Berlin 21. Februar 2007

Auf einem Parplatz in der Kiefholzstrasse in Treptow ist es am gestrigen Morgen zu einem Brandanschlag gekommen. Der besitzer des Autos ist ein bekannter Aktivist der Berliner Nazi-szene, weshalb die Polizei die Täter im links-autonomen Spektrum vermutet.

Quelle: Berliner Zeitung

Car from neo-nazi set alight

Berlin 21. Februar 2007

The car of a well-known nazi-activist has been set on fire in the district of Treptow.
Police is sure the authors of the attack to be coming from the autonomous left-scene.

Source: Berliner Zeitung

Proteste gegen „Thor Steinar“ gehen weiter

Berlin 20. Februar 2008

Erneut flogen in der Nacht zu Montag Steine und Farbflaschen auf den Nazi-Laden „Tonsberg“.Dabei wurde eine Schaufensterscheibe zertrümmert und die Fassade mit Farbe beschmiert.

Quelle: Junge Welt

Protests against the Tonsberg shop go on

Berlin 20. February 2008

Again color and stones flew against the Thor Steinar shop, Tonsberg, damaging the facade.

Source: Junge Welt

Dem braunen mob offensiv entgegentreten!

Berlin 17. Februar 2008

Erklärung:

"in der nacht vom 17.2. auf den 18.2 haben wir bei 5 funktionären

archibal felsch, vogesenstr.12

franz senftleben saselweg 12b

helmut dörlitz wexstr.26

gunter schlemer trommelstr. 27

manfred beyer bachstr. 101

oswald dannenberg windloh 8

der faschistischen dvu unseren widerstand gegen deren umtriebe zum ausdruck gebracht.

die dvu ist die extreme ausprägung des rassistischen grundkonsens und law+order mentalität mit ihrer anti-moschee-kampgne knüpfen dvu+npd direkt an die von den etablierten parteien geschürten ressentiment an.

welche die rassistischen Ausfälle der dvu+npd nutzen um ihre sicherheits- und ordnungspolitik weiter zu verschärfen (kasanierung von flüchtlingen in lagern, knast für jugendliche).

dvu+npd sind durch ihre extreme propaganda stichwortgeber ür zahlreiche überfälle. Nachdem sich dvu+npd im „deutschlandpakt“ sich gegenseitig unterstützen droht der einzug der dvu in diverse bezirksparlamente.

Dem braunen mob offensiv entgegentreten!

Verhindert den naziumzug am 1. mai in barmbeck

no nation / no border / fight the system"

Quelle: Interim

Tonsberg in Berlin-Mitte mit Farbbeutel beworfen

Berlin 7. Februar 2008

In der Nacht zum 7.2 wurde der Laden „Tonsberg“ in der Rosa-Luxemburgstrasse von unbekannten mit Farbbeutel beworfen. Der Laden verkauft Hauptsächlich die von Nazis betriebene Marke Thor Steiner, und wurde erst Anfang Februar eröffnet.

Quelle: Polizei Berlin

Tonsberg in Mitte attacked with paintbombs

Berlin 7. February 2008

The shop Tonsberg has been attacked against with bottles full of colour.

Source: Polizei Berlin

Gemeinsam gegen Krieg & Rassismus:!

München 3. Februar 2008

Erklärung:

"In der Nacht vom 3.2.08 haben wir die Karl v. Gravenre in Franz Fanon Str. umbenannt : Damit ersetzen wir den Namen eines kolonialistischen Mörders durch den Namen eines Theoretikers der Befreiung.

Kar1 von Gravenreuth war ab 1878 Leutnant der bayerischen Armee. Zwischen 1885 und 1888 arbeitete er für die “Deutsch-Ostafrikanische Gesellschafft im heutigen Tansania und fungierte dort zeitweise als stellvertretender Reichskommissar für das deutsche Kolonialregime. .

Die extrem Brutale Ausbeutung durch die Deutsch-Ostafrikanisch Gesellschaft führte zu Aufständen verschiedener Bevölkerungsgruppen. Bei der Niederschlagung der Aufstände durch die Wissmanntruppe waren öffentliche Hinrichtungen und die Zerstörung ganzer Ortschaften an der Tagesordnung. Gravenreuth war als Chef der Wissmanntruppe massgeblich daran beteiligt. Danach baute er in Kamerun, zu dieser Zeit ebenfalls deutsche Kolonie eine paramilitärische Söldnertruppe auf. Dafür kaufte er Sklaven. Mit dieser Truppe brach er zu einer weiteren brutalen „Expedition“ auf.

Zusätzlich haben wir das Haus des CSU-Stadtrats-Politikers Hans Podiuk mit roter Farbe verschönert, Podiuk hatte eine autonome Umbenennung der Von-Trotha-Str. 2006 als Terrorismus bezeichnet (Interim 63).

Die gleichen, die dafür eintreten deutsche Kolonialverbrecher als Helden zu verklären, sind es, die heute mit rassistischen Kampagnen gegen jugendliche MigrantInnen, Neonaziparteien wie Pro München & BIA Steilvorlagen für den Wahlkampf liefern.

Pro München machte Postwurfsendungen gegen die. Straßenumbenennung. Die BIA sprang auf Josef Schmids Kampagne für die Abschiebung jugendliche „StraftäterInnen“ auf und erlangte ebenfalls weit mehr Unterschriften als zur Zulassung für die Kommunalwahl nötig sind.

Ein radikales Eintreten gegen die Glorifizierung der Kolonialgeschichte impliziert heute auch eine aktive Intervention gegen den neuen. Imperialismus der NATO: Deshalb beben wir auch Parole „SIKO angreifen“ hinterlassen.

Podiuk halts Maul!

Gemeinsam gegen Krieg & Rassismus:!

Autonome in Bewegung"

Militante Aktionen gegen Gentrifizierung

Berlin 15. Januar 2008

Erklärung:

"In der Nacht vom 14.01.2008 auf den 15.01.2008 und von diesem auf den darauf folgenden Tag wurden verschiedene Luxusimmobilien, Banken und Wohnungsbaugesellschaften angegriffen, verschönert oder zerstört. Dies alles sind für uns Ziele, auch wenn sie nicht auf den ersten Blick mit. der Freiräume Thematik in Verbindung stehen. Dennoch sind sie für Gentrification in mehren Bezirken und damit einhergehende Vertreibung sozial benachteiligter und unserer Projekte verantwortlich. Sie unterstützen diesen Prozess aktiv finanziell oder passiv in dem sie von der „Aufwertung“ profitieren. Wir würden uns freuen, würden diese Institutionen mehr angegriffen und rufen dazu auf das in den praktischen Teil des laufenden Gentrification Diskurses mit einzubeziehen.

Die konkreten Ziele waren:

  • GEWOBAG - Ritterstraße/Kreuzberg
    Farbe + verklebte Schlösser

  • Ehemalige Yorck59 – Yorckstraße / Kreuzberg
    Farbe

  • Engel Immobilien - Michaelkirchstraße / Mitte

  • Farbe

  • Deutsche Bank – Danzigerstraße / Prenzlauer Berg
    Steine

  • City Home lmnmobilien - Monbjiou Park/Mitte
    Steine

  • Luxussaniertes Haus von Nehls - Schliemannstraße /Prenzlauer Berg.
    Graffitti, Farbe

  • WBM – Wohnungsbaugesellschaft Berlin - Mitte mbh - Dircksenstraße /Mitte
    Farbe

Im vergangenem Jahr hat sich das Thema Freiräume an vielen Stellen herauskristalisiert. Mehrere Projekte haben schon lange Stress mit irgendwelchen Investoren, Hausbesitzern und/oder anderen Idioten. Mannig Projekte sind in diesem Jahr akut bedroht und wir aber auch die Herrschenden haben sich auf ein spannendes Jahr 2008 vorzubereiten. Denn es geht um unser Leben, Freiheiten, ein Miteinander fernab von Konsumideologie, Verwertungslogik und Herrschaft.

Also lasst uns die ärgern, die uns immer als Nestbeschmutzer, Asoziale und stinkende Zecken beschimpfen, die uns die Räume nehmen wollen, in denen wir solch ein Leben versuchen wollen zu praktizieren und aus dem alltäglichen Trott zumindest partiell ausbrechen können.

Die Erhaltung unserer Räume erfordert entschlossene und kollektive Gegenwehr, in welcher militante und direkte Aktionen verstärkt genutzt werden sollten und den juristisch oder politisch oder wie auch immer geführten Kampf zu unterstützen, aber auch um unsere Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit deutlich zu machen und nach außen zu tragen. In diesem Zusammenhang begrüßen wir natürlich auch die Idee einer Freiräume Kampagne und wünschen gutes Gelingen, sowie viel Power! Wir hoffen, dass ihr bald an den Start geht und auf breite Unterstützung trefft! Wir werden jetzt nicht auf alle einzelnen bedrohten Projekte eingehen. Wir wollen lieber unterstreichen, dass es nur um ALLE Freiräume, Hausprojekte, illegale Kneipen, Wagenplätze etc., gehen kann. United we stand — divided we fall!!!

Und es ist auch nicht alles so grau, wie es scheint. Erinnern wir uns an die Kämpfe um die Yorck59. Sie wurde leider geräumt, sich doch aber gleich nen neues Haus genommen, welches sogar der Privatisierung des Mariannenplatzes Einhalt gebieten konnte.

Zehren wir von unseren Erfolgen und schaffen uns neue! Werden wir aktiv offensiv!

Die Zähne zeigt, der‘s Maul aufmacht."

Quelle: interim

Militant actions against gentrification

Berlin 15 january 2008

Declaration:

"In the night from the 14.1 to the 15.1, different banks, luxurious estate agencies and building companies have been attacked, made nicer or smashed. All these are for us targets, even though at a first sight they might not seem to appear in connection with the theme of freespaces.
In fact, they are responsible for the gentrification of several neighbourhoods andits resulting growing displacement of poor people and of our projects.
They actively support such a process, financially as much as passively, through the fact theat they profit from such "valorization". We would be very happy when such institutions would be attacked more often and we call for a more practical part within the ongoing discussion about gentrification.

The concrete targets have been:

- GEWOBAG: ritterstr., Kreuzberg, color and locks glued
- Once-upon-a time Houseproject Yorck59: yorckstr., Kreuzberg, color
- Engel estate agency: michaelkirchstr., Mitte, color.
- Deutsche Bank: danzigerstr., Prenzlauerberg, stones.
- City Home estate agency: monbijou park, Mitte, stones.
- Luxurious house renovated by Nehls (the one who bought the Köpi): schliemannstr., Prenzlauerberg, graffitis and color.
- WBM - society for apartments-building: dircksenstr., Mitte, color and stones.

During the past years, the theme of freespaces came out very often. Several projects have since longer time stress with investors, landlords or other idiots. Many projects are this years seriously endangered but we also are working so that the ones in control have to prepare themselves for a tense year 2008. Because it is about our life, freedom, a living together away from the ideology of consume, verwertunglogk and dominion.
Therefore let us stress them, the ones who always call us nestbeschmutzer, asocials and stinky ticks, the ones who want to take us such spaces away, where we try to experiment a life where we at least partially break out the daily trott. We remind everybody about the struggle for the Yorck59. It has been sadly evicted, but they took immediately a new house for themselves, which also made its part in stopping the privatization of the Mariannenpark.

Zehren from our victories and let us make new ones! Let us become offensively active!

The ones who open their mouth, should show they teeth...
"
Source: Interim

Es gibt zu viele Bundeswehrfahrzeuge

Hamburg 12 Dezember 2008

Erklärung:

"Erklärung zum Brandanschlag auf dem Gelände der Hochschule der Bundeswehr in Hamburg am 12.12.2007

Mit unserer Aktion reagieren wir auf die §129- und §129a-Verfahren der Bundesanwaltschaft (BAW) vom Mai, Juni und Juli 2007 gegen insgesamt 36 Beschuldigte aus der radikalen Linken.
Dies ist unser Mobilisierungsbeitrag für die Antirepressionsdemo am 15.12.2007 in Hamburg.
Wir feiern mit dieser Aktion die Aussetzung der Haftbefehle gegen drei Genossen, denen der Versuch vorgeworfen wird, drei LKWs der Bundeswehr mit Brandsätzen auszumustern.

§129(a) Verfahren gegen radikale Linke und die Antirepressionsdemo:
Im Mai diesen Jahres hat die BAW Hausdurchsuchungen bei über 20 GenossInnen aus der radikalen Linken durchgeführt und Arbeitsmaterial beschlagnahmt. Diesem Überfall waren monatelange Observationen und Lauschangriffe vorausgegangen. Das Ziel der Staatsschutzbehörden war, Verantwortliche für zahlreiche Brandanschläge aus der militanten Kampagne gegen das G8 Treffen 2007 in Heiligendamm zu finden, Zusammenhänge der radikalen Linken auszuforschen, zu kriminalisieren und einzuschüchtern und in der Öffentlichkeit Handlungsfähigkeit zu demonstrieren.

Das gleiche gilt für die Durchsuchungen im zweiten §129a Verfahren gegen 11 Beschuldigte aus der radikalen Linken, denen vorgeworfen wird, Brandanschläge gegen Bundeswehrfahrzeuge und Rüstungsfirmen in Norddeutschland organisiert zu haben. Sie wurden im Juni mit Hausdurchsuchungen und Vorladungen überzogen.

Bei keinem der Betroffenen dieser Ermittlungen konnte irgendein Tatverdacht ansatzweise erhärtet werden. Im Juli wurden dann zunächst Florian, Oliver und Axel aus Berlin unmittelbar nach dem Versuch, 3 Bundeswehr-LKWs auszumustern, verhaftet. Ihnen wird zusätzlich, genauso wie 4 weiteren Beschuldigten, vorgeworfen, Mitglieder der "militanten gruppe" (mg) zu sein, die sich seit 2001 zu diversen Brandanschlägen bekannt hat. Der von der BAW zugrundegelegte Tatbestand der "Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung" wurde allerdings inzwischen vom Bundesgerichtshof verworfen und alle bestehenden Haftbefehle deshalb ausgesetzt.

Die Ermittlungsverfahren laufen in allen Fällen aber weiter. Insgesamt bedeuten diese Verfahren den massivsten Angriff des Staates gegen linksradikale Strukturen und militante Politik seit über 10 Jahren.
Eine angemessene Antwort darauf kann nur sein, dass wir uns nicht einschüchtern lassen und alle Betroffenen mit unserer praktischen Solidarität unterstützen. Das heißt für uns konkret:

*

die Intention der kriminalisierten Aktionen und die Strategie militanter linksradikaler Politik offensiv zu vermitteln
*

die Berechtigung von Militanz und Sabotage als politischem Mittel gegen Imperialismus und Krieg und für eine Befreiung von kapitalistischer Verwertung zu verteidigen
*

und die Repression von Bullen und Justiz durch die Fortsetzung militanter Aktionen zu unterlaufen.

In diesem Sinne ist unsere Aktion auch ein Beitrag für eine möglichst kämpferische Demonstration am 15.12.07 in Hamburg.

Die Hochschule der Bundeswehr in Hamburg:
Die Gründung der Hochschule der Bundeswehr geht zurück auf eine Initiative des Ex-Wehrmachtsleutnants Helmut Schmidt, dem ersten sozialdemokratischen Kriegsminister nach dem 2. Weltkrieg. Die Gründung war Bestandteil einer Bundeswehrreform, die von der damaligen Großen Koalition in Angriff genommen wurde.
Die Hochschule der Bundeswehr ist seitdem militärische Ausbildungsstätte für Zeit- und Berufsoffiziere. Sie ist darüber hinaus auch eine militärische Einrichtung für Kriegsforschung. Hier werden strategische Planspiele entwickelt und die Effektivität von Besatzungsregimen und Aufstandsbekämpfungsmaßnahmen erforscht. Hier werden die taktischen Möglichkeiten neuer Waffentechnologien simuliert, die sozialen, politischen und militärischen Auswirkungen veränderter globaler und regionaler Machtkonstellationen untersucht und für die militärischen Konzeptionen von Bundeswehr und NATO nutzbar gemacht.
Hier wird zwar nicht das Kanonenfutter abgerichtet, hier werden aber die Strategen, Administratoren und Kommandeure für staatliches Morden gezüchtet. Neben der Blankeneser Führungsakademie ist die Hochschule der Bundeswehr eine der letzten verbliebenen Einrichtungen der deutschen Armee in Hamburg.
Besonders mit Blick auf einen der Beschuldigten im Verfahren gegen die "militante gruppe", dem vorgeworfen wird, sich als Wissenschaftler mit den von der "mg" bearbeiteten Themen beschäftigt zu haben, fanden wir die Hochschule der Bundeswehr als Terrain solidarischen Handelns sehr treffend. Auch bei der Auswahl der konkreten Transportmittel unserer politischen Intention fiel uns die Entscheidung nicht schwer. Angelehnt an ein Motto der bisherigen Solidaritätsarbeit und in Reminiszenz an die kriminalisierten Aktionen der drei Verfahren, schien uns ein chirurgischer Eingriff im Fuhrpark mit einem Brandsatz der Serie "Truppentransportertod" sehr angemessen.

Trotzdem: Es gibt immer noch viel zu viele Bundeswehr-Fahrzeuge!

Wir widmen diese Aktion allen Betroffenen der aktuellen Verfahren, wollen unserer besonderen Freude über die Aussetzung der Haftbefehle gegen Florian, Oliver und Axel Ausdruck geben und hoffen auf zahlreiche Nachahmung.
Für uns ist der militant geführte Kampf gegen Armee und Krieg ein Teil im Kampf für eine allgemeine Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung und für eine Welt ohne Krieg und Erniedrigung.
gruppe militante konversion"

Quelle: ZECK

K.O.N.T.R.O.L.L.V.E.R.L.U.S.T. 9.12.2007

Hamburg 9. Dezember 2007

Erklärung:

"Beteiligt Euch an der bundesweiten Antirepressionsdemo in Hamburg am 15.12.2007!

Heute morgen haben die Bullen mal nicht an einer unserer Wohnungstüren geklingelt - oder sie gleich eingetreten. Heute morgen haben wir mit Lackfarbe gefüllte Flaschen an die Wand des Wohnhauses von Heino Vahldieck, Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz Hamburg, Schrötteringksweg 11 ‚geschleudert.

Der Verfassungsschutz (VS) versorgt die Länder- und Bundespolizeibehörden mit Dossiers- und Analysen über linksradikale Strukturen. Er bedient sich dabei nachrichtendienstlicher Techniken und setzt auch Spitzel auf “die Szene“ an. Obwohl nach der Zerschlagung Nazideutschlands eine strikte Trennung der Arbeit von Polizei und Geheimdiensten vorgesehen war, schiebt der VS mit seinen vermeintlichen Erkenntnissen Ermittlungsverfahren an. So geschehen z.B. bei dem 129a-Verfahren gegen die militante Kampagne gegen den letzten G8-Gipfel. Die Verfassungsschützerlnnen versuchen die Arbeit des Bundeskriminalamtes (BKA) zu unterstützen, indem sie Täterlnnenprofile zu Aktionen liefern (wer könnte hinter welcher militanten Geschichte stecken).

Der aktuelle Angriff der Staatsschutzbehörden mit drei massiven 1 29a-Verfahren (ein Verfahren läuft nach Entscheidung des Bundesgerichtshofes nicht mehr nach 1 29a, sondern “nur“ noch nach 129), jahrelanger Ausforschung linker Szenen, vorübergehender Einknastung von mehreren Genossen soll signalisieren: Militante Praxis lohne sich nicht, bzw. der zu zahlende Preis sei zu hoch. Langjährige Haftstrafen drohen, das Leben von hunderten GenossInnen wurde systematisch von Kameras, Mikrofonen sowie den Augen und Ohren der Staatsschutzagenten ausgespäht und erfasst. Die Schläge von Bundesanwaltschaft und BKA wollen in erster Linie Strukturen treffen, hinter denen sie verdeckt organisierte Gruppen mit kontinuierlicher Aktivität vermuten, z.B. die Militante Gruppe (MG) und Gruppen, die die militante Kampagne durchgeführt haben.

Die Zurückweisung des Staatsschutzangriffs muss auch eine offensive Verteidigung der angegriffenen Inhalte und Praktiken beinhalten, denn es ist ihr Ziel diese zu beenden.

Dass es richtig ist, Militante Praxis zu entwickeln gegen deutschen Militarismus, gegen Rassismus, Imperialismus und Patriarchat, muss immer wieder lautstark propagiert werden.

Die Aktionen in Berlin gegen DHL, Allianz, Überwachungskameras, Wagensportliga, die vermehrten Angriffe auf das Wasserturmhotel in Hamburg, die Aktion gegen den frisch ernannten Arbeitsminister Scholz zeigen, dass trotz hohem Repressionsdrucks einiges möglich ist und der Kampf weitergeht. Damit das zarte Pflänzchen Militanz weiter gedeihen möge, haben auch wir den Arsch hoch- gekriegt und sind zur Tat geschritten. (Sorry Heino, dass wir deinen gut gemeinten Rat vom Frühjahr, die Militanten mögen in sich gehen und von ihrem “sinnlosen Tun“ ablassen, nun ganz anders umgesetzt haben)

Und am 15.12.werden wir mit allen 129- und l29alerlnnen, linken Landfriedensbrecherlnnen die Stadt rocken!

Kampf dem Staatsterrorismus!

K.O.N.T.R.O.L.L.V.E.R.L.U.S.T. 9.12.2007"

Quelle: Zeck

Bullen- und Luxusautos angezündet

Berlin 9. Dezember 2007

Erklärung:

"In der Nacht vom 8. zum 9. Dezember haben wir in Berlin hochwärtige Luxuskarren und 1 Bullengefährt flambiert. Damit wollen wir ein Zeichen gegen das mörderische kapitalistische setzen.

Smash capitalism"

Quelle: Interim

volxsport - ticker zum 8.12.07

Berlin 8. Dezember 2007

20.00: münzstrasse/rosenthalerstr. farbeier,böller und pyros fliegen aus der demo auf polizei, yuppies und häuser.
in den seitenstrassen gibt es 2-3 rauchbomben und vereinzelt fliegen flaschen auf die bullen

20:30: zwischen münzstrasse/rosenthalerplatz/torstrasse sind viele gruppen unterwegs. Es werden haufenweise bonzenautos mit steinen bearbeitet. Es gibt in einigen strassen baumaterial auf der fahrbahn, es brennen mülltonnen und eine barri - mehrere steine fliegen in schaufenster von yuppieläden.

21:30: alexanderplatz: eine gruppe riotcops wird von einer gruppe autonomer mit raketen beschossen, bullen stürmen den weihnachtsmarkt am alex, verfolgungsjagd endet mit festnahmen.

22:00: prenzlauer berg: spontandemo mit ca. 30 personen

22: 15: cuvrystrasse,kreuzberg: Scheinbesetzung eines hauses. ca. 70-100 menschen sind vor ort. es gibt eine brennende mülltonne aufder strasse. - nachdem die leute von den bullen vertrieben wurden gibt es eine spontandemo die bei mc donalds an der wrangelstrasse endet, wobei die fastfood-kette danach kaputte fenster und eine bunte fassade zu beklagen hat.

22:30: p-berg, an der fehrbellinerstrasse gibt es eine scheinbesetzung mit barri auf der strasse zeitpunkt unbekannt -in kreuzberg wird eine sparkasse gesmasht -lidi in dei eisenbahnstrasse wird mit steinen angegriffen, auf der strasse davor gibt‘s eine barri durch einkaufswagen - in der rigaerstiasse fliegen steine gegen lidl -bullen werden an der frankfurterallee angegriffen -in lichtenberg wird ein bonzenauto entglast - in neukolln gibt s eine kleine spontandemo mit bullen begleitung - ein polizeiauto wird zerstört (ort unbekannt) -mitte ein streifenwagen der polizei wird zerstort - neuköln, in der richardstrasse brennt eine mulltonne


Brandanschläge auf Autos – zwei Festnahmen

22 Uhr brannten dann an der Eberswalder Straße drei Mercedes-Pkw und ein Opel.

Passanten bemerkten den Vorfall und alarmierten die Polizei. Die Beamten löschten die Flammen. Beamten nahmen in der Nähe des Tatortes zwei Verdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren fest. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden

Anwohnern fiel dann heute früh gegen 1 Uhr 30 ein brennender Mercedes in der Lychener Straße in Prenzlauer Berg auf. Durch die Flammen wurde auch ein Smart in Mitleidenschaft gezogen. Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht. Verletzt wurde niemand.

Gegen 3 Uhr 15 alarmierten dann Anwohner die Feuerwehr zu einem brennenden Mercedes in die Kreuzberger Adalbertstraße, den Unbekannte angezündet hatten. Auch hier kam niemand zu Schaden.

Außerdem brannte gegen 4 Uhr 15 ein Porsche in der Kreuzberger Tempelherrenstraße. Auch in diesem Fall löschte die Feuerwehr die Flammen. Es wurde niemand verletzt.

In allen Fällen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Berliner Landeskriminalamt die weiteren Ermittlungen übernommen.

Pankow :Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag in Pankow Feuer an einem Pkw gelegt. Der 34-jährige Halter bemerkte gestern Nachmittag den Schaden an seinem „BMW“, den er am Samstag in der Hans-Otto-Straße abgestellt hatte, und informierte die Polizei. Hinweise auf die Täter gibt es nicht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Damit stieg die Zahl der vermutlich politisch motivierten Brandanschläge auf Autos auf 111 Fälle. Für Hinweise auf die Täter hat der Polizeipräsident in Berlin eine Belohnung von bis zu 3000.-€ ausgesetzt

Diese Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. es sind dabei auch nur die Sachen aufgeführt die bereits öffentlich gemacht wurden oder im nachhinein von beobachter_innen entdeckt wurden.

der ticker soll dazubeitragen einen besseren überblick von den erreignissen am vergangenen samstag zu kriegen, und nicht zuletzt sollen sich leute dadurch angesprochen fühlen um selber aktiv zu werden und sich an solchen konzepten zu beteiligen.

In diesem sinne

Bildet banden / jede räumung hat ihren preis

ONE STRUGGLE – ONE FIGHT

An die Köpi denken - heisst Mediaspree versenken

Berlin 8. Dezember 2007

Erklärung:

"...nachts 8.12. nach der Freiräumedemo...
...O2 Filiale in Moabit Turmstraße...
...“MediaSpree versenken“ sprühen, Glasbruch der Frontscheiben...
...O2 investiert mehere Millionen Euro in Europas größten Mehrzweckhalle an der Spree, gebaut vom US-Milliadär Anschutz...
...der neue KommerzKulturpalast heißt damit O2 Arena...
...wertet als Teil des neoliberalen Stadtumbauprojekts MediaSpree umliegende Kieze auf...
...Interesse von Investitionen von Investoren an Grundstücken steigt...
...die Köpenicker Straße 137 wird an einen fadenscheinigen Investor verkauft...
...Kündigung der Wohnungen zum 31.508...
...die Wagenburg davor und die Köpi als linkes politisches Projekt sind von der Räumung bedroht...

KÖPI UND ALLE ANDEREN BEDROHTEN PROJEKTE VERTEIDIGEN!

MEDIASPREE VERSENKEN!!!"

Quelle: Inerim