
In der Raabstrasse wurde gestern früh ein Mercedes angezündet. Zwei daneben stehende Autos wurden beschädigt. Die Polizei stuft die Brandstiftung als politisch motiviert ein.
Dieser Blog dokumentiert direkte Aktionen in Deutschland in deutscher und englischer Sprache. This blog documents direct actions from Germany in german language and english language.
Berlin 22. März 2008
In der Nacht zu Karfreitag wurden wieder 3 Autos angezündet, zwei in Kreuzberg und eines in Pankow. Weil die Polizei die Täter in der Links-autonomen Szene vermutet, ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.
Quelle: Polizei Berlin
Berlin 18 März 2008
In Berlin gab es im Zusammenhang mit dem Kampftag für revolutionäre Gefangene mindestens zwei militante Aktionen von klandestinen Gruppierungen.
Der 18. März, der von der Internationalen Roten Hilfe (IHR) in den 20er Jahren des 20 Jh. eingeführte Tag für die revolutionären Gefangenen wurde in Berlin auf unterschiedliche und gleichzeitig sich ergänzende Art und Weise begangenen. Neben dem gut besuchten Kongress im Stadthaus Böcklerpark am 18.3. gab es bereits in den Tagen zuvor militante Aktionen. Diese Aktionen bezogen sich auf den 18. März und thematisierten u.a. den (derzeit ausgesetzten) Todesfastenwiderstand in der Türkei bzw. die Verhaftungswelle in Italien gegen vermeintliche AktivistInnen aus kommunistischen Gruppierungen (BR/PCC u.a.).
In der Nacht zum 16. März 07 erfolgte ein Brand- und Farbanschlag auf ein Bürokomplex in Berlin-Mitte, indem sich u.a. die italienische Handelskammer und der türkische Unternehmer- und Industriellenverband (TÜSIAD) befinden. Dabei wurde der Eingangsbereich durch die Brandwirkung stark beschädigt, Farbeier an die Fassade geworfen und Parolen gesprüht, die den Zusammenahng zu Gefangenen in der Türkei und Italien darlegen. Zu dieser Aktion hat sich in einem "mg-express" die militante gruppe (mg) bekannt.
In den frühren Morgenstunden des 18. März kam es zu einem weiteren Brandanschlag auf Fahrzeuge einer Reanault-Niederlassung in Berlin-Tempelhof. Dabei brannten 5 Transporter, 5 weitere Fahrzeuge wurden z.T. stark beschädigt. Zudem zersprangen aufgrund der Hitzewirkung Scheiben des Niederlassungsgebäudes. Diese Aktion steht vermutlich im Kontext der z.T. seit 20 Jahren einsitzenden Gefangenen aus der Action Direkte (AD). Zu dieser Aktion gibt es bislang, soweit ich weiß, kein eindeutiges Bekenntnis, das einer bestimmten klandestinen Gruppe zugeordnet werden kann. In der Berliner Presse wurde auch hier spekuliert, dass die mg dahinter stecken könnte.
Freiheit für alle revolutionären Gefangenen weltweit!
Die Internationale Rote Hilfe aufbauen!
Für einen starken 18. März 2008!
Quelle: indymedia
Heute kam es in Berin-Mitte zu einem Angriff von rund 50 schwarz-gekleideten Personen auf den Naziladen "Tönsberg" und den Gefangenenshop "Häftling".
Etwa gegen 19.20Uhr tauchten die Vermummten in der Rosa-Luxemburg-Straße auf und attackierten den Laden massiv mit Steinen und Farbe.Die etwa eine Minute dauernde Aktion richtete sich ebenfalls gegen den Laden "Häftling",der Kleidung im Rude-Stil verkauft, die zu schlechtesten Bedingungen von Gefangenen der JVA Berlin-Tegel hergestellt werden.
Der heutige Angriff war der bisher größte seiner Art und es bleibt zu hoffen, dass es nicht der letzte war.
Thor Steinar stoppen!
Tönsberg dichtmachen!
Nazistrukturen zerschlagen!
KEINE GESCHÄFTE MIT NAZIS!
Quelle: Indymedia
Berlin 8. März 2008
Erklärung:
"Die Nacht des 8.3. haben wir genutzt um unser Unwohlsein gegenüber dieser Gesellschaft der Kontrolle zu zeigen. Ein Auto des Security Unternehmens „Group4“ in der Gabelsbergerstrasse, Berlin F`hain bekam deshalb eine Gewegplatte in die Scheiben.
No controll!"
Quelle: Interim
Berlin 7. März 2008
Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zum Donnerstag gegen 1.20 Uhr an der Solmstrasse in Kreuzberg einen Pkw in Brand gesetzt. Das Auto wurde durch die Flammen beschädigt. Die Polizei schließt einen politischen Hintergrund nicht aus. Der Staatsschutz ermittelt.
Quelle: Berliner Morgenpost
Berlin 5. März 2008
Erklärung:
"Wir haben in der Nacht von 5.3. auf den 6.3. das Amtsgericht Lichtenberg mit Farbflaschen verschönert. Um diese Verschönerung zu erklären, hinterließen wir die Parole „Freiheit für Andrea und Christian“. Dies war unser Beitrag zu dem Aktionstag im Rahmen der „Freiheit für Andrea!“-Demo am 9.3.
Wir wünschen den Gefangenen viel Glück"
Berlin 28. Februar 2008
Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch versucht, zwei Polizeiwagen in Brand zu setzen. Ein Beamter entdeckte die Brandsätze bevor das Feuer auf die Einsatzwagen übergriff, und löschte diese.
Quelle: Berliner Morgenpost
Berlin 21. Februar 2007
Auf einem Parplatz in der Kiefholzstrasse in Treptow ist es am gestrigen Morgen zu einem Brandanschlag gekommen. Der besitzer des Autos ist ein bekannter Aktivist der Berliner Nazi-szene, weshalb die Polizei die Täter im links-autonomen Spektrum vermutet.
Quelle: Berliner Zeitung
Berlin 20. Februar 2008
Erneut flogen in der Nacht zu Montag Steine und Farbflaschen auf den Nazi-Laden „Tonsberg“.Dabei wurde eine Schaufensterscheibe zertrümmert und die Fassade mit Farbe beschmiert.
Quelle: Junge Welt
Berlin 17. Februar 2008
Erklärung:
"in der nacht vom 17.2. auf den 18.2 haben wir bei 5 funktionären
archibal felsch, vogesenstr.12
franz senftleben saselweg 12b
helmut dörlitz wexstr.26
gunter schlemer trommelstr. 27
manfred beyer bachstr. 101
oswald dannenberg windloh 8
der faschistischen dvu unseren widerstand gegen deren umtriebe zum ausdruck gebracht.
die dvu ist die extreme ausprägung des rassistischen grundkonsens und law+order mentalität mit ihrer anti-moschee-kampgne knüpfen dvu+npd direkt an die von den etablierten parteien geschürten ressentiment an.
welche die rassistischen Ausfälle der dvu+npd nutzen um ihre sicherheits- und ordnungspolitik weiter zu verschärfen (kasanierung von flüchtlingen in lagern, knast für jugendliche).
dvu+npd sind durch ihre extreme propaganda stichwortgeber ür zahlreiche überfälle. Nachdem sich dvu+npd im „deutschlandpakt“ sich gegenseitig unterstützen droht der einzug der dvu in diverse bezirksparlamente.
Dem braunen mob offensiv entgegentreten!
Verhindert den naziumzug am 1. mai in barmbeck
no nation / no border / fight the system"
Quelle: Interim
Berlin 7. Februar 2008
In der Nacht zum 7.2 wurde der Laden „Tonsberg“ in der Rosa-Luxemburgstrasse von unbekannten mit Farbbeutel beworfen. Der Laden verkauft Hauptsächlich die von Nazis betriebene Marke Thor Steiner, und wurde erst Anfang Februar eröffnet.
Quelle: Polizei Berlin
München 3. Februar 2008
Erklärung:
"In der Nacht vom 3.2.08 haben wir die Karl v. Gravenre in Franz Fanon Str. umbenannt : Damit ersetzen wir den Namen eines kolonialistischen Mörders durch den Namen eines Theoretikers der Befreiung.
Kar1 von Gravenreuth war ab 1878 Leutnant der bayerischen Armee. Zwischen 1885 und 1888 arbeitete er für die “Deutsch-Ostafrikanische Gesellschafft im heutigen Tansania und fungierte dort zeitweise als stellvertretender Reichskommissar für das deutsche Kolonialregime. .
Die extrem Brutale Ausbeutung durch die Deutsch-Ostafrikanisch Gesellschaft führte zu Aufständen verschiedener Bevölkerungsgruppen. Bei der Niederschlagung der Aufstände durch die Wissmanntruppe waren öffentliche Hinrichtungen und die Zerstörung ganzer Ortschaften an der Tagesordnung. Gravenreuth war als Chef der Wissmanntruppe massgeblich daran beteiligt. Danach baute er in Kamerun, zu dieser Zeit ebenfalls deutsche Kolonie eine paramilitärische Söldnertruppe auf. Dafür kaufte er Sklaven. Mit dieser Truppe brach er zu einer weiteren brutalen „Expedition“ auf.
Zusätzlich haben wir das Haus des CSU-Stadtrats-Politikers Hans Podiuk mit roter Farbe verschönert, Podiuk hatte eine autonome Umbenennung der Von-Trotha-Str. 2006 als Terrorismus bezeichnet (Interim 63).
Die gleichen, die dafür eintreten deutsche Kolonialverbrecher als Helden zu verklären, sind es, die heute mit rassistischen Kampagnen gegen jugendliche MigrantInnen, Neonaziparteien wie Pro München & BIA Steilvorlagen für den Wahlkampf liefern.
Pro München machte Postwurfsendungen gegen die. Straßenumbenennung. Die BIA sprang auf Josef Schmids Kampagne für die Abschiebung jugendliche „StraftäterInnen“ auf und erlangte ebenfalls weit mehr Unterschriften als zur Zulassung für die Kommunalwahl nötig sind.
Ein radikales Eintreten gegen die Glorifizierung der Kolonialgeschichte impliziert heute auch eine aktive Intervention gegen den neuen. Imperialismus der NATO: Deshalb beben wir auch Parole „SIKO angreifen“ hinterlassen.
Podiuk halts Maul!
Gemeinsam gegen Krieg & Rassismus:!
Autonome in Bewegung"
Berlin 15. Januar 2008
Erklärung:
"In der Nacht vom 14.01.2008 auf den 15.01.2008 und von diesem auf den darauf folgenden Tag wurden verschiedene Luxusimmobilien, Banken und Wohnungsbaugesellschaften angegriffen, verschönert oder zerstört. Dies alles sind für uns Ziele, auch wenn sie nicht auf den ersten Blick mit. der Freiräume Thematik in Verbindung stehen. Dennoch sind sie für Gentrification in mehren Bezirken und damit einhergehende Vertreibung sozial benachteiligter und unserer Projekte verantwortlich. Sie unterstützen diesen Prozess aktiv finanziell oder passiv in dem sie von der „Aufwertung“ profitieren. Wir würden uns freuen, würden diese Institutionen mehr angegriffen und rufen dazu auf das in den praktischen Teil des laufenden Gentrification Diskurses mit einzubeziehen.
Die konkreten Ziele waren:
GEWOBAG - Ritterstraße/Kreuzberg
Farbe + verklebte Schlösser
Ehemalige Yorck59 – Yorckstraße / Kreuzberg
Farbe
Engel Immobilien - Michaelkirchstraße / Mitte
Farbe
Deutsche Bank – Danzigerstraße / Prenzlauer Berg
Steine
City Home lmnmobilien - Monbjiou Park/Mitte
Steine
Luxussaniertes Haus von Nehls - Schliemannstraße /Prenzlauer Berg.
Graffitti, Farbe
WBM – Wohnungsbaugesellschaft Berlin - Mitte mbh - Dircksenstraße /Mitte
Farbe
Im vergangenem Jahr hat sich das Thema Freiräume an vielen Stellen herauskristalisiert. Mehrere Projekte haben schon lange Stress mit irgendwelchen Investoren, Hausbesitzern und/oder anderen Idioten. Mannig Projekte sind in diesem Jahr akut bedroht und wir aber auch die Herrschenden haben sich auf ein spannendes Jahr 2008 vorzubereiten. Denn es geht um unser Leben, Freiheiten, ein Miteinander fernab von Konsumideologie, Verwertungslogik und Herrschaft.
Also lasst uns die ärgern, die uns immer als Nestbeschmutzer, Asoziale und stinkende Zecken beschimpfen, die uns die Räume nehmen wollen, in denen wir solch ein Leben versuchen wollen zu praktizieren und aus dem alltäglichen Trott zumindest partiell ausbrechen können.
Die Erhaltung unserer Räume erfordert entschlossene und kollektive Gegenwehr, in welcher militante und direkte Aktionen verstärkt genutzt werden sollten und den juristisch oder politisch oder wie auch immer geführten Kampf zu unterstützen, aber auch um unsere Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit deutlich zu machen und nach außen zu tragen. In diesem Zusammenhang begrüßen wir natürlich auch die Idee einer Freiräume Kampagne und wünschen gutes Gelingen, sowie viel Power! Wir hoffen, dass ihr bald an den Start geht und auf breite Unterstützung trefft! Wir werden jetzt nicht auf alle einzelnen bedrohten Projekte eingehen. Wir wollen lieber unterstreichen, dass es nur um ALLE Freiräume, Hausprojekte, illegale Kneipen, Wagenplätze etc., gehen kann. United we stand — divided we fall!!!
Und es ist auch nicht alles so grau, wie es scheint. Erinnern wir uns an die Kämpfe um die Yorck59. Sie wurde leider geräumt, sich doch aber gleich nen neues Haus genommen, welches sogar der Privatisierung des Mariannenplatzes Einhalt gebieten konnte.
Zehren wir von unseren Erfolgen und schaffen uns neue! Werden wir aktiv offensiv!
Die Zähne zeigt, der‘s Maul aufmacht."
Quelle: interim
Hamburg 9. Dezember 2007
Erklärung:
"Beteiligt Euch an der bundesweiten Antirepressionsdemo in Hamburg am 15.12.2007!
Heute morgen haben die Bullen mal nicht an einer unserer Wohnungstüren geklingelt - oder sie gleich eingetreten. Heute morgen haben wir mit Lackfarbe gefüllte Flaschen an die Wand des Wohnhauses von Heino Vahldieck, Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz Hamburg, Schrötteringksweg 11 ‚geschleudert.
Der Verfassungsschutz (VS) versorgt die Länder- und Bundespolizeibehörden mit Dossiers- und Analysen über linksradikale Strukturen. Er bedient sich dabei nachrichtendienstlicher Techniken und setzt auch Spitzel auf “die Szene“ an. Obwohl nach der Zerschlagung Nazideutschlands eine strikte Trennung der Arbeit von Polizei und Geheimdiensten vorgesehen war, schiebt der VS mit seinen vermeintlichen Erkenntnissen Ermittlungsverfahren an. So geschehen z.B. bei dem 129a-Verfahren gegen die militante Kampagne gegen den letzten G8-Gipfel. Die Verfassungsschützerlnnen versuchen die Arbeit des Bundeskriminalamtes (BKA) zu unterstützen, indem sie Täterlnnenprofile zu Aktionen liefern (wer könnte hinter welcher militanten Geschichte stecken).
Der aktuelle Angriff der Staatsschutzbehörden mit drei massiven 1 29a-Verfahren (ein Verfahren läuft nach Entscheidung des Bundesgerichtshofes nicht mehr nach 1 29a, sondern “nur“ noch nach 129), jahrelanger Ausforschung linker Szenen, vorübergehender Einknastung von mehreren Genossen soll signalisieren: Militante Praxis lohne sich nicht, bzw. der zu zahlende Preis sei zu hoch. Langjährige Haftstrafen drohen, das Leben von hunderten GenossInnen wurde systematisch von Kameras, Mikrofonen sowie den Augen und Ohren der Staatsschutzagenten ausgespäht und erfasst. Die Schläge von Bundesanwaltschaft und BKA wollen in erster Linie Strukturen treffen, hinter denen sie verdeckt organisierte Gruppen mit kontinuierlicher Aktivität vermuten, z.B. die Militante Gruppe (MG) und Gruppen, die die militante Kampagne durchgeführt haben.
Die Zurückweisung des Staatsschutzangriffs muss auch eine offensive Verteidigung der angegriffenen Inhalte und Praktiken beinhalten, denn es ist ihr Ziel diese zu beenden.
Dass es richtig ist, Militante Praxis zu entwickeln gegen deutschen Militarismus, gegen Rassismus, Imperialismus und Patriarchat, muss immer wieder lautstark propagiert werden.
Die Aktionen in Berlin gegen DHL, Allianz, Überwachungskameras, Wagensportliga, die vermehrten Angriffe auf das Wasserturmhotel in Hamburg, die Aktion gegen den frisch ernannten Arbeitsminister Scholz zeigen, dass trotz hohem Repressionsdrucks einiges möglich ist und der Kampf weitergeht. Damit das zarte Pflänzchen Militanz weiter gedeihen möge, haben auch wir den Arsch hoch- gekriegt und sind zur Tat geschritten. (Sorry Heino, dass wir deinen gut gemeinten Rat vom Frühjahr, die Militanten mögen in sich gehen und von ihrem “sinnlosen Tun“ ablassen, nun ganz anders umgesetzt haben)
Und am 15.12.werden wir mit allen 129- und l29alerlnnen, linken Landfriedensbrecherlnnen die Stadt rocken!
Kampf dem Staatsterrorismus!
K.O.N.T.R.O.L.L.V.E.R.L.U.S.T. 9.12.2007"
Quelle: Zeck
Berlin 9. Dezember 2007
Erklärung:
"In der Nacht vom 8. zum 9. Dezember haben wir in Berlin hochwärtige Luxuskarren und 1 Bullengefährt flambiert. Damit wollen wir ein Zeichen gegen das mörderische kapitalistische setzen.
Smash capitalism"
Quelle: Interim
Berlin 8. Dezember 2007
20.00: münzstrasse/rosenthalerstr. farbeier,böller und pyros fliegen aus der demo auf polizei, yuppies und häuser.
in den seitenstrassen gibt es 2-3 rauchbomben und vereinzelt fliegen flaschen auf die bullen
20:30: zwischen münzstrasse/rosenthalerplatz/torstrasse sind viele gruppen unterwegs. Es werden haufenweise bonzenautos mit steinen bearbeitet. Es gibt in einigen strassen baumaterial auf der fahrbahn, es brennen mülltonnen und eine barri - mehrere steine fliegen in schaufenster von yuppieläden.
21:30: alexanderplatz: eine gruppe riotcops wird von einer gruppe autonomer mit raketen beschossen, bullen stürmen den weihnachtsmarkt am alex, verfolgungsjagd endet mit festnahmen.
22:00: prenzlauer berg: spontandemo mit ca. 30 personen
22: 15: cuvrystrasse,kreuzberg: Scheinbesetzung eines hauses. ca. 70-100 menschen sind vor ort. es gibt eine brennende mülltonne aufder strasse. - nachdem die leute von den bullen vertrieben wurden gibt es eine spontandemo die bei mc donalds an der wrangelstrasse endet, wobei die fastfood-kette danach kaputte fenster und eine bunte fassade zu beklagen hat.
22:30: p-berg, an der fehrbellinerstrasse gibt es eine scheinbesetzung mit barri auf der strasse zeitpunkt unbekannt -in kreuzberg wird eine sparkasse gesmasht -lidi in dei eisenbahnstrasse wird mit steinen angegriffen, auf der strasse davor gibt‘s eine barri durch einkaufswagen - in der rigaerstiasse fliegen steine gegen lidl -bullen werden an der frankfurterallee angegriffen -in lichtenberg wird ein bonzenauto entglast - in neukolln gibt s eine kleine spontandemo mit bullen begleitung - ein polizeiauto wird zerstört (ort unbekannt) -mitte ein streifenwagen der polizei wird zerstort - neuköln, in der richardstrasse brennt eine mulltonne
Brandanschläge auf Autos – zwei Festnahmen
22 Uhr brannten dann an der Eberswalder Straße drei Mercedes-Pkw und ein Opel.
Passanten bemerkten den Vorfall und alarmierten die Polizei. Die Beamten löschten die Flammen. Beamten nahmen in der Nähe des Tatortes zwei Verdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren fest. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden
Anwohnern fiel dann heute früh gegen 1 Uhr 30 ein brennender Mercedes in der Lychener Straße in Prenzlauer Berg auf. Durch die Flammen wurde auch ein Smart in Mitleidenschaft gezogen. Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht. Verletzt wurde niemand.
Gegen 3 Uhr 15 alarmierten dann Anwohner die Feuerwehr zu einem brennenden Mercedes in die Kreuzberger Adalbertstraße, den Unbekannte angezündet hatten. Auch hier kam niemand zu Schaden.
Außerdem brannte gegen 4 Uhr 15 ein Porsche in der Kreuzberger Tempelherrenstraße. Auch in diesem Fall löschte die Feuerwehr die Flammen. Es wurde niemand verletzt.
In allen Fällen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Berliner Landeskriminalamt die weiteren Ermittlungen übernommen.
Pankow :Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag in Pankow Feuer an einem Pkw gelegt. Der 34-jährige Halter bemerkte gestern Nachmittag den Schaden an seinem „BMW“, den er am Samstag in der Hans-Otto-Straße abgestellt hatte, und informierte die Polizei. Hinweise auf die Täter gibt es nicht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Damit stieg die Zahl der vermutlich politisch motivierten Brandanschläge auf Autos auf 111 Fälle. Für Hinweise auf die Täter hat der Polizeipräsident in Berlin eine Belohnung von bis zu 3000.-€ ausgesetzt
Diese Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. es sind dabei auch nur die Sachen aufgeführt die bereits öffentlich gemacht wurden oder im nachhinein von beobachter_innen entdeckt wurden.
der ticker soll dazubeitragen einen besseren überblick von den erreignissen am vergangenen samstag zu kriegen, und nicht zuletzt sollen sich leute dadurch angesprochen fühlen um selber aktiv zu werden und sich an solchen konzepten zu beteiligen.
In diesem sinne
Bildet banden / jede räumung hat ihren preis
ONE STRUGGLE – ONE FIGHT
Berlin 8. Dezember 2007
Erklärung:
"...nachts 8.12. nach der Freiräumedemo...
...O2 Filiale in Moabit Turmstraße...
...“MediaSpree versenken“ sprühen, Glasbruch der Frontscheiben...
...O2 investiert mehere Millionen Euro in Europas größten Mehrzweckhalle an der Spree, gebaut vom US-Milliadär Anschutz...
...der neue KommerzKulturpalast heißt damit O2 Arena...
...wertet als Teil des neoliberalen Stadtumbauprojekts MediaSpree umliegende Kieze auf...
...Interesse von Investitionen von Investoren an Grundstücken steigt...
...die Köpenicker Straße 137 wird an einen fadenscheinigen Investor verkauft...
...Kündigung der Wohnungen zum 31.508...
...die Wagenburg davor und die Köpi als linkes politisches Projekt sind von der Räumung bedroht...
KÖPI UND ALLE ANDEREN BEDROHTEN PROJEKTE VERTEIDIGEN!
MEDIASPREE VERSENKEN!!!"
Quelle: Inerim
Dieser Blog will jenseits des Vermittlungstheaters der Massenmedien auf deutsch und englisch über jede direkte Aktion berichten, von der in der BRD zu hören oder zu lesen ist. Er will eine offene Datenbank zur Verfügung stellen, Ressource sein für alle konfrontativen direkten Aktionen gegen Staat und Kapital, gegen alle seine Vertreter und Vertreterinnen.
Überflüssig zu sagen, dass wir die Aktionen derjenigen dokumentieren wollen, die im andauernden sozialen Krieg beginnen zu handeln, die aktiv dafür kämpfen, die kapitalistischen Beziehungen zu überwinden, um zu einer Welt zu kommen, die befreit ist von Ausbeutung, Geschlechterrollenscheiß, Religion, Klassen und Nationen (und dem ganzen Rest, na klar). Was heißt, dass sich Nazis, ob autonom oder nicht, religiöse Freaks und ähnliche Nerds augenblicklich von hier verpissen sollten!
Wir wollen die Verbreitung von Neuigkeiten über solche Aktionen in der BRD und sonstwo in der Welt verbessern: allzu oft stellen wir einen riesigen Mangel an Wissen dieser Art fest, überall und innerhalb der gesetzten Grenzen der BRD. Wir denken, dass es wichtig ist, die Verbreitung solcher Nachrichten zu forcieren, um Leute zu inspirieren und zu zeigen, dass Widerstand vielfältig, auf unterschiedlichen Ebenen weit verbreitet und notwendig ist. Das ist hier nicht anders als im Rest der Welt. In Zeiten, in denen das Internet zentral geworden ist und oftmals andere Informationsquellen ersetzt, z.B. die selbst herausgebrachte Zeitung (weitaus spannender als das Netz...), haben wir uns entschieden, dieses Medium zu nutzen, um ein größeres Publikum zu erreichen. Die Grenzen dieses tech-no-logischen Mittels sind uns klar.
Dieser Blog ist unabhängig von jeder Gruppe oder Person, deren Aktionen hier veröffentlicht wird, und umgekehrt. Um eine Übersetzung, einen Hinweis, link, usw. beizutragen könnt ihr hier Kontakt zu uns aufnehmen:
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